Die Tragödie der...
Vorwürfe und ein Protokoll des Versagens
27.07.2010 | 18:11 Uhr 2010-07-27T18:11:00+0200
Duisburg.Die Tragödie der Loveparade, bei der am Samstag zwanzig Frauen und Männer starben sowie 511 Menschen zum Teil sehr schwer verletzt wurden, wirft bohrende Fragen auf. Die wichtigste: Wie konnte die Rampe zwischen den Tunneln zur tödlichen Falle werden?
Eine einzige Antwort, da sind sich die Experten einig, wird es nicht geben. Denn vieles deutet auf eine Verkettung von unglücklichen Umständen und Fehlentscheidungen hin.
Polizeipräsident im Ruhestand
fällt bereits in die Vorplanung der Loveparade. So berichtet die Süddeutsche Zeitung, dass „Polizei und Feuerwehr in Duisburg bei mehreren Workshops und Besprechungen ihre Bedenken deutlich“ machten. Der Veranstalter reagierte aber nicht.
Dann hat sich laut WDR der damalige Polizeipräsident Rolf Cebin wegen großer Sicherheitsbedenken gegen den Austragungsort der Loveparade ausgesprochen. Die Folge: Die Politik übte Druck auf ihn aus. Der Duisburger CDU-Bundestagsabgeordnete Thomas Mahlberg forderte beim damaligen NRW-Innenminister Ingo Wolf (FDP) die Absetzung des unliebsamen Polizeipräsidenten. Und siehe: Rolf Cebin ist seit Mai 2010 im Ruhestand.
Disziplinarische Konsequenzen
Die Mitarbeiter der Duisburger Stadtverwaltung wurden systematisch unter Druck gesetzt, um die Loveparade zu ermöglichen und - so der Kölner Stadtanzeiger - Sicherheitsbedenken fallen zu lassen. Tatsächlich, das berichtet Spiegel online, gibt es ein Schriftstück vom 21. Juli 2010 mit dem Aktenzeichen 62-34-WL-2010-0026 unter dem Titel „Genehmigung einer vorübergehenden Nutzungsänderung“. Darin befreie der Sachbearbeiter der Unteren Bauaufsicht die Organisatoren von der Vorschrift, „die vorgeschriebene Breite der Fluchtwege einzuhalten“. Gleichzeitig hätten die Beamten auf Feuerwehrpläne verzichtet. Duisburgs Planungsdezernent Jürgen Dressler (64) verhängt am 26. Juni für seine Beamten einen Maulkorb. Keiner darf Informationen über diese Vorgänge nach draußen geben, so die Rheinische Post. Bei Zuwiderhandlung werden „disziplinarische Konsequenzen“ angedroht.
Zugang über die A 59
Die ordnungsbehördliche Erlaubnis für die Loveparade wurde erst am Veranstaltungstag - also am Samstag, 24. Juli, um 9 Uhr - erteilt. Bis in die Nacht wurde laut Kölnischer Rundschau das Sicherheitskonzept diskutiert. Polizei und Feuerwehr mahnten, dass der Techno-Event „so nicht stattfinden kann“. Hier soll auch auf die A 59 als Zu- und Abwegung hingewiesen worden sein. Das hätte aber mehr Einsatzkräfte erfordert und sei zu teuer geworden. Als der Zeitdruck immer größer wurde, und schon Tausende auf der Anreise waren, habe Oberbürgermeister Adolf Sauerland wenige Stunden vor Beginn der Party die Genehmigung unterzeichnet. Sauerland dementiert. Das habe die Verwaltung getan.
