Das aktuelle Wetter NRW 15°C
Courtage

Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen

25.10.2012 | 19:01 Uhr
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
Courtage kann teuer werden: Künftig könnte sie auf die Vermieter zukommen.Foto: Jakob Studnar/WAZ FotoPool

Essen.   Werden Vermieter künftig mit der Courtage belastet? Bei zwei Monatsmieten Provision plus Kaution ist mancher Mieter gezwungen, einen Kleinkredit aufzunehmen. Die Vermieter wehren sich dagegen, etwas an der derzeitigen Rechtslage zu ändern. Ein Ortstermin in Essen-Werden.

Natürlich hat auch Heiko Kirschstein diesen Spruch schon das ein oder andere Mal zu hören bekommen. „Ihren Stundenlohn möchte ich mal haben!“, lautet der, und begleitet wird er gern von einem tiefen Seufzer und der Unterschrift unter einen Mietvertrag. Heiko Kirschstein war Bankkaufmann und für Baufinanzierungen zuständig, bevor er sich entschied, in die Maklerbranche einzusteigen. Nur allzu gut kennt er deren Image, dass er gleich die Verteidigungsposition einnimmt und auf den „vielen Ar­beitsaufwand“ zu sprechen kommt, den man nicht sehe.

Aufwand wie dieser eben. Es ist elf Uhr am Donnerstagvormittag, herbstlicher Nebel liegt auf der Altstadt von Essen-Werden, als Kirschstein und sein Kollege Jochen Müller sich auf den Weg zu einem Ortstermin machen. Eine Rarität in den Gassen des mittelalterlichen Ortskerns, ein charmantes Haus mit 160 Quadratmetern, wollen sie an den Mann, an die Frau bringen. Fünf solcher Termine gab es bereits. Dieses Mal interessiert sich ein Ehepaar. Die Miete liegt bei 1450 Euro plus Nebenkosten. Kommt das Geschäft zustande, brächte es Kirschstein also knapp 3500 Euro Courtage. „Ich kann aus Mietersicht durchaus verstehen, wenn die sich ärgern für einen Termin, für eine halbe Stunde, so viel zahlen zu müssen.“

Wo Wohnraum knapp und begehrt ist, kommen Mieter nur selten an Maklern vorbei. Der Stadtstaat Hamburg kündigt jetzt eine Bundesratsinitiative an, nach der künftig nicht mehr die Mieter, sondern die Vermieter die Makler-Courtage bezahlen sollen. Viele SPD-regierte Länder, auch NRW, wollen sich anschließen. Zur Freude der Mieter und ihrer Verbände, und – nicht überraschend – zur Empörung der Immobilien-Eigentümer.

„Wir lehnen das ab“

„Wir halten gar nichts davon, wir lehnen das ab!“, heißt es bei Haus und Grund, der Eigentümer-Schutzgemeinschaft in NRW. Die Vermieter seien in der letzten Zeit mit Belastungen überhäuft worden, müssten energetisch sanieren, Rauchmelder installieren – und nun das noch. „Dass Mieter Courtage zahlen müssen, ist nur ein Phänomen in Ballungsräumen. Schon zehn Kilometer außerhalb von Köln und Düsseldorf oder im Norden des Ruhrgebiets sieht das anders aus. Da gibt es ein Überangebot von Wohnungen, und die Eigentümer sind froh, Mieter zu finden, zahlen also selbst die Maklergebühr“, sagt Erik Uwe Amaya, Geschäftsführer von Haus und Grund in NRW.

Nicht weniger eindeutig positioniert sich der Deutsche Mieterbund. „Endlich soll das Prinzip zählen: Wer den Auftrag erteilt, trägt die Kosten“, sagt dessen Geschäftsführerin Elisabeth Gendziorra. Der Vermieter wälze seine Arbeit auf den Makler ab, der Mieter habe nichts davon, müsse aber zahlen. „Zur Courtage kommen oft noch drei Monatsmieten Kaution. Da sind Normalverdiener schnell in der Situation, einen Kleinkredit aufnehmen zu müssen“, sagt Gendziorra.

