Wintersportgebiete im Sauerland rüsten weiter auf
17.11.2009 | 13:08 Uhr 2009-11-17T13:08:00+0100
Winterberg. Mit Investitionen von zwei Millionen Euro haben sich die Wintersportgebiete im Sauerland für die beginnende Skisaison gerüstet. Vor allem mit neuen Beschneiungsanlagen sollen die Skigebiete schneesicherer werden.
In den Skigebieten im Sauerland laufen die Vorbereitungen auf die anstehende Wintersaison. Für weitere Beschneiungsanlagen und Kinder-Skischulen wurden in diesem Jahr insgesamt zwei Millionen Euro investiert, wie die Wintersportarena im sauerländischen Winterberg am Dienstag mitteilte.
Gut die Hälfte des Geldes fließt den Angaben zufolge ins Skiliftkarussell Winterberg. Zwei weitere Hänge würden künftig beschneit - insgesamt 17 beschneite Pisten stünden somit zur Verfügung. Neuerungen für rund eine halbe Million Euro stünden im Skigebiet Willingen an, unter andrem für den Ausbau der Beschneiung. Ferner machten Altastenberg, Olpe-Fahlenscheid, Schmallenberg-Sellinghausen, Hesselbach und Willingen finanzielle Mittel locker, um ihre Beschneiungsanlagen auszubauen.
Neue Kinderskischule und mehr Komfort für Rodler
Für kleine Gäste entstehe in Winterberg das nunmehr sechste Kinderland. Dort könnten Mädchen und Jungen spielerisch das Skilaufen erlernen. Auch das Skischulgelände in Altastenberg expandiere. Ein weiteres 150 Meter langes Förderband für Rodler und Skifahrer sorge in Willingen für einen bequemen Transport der Gäste im Übungs- und Rodelgelände neben der Talstation. Die Betreiber des Schlossberg-Liftes in Medebach setzten ebenfalls ein Förderband für Rodler und Kinder ein.
Im Sauerland ist aufgrund von Beschneiungsanlagen der Wintersport in der Regel von Dezember bis März möglich. Von den investierten 55 Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Masterplans Wintersport-Arena die Summe von 4,3 Millionen als Fördermittel bereitgestellt. In der vergangenen Saison besuchten rund eine Million Wintergäste die Region. Die Skigebiete waren bis zu 130 Tage durchgehend geöffnet. (ddp)
19:59
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
20:30
Gemach, gemach ... es müsste jemand, ein unabhängiger Experte, eine Rechnung aufmachen, die alle Kosten für die Beschneiung enthält. Beginnend bei den konservativen Kosten wie Strom und Wasser bis hin zu den ökologischen Kosten wie Landschaftsverbrauch etc.
19:21
Hallo zusammen,
nicht nur die Landwirtschaft wird ruiniert, es ist auch Umwelt schädlich zu beschneien!!! Aber egal, der Profit zählt...
16:02
Beispielhaft! So kann man auch eine Landschaft ruinieren....
15:07
Zitat:
Von den investierten 55 Millionen Euro hat das Land Nordrhein-Westfalen im Rahmen des Masterplans Wintersport-Arena die Summe von 4,3 Millionen als Fördermittel bereitgestellt. In der vergangenen Saison besuchten rund eine Million Wintergäste die Region
Frage:
Wieviele von den Gästen waren Holländer ? und was bringt diese Investition an Umsatz und Steuern ?
14:46
Die Skigebiete waren bis zu 130 Tage durchgehend geöffnet. (ddp) ... das hat in der letzten Ski Saison geklappt. Der Hauptgrund lag darin das es erstens kalt genug war und zweitens Frau Holle im wesentlichen die Aufgabe der Beschneiung übernahm. In der Saison 2007/08 waren die Lifte überwiegend außer Betrieb. Um künstlich beschneien zu können bedarf es schon Minustemperaturen. Hinter diesem Hintergrund bleibt abzuwarten ob hier nicht die investierten Millonen in den Sand gesetzt wurden.