Polizei bekommt Genehmigung erst am Sonntag
Diese Genehmigung erreichte die Polizei erst am Sonntag - also einen Tag nach dem Unglück. Das sagt der innenpolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Düsseldorfer Landtag, Horst Engel. Er wisse das von Landesinnenminister Ralf Jäger (SPD), erzählte Horst Engels dem Erft-Radio: „Die Genehmigung der Bauaufsicht, der Bauverordnung und der Bauverwaltung (.....) ist vom 21. Juli. Und die hat erst die Polizei erreicht am Sonntag, also (......) direkt nach der Veranstaltung.“
Polizei hat Rampe nicht gesperrt
„Tunnel und Rampe als einziger Zu- und Abgang auf das Gelände ist nach der Gesetzeslage überhaupt nicht zulassungsfähig“, stellt Rainer Wendt, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft fest. Der Ordnungsdienst hätte die Besucherströme leiten müssen. Die Polizei bestätigt diese These durch die Praxis. Am Samstag um 17.32 Uhr gibt es eine Pressemeldung: „Das Veranstaltungsgelände ist zurzeit wegen Überfüllung geschlossen. Die Polizei gibt über Lautsprecher Hinweise an die Teilnehmer und bittet sie, zurück in Richtung Hauptbahnhof zu gehen.“ Am Sonntag will die Polizei davon nichts mehr wissen. Sie erklärt: „Zu keiner Zeit hat die Polizei den Zugang am oberen Ende der Rampe gesperrt.“
Mangelhafte Kommunikation
Die Kommunikation zwischen den Ordnungskräften einige hundert Meter vor dem Tunnel und denen am Tunnel war mangelhaft. Bei richtiger Absprache hätten die Menschenmassen weit vor dem Nadelöhr gestoppt werden müssen, statt sie zur völlig überfüllten Rampe zu schicken. Loveparade-Chef Rainer Schaller wirft der Polizei vor, „alle Schleusen vor dem westlichen Tunneleingang geöffnet“ zu haben. Bis 14 Uhr waren zehn der 16 Schleusen geschlossen. Polizisten erklären stern.tv, sie hätten um 16.15 Uhr die Meldung erhalten, dass die Schleusen an der Westseite überrannt worden sind. Circa 20 Minuten später eskalierte die Situation, der Auftrag der Einsatzkräfte, als „Wellenbrecher“ zu fungieren, konnte nicht mehr umgesetzt werden. Die Besucher strömen spätestens jetzt mit voller Wucht unkontrolliert durch den Tunnel auf die Rampe. Das Gelände des alten Güterbahnhofs ist für den Ansturm der Massen nicht ausgelegt, die Rampe wird für 20 Menschen zur Todesfalle.
Ich lehne die Verantwortung ab
Die Verantwortlichen stehlen sich aus der Verantwortung. Einen Tag nach dem Unglück erklärt Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland (CDU), dass er mit der Planung der Loveparade nichts zu tun gehabt habe. Den Zeitungen der WAZ-Gruppe liegt dagegen ein Sitzungsprotokoll vom 18. Juni vor, das das Kürzel des Oberbürgermeisters trägt. In diesem Schriftstück, das eine Sitzung der Loveparade-Veranstalter, der Feuerwehr, des Ordnungsamtes und dem Ordnungsdezernenten Wolfgang Rabe zusammenfasst, ist der Streit um die Fluchtwege dokumentiert. Veranstalter Lopavent sollte bereits bei 220 000 Besuchern auf dem Gelände (geplant waren mehr als eine Million) 440 Meter Fluchtwege nachweisen. Lopavent lehnte ab: „Wir sind überrascht, welche rechtlichen und formalen Anforderungen die Bauordnung stellt.“ Daraufhin übte Wolfgang Rabe Druck aus. Er unterstrich, „dass der Oberbürgermeister die Veranstaltung wünscht und daher eine Lösung gefunden werden muss“. Die Anforderungen der Bauordnung, dass der Veranstalter ein taugliches Konzept vorlegen müsse, ließ Rabe nicht gelten. Das kommentierte der Leiter des Baudezernates, Jürgen Dressler, auf dem Protokoll handschriftlich: „Ich lehne aufgrund dieser Problemstellung eine Zuständigkeit und Verantwortung (...) ab. Dieses entspricht in keinerlei Hinsicht einem ordentlichen Verwaltungshandeln und einer sachgerechten Projektstellung.“
18:43
Wer hatte denn jetzt die tolle Idee eine Millionen Menschen durch einen Tunnel zu jagen ? Schaller oder die Stadt Duisuburg ? Das ist doch die Frage die von niemanden beantwortet wird (werden will) ? In den Medien will, kann niemand dazu etwas sagen.
17:31
Der Bürgermeister hat niemanden zu tode getrampelt, das waren die Chaoten welche die Polizeisperre überrannten....