Etage für Etage

In der Werdener Gasse lässt sich das Ehepaar vom Stein inzwischen Etage für Etage zeigen. Die Makler loben das Flair des Hauses, das elegante Treppenhaus, führen die Interessenten in den Stadtgarten und steigen mit ihnen unter das Dach. Vom Steins suchen kein neues Zuhause, sondern ein Büro für ihre PR-Agentur. Reichen die Räume für die vielen Schreibtische? Wie steht es um den Internet-Empfang? Wo könnten die Mitarbeiter parken, die Kunden? Makler-Alltag.

„Vermieter geben das lieber aus der Hand. Das Sich-kümmern, die vielen Besichtigungstermine, die ganze Arbeit“, sagt Makler Kirschstein. Zudem kennen er und seine Kollegen den Markt und die Preise besser, sie könnten Vermieter beraten, auch wenn es ratsam wäre, vielleicht doch noch mal den Maler zu bestellen. Andererseits würden sie sich auch um die Mieter kümmern. „Oft genug arbeiten wir auch in deren Auftrag, wissen, was sie suchen und bieten ihnen Passendes an“, sagt Heiko Kirschstein.

Immobilien
Die NRW-Grünen wollen Maklern an die Provision

Die Grünen in NRW wollen die Regelungen für Maklercourtagen ändern. Provisionen würden mittlerweile zu einer unzumutbaren Belastung für Wohnungssuchende, sagt Grünen-Wohnungsexpertin Schneckenburger. Die Grünen wollen erreichen, dass Makler künftig vom 'Besteller' bezahlt werden.

Kirschstein geht davon aus, dass der sich andeutende politische Streit um die Courtage in einem Kompromiss endet. „Vermutlich wird die Maklergebühr am Ende zwischen Vermieter und Mieter aufgeteilt. So wie es in Nordrhein-Westfalen beim Immobilienkauf praktiziert wird“, sagt er. Und Ralph Pass, Chef des Immobilienverbands Deutschland, dem die Makler angeschlossen sind, zeigt sich der Hamburger Initiative gegenüber offen. Pass sieht einzig diese Gefahr: „Dass die Vermieter ihre höheren Kosten durch die Maklerprovision am Ende auf die Mieter abwälzen.“

Hayke Lanwert



Kommentare
28.10.2012
18:57
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von bb | #49

Der Auftraggeber soll zahlen!
Wenn ich als Mietinteressent einen Makler beauftrage, bezahle ich ihn selbst für diese Dienstleistung.
Wenn ich als Vermieter einen Makler beauftrage, mir einen Mieter zu suchen, bezahle ich ihn als Vermieter und Auftraggeber. Das sollte eigentlich auch selbstverständlich sein.

Ich erinnere mich aus eigenen Erfahrungen als Wohnungssuchender, dass viele interessante Objekte nur über Makler erreichbar waren, weil die Vermieter sich die persönliche Auswahl sparen wollten. Auf Kosten des Mieters, der den Zuschlag bekommt.

Übrigens schützen Makler auch nicht vor Mietnomaden. Das hatten wir auch gehofft bei der Vermietung der Wohnung meines Schwiegervaters. Die Makler sind jedoch raus aus dem Geschäft, sobald sie ihre Courtage kassiert haben. Unsere von einem Makler vermittelten Mietnomaden mussten wir selber los werden. Übrigens hatten die Mietnomaden in diesem Fall den Makler beauftragt; wir hatten die Wohnung privat in Anzeigen angeboten.

28.10.2012
12:39
Ich finde die Änderung der Gesetzeslage..
von usedom1218 | #48

..zugunsten der Mieter sinnvoll. Wenn ich eine Mietwohnung suchen würde, wäre es mir den Aufwand wert, mich selbst zu bemühen. Wohnungen mit Courtage-Zahlungen fielen hierbei weg, weil ich mir für das Geld lieber neue Möbel kaufen würde. Auch empfände ich es als Nötigung, wenn ich für eine Wohnung Courtage bezahlen müsste, die ich in einer bestimmten Gegend selbst gefunden hätte/oder durch Empfehlung eines dortigen Mieters.