...Da wurden manche Raver furchtbar wütend. Sie hatten keine Lust zu warten, traten auf die Beamten ein. Ganz viele drängelten sich einfach durch. Der Druck durch die Massen immer größer. Schließlich wichen die Polizisten, die förmlich überrannt wurden, zur Seite aus. Alles strömte in den Tunnel. Der war schließlich so voll, dass man nicht mal mehr den Arm heben konnte.“
http://www.derwesten.de/staedte/duisburg/Polizisten-getreten-und-ueberrannt-id3294230.html
Genau diese A***** können sich jetzt als Mörder betrachten anstatt sich auf die Politik ausreden.
Sie, und nur sie haben auf Menschen Rumgetrampelt...aus Geiler Party Gier und später sogar Steine auf die Rettung geworfen.
Warum kommt mir das bekannt vor???
WER WAR DAS?
14:50
Wir sind geg. 16:20h aus dem Tunnel raus, weil da schon ein unheimliches Menschengeheul anfing.(ich bekomme bei dem Gedanken daran,jetzt noch eine Gänsehaut ,das Drama begann schon um diese Uhrzeit!!!
Ja, offensichtlich. Das bestätigen zahlreiche Aussagen von Besuchern in den Medien, und der interaktive Augenzeugenberict bei der FAZ. Unbegreifbar, daß trotz der schon um 16:20 offenkundigen Probleme an der Rampe nichts Entscheidendes zur Entlastung passiert ist, so daß es 55 Minuten später zur Katastrophe kam! Scheinbar hatte das Konzept überhaupt keinen Plan B für so eine Situation vorgesehen. Einfach tragisch.
14:12
Ich habe zwei Anliegen. Erstens: Fragt sich eigentlich irgend jemand, weshalb Hr.Sauerland nicht zurücktritt und so vehemennt an seiner Position festhält? Dieses tut er unter dem Deckmäntelchen, er möchte unbedingt mit aufklären! So eine unverschämte Scheinheiligkeit.Gesteren habe ich erfahren, dass Hr.Sauerland im September sechs Jahre als OB fungiert. Wenn er bis dahin durchhält bekommt er angeblich die vollen Pensionsbezüge für seine Dienstzeit. Auch wenn er aus dem Amt des OB entfernt wir!. Sollte das stimmen, dann bedeutet das:Wir Steuerzahler müssen für so einen an Arroganz und Pietätslosigkeit kaum zu übertreffenden Mann auch noch bezahlen.Und er würde für sein Fehlverhalten auch noch belohnt. UNFASSBAR!!!!
Zweitens: Herr Schaller behauptet in einem Interview, die Polizei hätte alle Absperrungen geöffnet! Das ist gelogen.Zudem endete ab dem Tunnel die Verfügungsgewalt unserer Polizei,vom Veranstalter so vorgeschrieben. Wir sind geg. 16:20h aus dem Tunnel raus, weil da schon ein unheimliches Menschengeheul anfing.(ich bekomme bei dem Gedanken daran,jetzt noch eine Gänsehaut ,das Drama begann schon um diese Uhrzeit!!! Ich rief bei Radio Du an und berichtete einem Moderator von dem Chaos!) und liefen Richutng Kremerstr.dort hatte die Polizei schon längst alles abgesperr,auch in Richtung Stadiont-schon ab 15h.Nur hinter der Absperrung tobten tausende von Menschen, rissen an Verkehrsschildern, und wurden immer aggressiver. Die Polizisten versuchten der wütenden Menge klar zu machen, dass im Tunnel etwas furchtbares passiert aber es interessierte die Masse an Menschen nicht.Die Polizisten haben sogar allen die aus Richtung Tunnel kamen Wege aufgezeigt, wie sie von dort weg kommen. Das heisst auch, die Polizei hat weiträumig vor dem Tunnel abgesperrt.Wir kannten uns aus und sind durch den Bönninger Park und haben auch noch völlig verängstigte Menschen mit uns genommen.Der Veranstalter und die Stadt haben komplett versäumt, Wegstrecken aufzuzeigen,damit auch Zugereiste die richtige Richtung hätten finden können. Die einzigen Schuldigen sind die Stadt Duisburg und der Veranstalter. Aber es ist wie immer, die Verantwortlichen schieben wieder alles auf die Polizei ab, das ist ja auch am einfachsten!!!
13:57
eine weiterer Versuch der gezielten Desinformation gab übrigens Hr. Schaller auf der Pressekonferenz:
das Gelände der Duisburger Loveprade sei größer als das, welches in Dortmund zur Verfügung stand.