Es ist natürlich für einen Vermieter viel bequemer, einen Makler zu beauftragen: kostnix, die Suche macht keine Arbeit, wie einfach!!! Was die Argumentation "Makler schützen vor Mietnomaden" betrifft: Das gaube ich nicht. Hier hilft wohl nur eine gute Versicherung.

Auch finden sich in Immobilienportalen nicht nur Makler-Angebote. Man kann filtern, wenn man diese Angebote nicht gelistet haben möchte und dann bleiben immer noch viele private bzw. Angebote von Immobiliengesellschaften übrig.

28.10.2012
01:45
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von boehmann | #47

Das ist freie Marktwirtschaft. Kein Wohnungssuchender wird gezwungen über einen Markler zu mieten. Mietnomaden und solche die es noch werden wollen meiden Markler wie der Teufel das Kreuz und ein Puffer zwischen Mieter und Vermieter und die vielen Gesetze und das nicht vorhandene Fachwissen beflügelt, über einen Markler zu vermieten.

2 Antworten
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von usedom1218 | #47-1

Totaler Quatsch. Ein Messi kann durchaus liquide sein und manche von ihnen sind sogar sehr gepflegt. Nur die Wohnung und ihre Sammelsucht bekommen sie nicht in den Griff - das erkennt auch ein geschulter Makler nicht. So wird zwar die Miete bezahlt, doch das Wohnobjekt extrem heruntergewirtschaftet. Gerät dann der Messi noch in finanzielle Schwierigkeiten, kann es kritisch werden. Eine Versicherung, die solche Probleme abdeckt, ist da wohl sinnvoller.

Makler machen nur Sinn, wenn man als Suchender zu wenig Zeit hat oder keine Lust hat zu suchen. Wenn man weiter wegziehen muss und sich in einer bestimmten Stadt nicht auskennt, wäre es wohl auch angebracht. Aber sonst?

Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von DerBiker72 | #47-2

Als Mieter muss ich neben der ersten Miete in der Regel mind. 2 MM Kaution hinterlegen, dazu Kosten für Renovierungsarbeiten. Der Makler treibt die Kosten enorm in die Höhe. Sollte hier der neue Mieter Schulden aufnehmen müssen, spielt man widerrum der Bank in die Hand. Zwangsverschuldung um eine Wohnung zu bekommen ist sehr bedenklich.
Ich hab damals auch einen Makler vor mir gehabt, würde das aber in Zukunft meiden. Mein Hauseigentümer ist übrigens davon wieder abgerückt. Er bekam zunehmend Probleme um eine leerstehende Wohnung vermieten zu können. Davon abgesehen...ist die Höhe der Provision eine Frechheit und entbehrt nicht unbedingt dem Aufwand des Maklers. Sowas kann man sich nur schönreden, wenn man Makler oder Eigentümer ist.

28.10.2012
00:10
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von DerBiker72 | #46

Ich finde es richtig, die Maklerprovison vom Mieter abzuwenden. Ihm wird das aufgezwungen, und soll einen hohen Preis zahlen für eine Wohnung, die dem Vermieter Geld einbringt. Der Vermieter bezahlt also doppelt und dreifach. Der Wohneigentümer kann das auch selbst tun, ist aber hier einfach nur bequem !
Ich hatte damals auch mit einem Makler zu tun. Und für diese kurze Zeit so einen Batzen Geld, das gehört abgeschafft. Das hat nichts mit hohem Aufwand, sondern eher mit Abzocke und Erhalt eines Berufszweiges zu tun.

1 Antwort
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von DerBiker72 | #46-1

Korrektur: es sollte heißen ...der Mieter zahlt doppelt und dreifach"

27.10.2012
19:00
@ vaikl2 | #44
von Partik | #45

SIE schließen einen privaten Vermittlungsvertrag mit dem Makler. Wenn er IHNEN eine erfolgreiche Geschäftsbeziehung zu IHREM zukünftigen Vermieter vermittelt, versprechen SIE dem Makler eine Summe xx.

Die einzige Geetzmäßigkeit ist, dass der Gesetzgeber zum Schutz des Interessenten vor sich selber, die maximale Summe auf zwei Kaltmieten + MwSt. begrenzt.

Beispiel Partnervermittlung, das ist nichts anderes. Bei erfolgreicher Vermittlung aus dem Bestand, kostet es eine vereinbarte Summe. Wer ohne Vermittlung keine Fau abkriegt (= Wohnungsinteressent), muss eben latzen. Dass Frauen (= Vermieter) oft kostenlos aufgenommen werden, ist auch keine gesetzlich abgewälzte Abzocke, sondern schlicht der Nachfrage geschuldet.

Mittlerweile ist für die Leute alles, was für sie nicht umsonst ist, pauschal "Abzocke". Dabei ist niemand verpflichtet, solch einen Vermittlungsvertrag abzuschließen.

Übrigens beauftragt oft nicht der Vermieter den Makler, sondern der Makler aquiriert beim Eigentümer.

1 Antwort
Was Makler tatsächlich tun - und was sie dafür bekommen
von vaikl2 | #45-1

Sie können die Vertragsbeziehung jetzt noch 14mal hin- und herdrehen, um irgendwen als Besteller und jemand anderen als Lieferant aussehen zu lassen, allerdings hat das nichts mehr mit der Realität auf dem Wohnungsmarkt und der Position von Dienstleistungen in der Jetztzeit zu tun.

Anders als bei Versicherungen, Reisen oder Partnervermittlungen kann ich als Kunde mir den Makler nicht aussuchen, wenn ich Interesse an einer konkreten Wohnung habe. Und dass es deswegen immer mehr "Ohne Makler!"-Onlineportale gibt, ist Ihnen vielleicht noch gar nicht aufgefallen.

Das Immo-Maklerdasein ist weiterhin nur ein überteuerter Ersatz für Leistungen, die eigentlich ein Vermieter erbringen muss und kann, will er seine Wohnungen bestmöglich vermarkten.

27.10.2012
17:51
@Partik | #43
von vaikl2 | #44

Sie beschreiben jetzt nur noch, *warum* diese gesetzlich erlaubte Abzocke abgeschafft gehört.

Wenn ein Makler einen Auftrag vom Vermieter hat, dann *ist* er dessen Handelsvertreter, ansonsten könnte er keine Provision verlangen. Und er macht nur die Arbeit, die jeder Vermieter ebenso allein erledigen *könnte*, wenn es keine Makler gäbe.

Für Informationen über freien Wohnraum zu bezahlen, ist, wie schon oft hier erwähnt, in Regionen mit knappem Bestand ein Marktinstrument. Aber es macht eben nicht überall Sinn und sollte demnach nicht per Gesetz auf den Interessenten abgewälzt werden.

27.10.2012
16:26
@ vaikl2 | #42
von Partik | #43

Die grundlegende Verständnisschwierigkeit scheint darin zu liegen, dass der Makler grundsätzlich als direkter Vertreter des Vermieters angesehen wird.

Aber eigentlich verkauft der Makler ja nur die Information an Unwissende, wo eine gewisse Wohnung zu finden ist, und wer sie vermietet. Er ist vom Grunde her ein VERMITTLER, kein Handlanger des Vermieters.

Man zahlt, wenn aufgrund der Vermittlung ein Mietvertrag zustande kommt. Wenn Sie nebenan eine freie Wohnung kennen, können sogar Sie diese Information an Unwissende für bis zu zwei Monatsmieten "vermakeln", also vermitteln.

Quasi braucht der Makler nur eine Adresse zu verkaufen, wo eine Wohnung zu haben ist, um die vertraglich vereibarte Courtage zu verdienen. Dass Interessenten und Vermieter mittlerweile weitreichende Komplettpakete buchen, ist davon eher unabhängig.

Wenn ein Anbieter nur über einen kostenpflichtigen Vermittler mit Interessenten Geschäfte tätigt - Alltag im Handel, Reisebüros, Versicherungen, Krediten usw.

27.10.2012
14:58
@Partik | #41
von vaikl2 | #42

Nochmal, weil es so schwer von Begriff zu sein scheint: Wenn ich als *Interessent*, als Mietwohnungs-*Suchender* die mühevolle Arbeit des Suchens nicht selber erledigen will oder kann, *dann* beauftrage ich einen Makler und bezahle den auch. Da hat Niemand was dagegen und das ist auch nicht Bestandteil der Diskussion oder des SPD-Vorschlags. Punkt.

Wenn ich aber nebenan eine schöne, freie Wohnung kenne, deren Vermieter anspreche und die Wohnung dann nehme, muss ich *trotzdem*, ohne dass Irgendjemand Aufwand hatte und ohne dass ich Jemand mit dem Suchen beauftragt hatte, eine Provision bezahlen. Wofür? Für wen oder was? *Das* ist hier seit Anfang an das Thema.

27.10.2012
12:50
@ vaikl2 | #39 Natürlich ist das das Thema.
von Partik | #41

Es geht darum, dass angeblich die Vermieter die "Musik bestellen", was aber nicht stimmt. Offensichtlich haben beide Seiten etwas davon.

Freie Wohnungsangebote benachteiligen alle Wohnungssuchenden, die z.B. im Schichtdienst arbeiten, oder sonstwie keine Zeit haben, stundenlang vor dem PC zu sitzen, bis ein neues Angebot rein kommt.

Interessant wird das bei überregionalen Mietgesuchen. Wie soll man an eine Wohnung kommen, wenn man erstmal 300km Fahrt für jeden Massentermin einplanen muss?

Wenn man Maklern die Provison von Kunden streichen darf, dann müsste man logischerweise das gesamte Bank- und Versicherungswesen und ähnliche Vermittlertätigkeiten genauso umstellen, wo jemand Provision für eine Vermittlung zwischen Anbieter undnachfrager bekommt.

Also wird das sicherlich ein juristischer Rohrkrepierer mit den Maklern, denn die würden unangemessen benachteiligt.

Sinnig wäre eine Provision nach Aufwand, also z.B. eine Punktebewertung für die zu vermittelnde Wohnung.

27.10.2012
09:46
.
von AuroraBorealis | #40

Immobilienmakler sind genauso unwichtig wie private Arbeitsvermittler.
Beide bereichern sich nur an der Lage des Schwächeren.

Aus dem Ressort
Duisburg verliert mit Alltours wichtigen Steuerzahler
Wirtschaft
Alltours hat seine Koffer gepackt und seinen Firmensitz im Duisburger Innenhafen geräumt. Neuer Firmensitz für die 500 Mitarbeiter ist das Düsseldorfer Drei-Scheiben-Haus. Für Duisburg ist das ein schwerer Schlag. Mit Alltours verliert die Stadt einen millionenschweren Gewerbesteuerzahler.
Zwei Schwerverletzte nach Motorradunfall in Haltern
Unfall
In Haltern sind ein Motorradfahrer (67) und seine Mitfahrerin (66) nach einem Überholmanöver schwer gestürzt. Der Fahrer hatte versucht, an einem Auto mit Pferdeanhänger vorbeizukommen, doch dann kamen ihm Fahrradfahrer auf der anderen Straßenseite entgegen.
Drei Verletzte bei Auffahrunfall auf der A40 in Duisburg
Duisburg.
Im Stau vor der Duisburger A40-Rheinbrücke hat sich Samstagabend ein Unfall ereignet, bei dem drei Menschen verletzt wurden. Ein junger Peugeotfahrer konnte seinen Wagen am Stauende nicht mehr rechtzeitig stoppen und fuhr auf einen Smart auf.
So litten Reisende aus dem Revier am Streik-Wochenende
Arbeitskampf
An einem der wichtigsten Ferien-Wochenenden erreichen etliche Bahnfahrer nicht pünktlich ihr Ziel. Andere kommen voran, als wäre nichts. Unter den alternativen Verkehrsmitteln sind die Fernbusse die Gewinner des Wochenendes: Sie machen das beste Geschäft.
Rewe zahlt ausgebeuteter Praktikantin doch keinen Lohn nach
Urteil
Eine Supermarkt-Praktikantin und eine überraschende Wendung: Nachdem sie ohne Gehalt über ein halbes Jahr in einer Bochumer Filiale gearbeitet hatte, klagte eine junge Frau auf mehrere Tausend Euro nachträglichen Lohn. Doch sie geht leer aus – trotz eines anderslautenden Gerichtsentscheids.
Umfrage
Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

 
Fotos und Videos