Was er bewußt nicht erwähnt: in Dortmund fand der Float nicht auf dem Gelände statt. Und auch ansonsten sind sämtliche Gegebenheiten überhaupt nicht miteinander zu vergleichen.
Nur mal so als Beispiel dafür, dass von seiten der Verantwortlichen fast nur noch mit gezielten Desinformationen gearbeitet wird. Als wären wir alle bescheuert ...
13:53
Es verdichtet sich aber immer mehr die Gewissheit, das die vorübergehende Absperrung durch die Polizei der Auslöser für die Panik war.
Diese vorübergehenden Absperrungen waren aber wesentliucher Teil des Gesamtkonzepts! Auf dem Gelände war nun einmal nicht genug Platz, um alle Bescher gleichzeitig aufzunehmen. Daher hat man ja versucht, die Anzahl der Bescuher dort zu regulieren, indem ein langer Zugangsweg mit zahlreichen Sperren benutzt wurde. Dieses riskante Konzept, das bei den teilweise weit angereisten Ravern unvermeidbar zu Frust und Aggression führen mußte, war die Ursaceh fürdie Problem an der Absperrung. Die Polizei mußte das dann ausbaden, wobei allerdings offensichtlich auch schwere taktische Fehler gemacht wurden, vor allem an der Rampe.
Damit sind aber diejenigen, die das Konzept durchgedrückt und abgesegnet haben, keineswegs aus dem Schneider! Wer Menschen in einen Partyraum mit nur einem Ausgang schickt, kann im Brandfall schließlich nicht die Feuerwehr für die Tragödie verantwortlich machen, selbst wenn diese auch Fehler machen würde. Also, wenn Sauerland angesichts der Risiken einfach nein gesagt hätte, wie die Bochumer OB letztes Jahr, wären 21 Menschen noch am Leben. Diese Verantwortung läßt sich nicht wegreden.
13:51
3. Die Evakuierungsanalyse untersucht lediglich die Entleerung des Veranstaltungsortes, nicht das Befüllen, bei dem der tragische Unfall auftrat. Die Entleerung des Geländes nach Veranstaltungsende verlief nach unserem Wissen problemlos, was die Analyseergebnisse unterstützt.
Also langsam habe ich den Eindruck, man wird nur noch verarscht!
Entleeren, Befüllen ... mal abgesehen, dass solche Begrifflichkeiten nur Wissenschaftler einfallen: ES GAB NUR EINEN ZU- UND ABWEG !!! Und wenn es keine Katastrophe nachmittags gegeben hätte, dann wäre der Tunnel auch als einzigster Weg vorgesehen gewesen über den alle Besucher hätten entleert werden sollen. Und spätestens da wäre wahrscheinlich etwas schlimmes passiert.
Das es zu keinen Zwischenfällen mehr am Abend gekommen ist hatte wohl eher damit zu tun, dass mittlerweile weitere Ausgänge freigegeben wurden und dass seit dem Unglück keine weiteren Besucher mehr aufs Gelände durften.
13:42
Die Evakuierungsanalyse untersucht lediglich die Entleerung des Veranstaltungsortes, nicht das Befüllen, bei dem der tragische Unfall auftrat.
Herr Stein, unzählige Zeugenaussagen zeigen aber, das eine wesentliche Ursache der Katastrophe das Aufeinandertreffen von ankommenden und abgehenden Besuchern im Rampenbereich war. Dieser problematische Punkt der Verkehrsführung MUßTE auch für ihre Analyse relevant sein! Oder sind sie etwa einfach davon ausgegangen, daß die Tunnel frei wären? Wenn Sie realistische Scenarien, wie eine zwangsweise Räumung des Geländes (z.B. bei einer Bombendrohung) während der Zulaufphase untersucht haben, mußte dabei auch die Erkenntnis herauskommen, daß der Tunnel nicht gleichzeitig als Zu- und Ausgang genutzt werden kann, oder etwa nicht?
Tut mir leid, aber ohne inhaltliche Erörterung Ihrer Analyse kann auch nicht festgestellt werden, ob Sie Ihrer Sorgfaltspflicht genüge getan haben. Das wird dann hoffentlich die Untersuchunbg klären. Bitte haben Sie Verständnis dafür, daß angesichts der zahlosen Ausflüchte aller Verantwortlichen (von denen viele schon widerlegt wurden) auch das Vertrauen in die Korrektheit Ihrer Ausführungen nur begrenzt ist.
13:25
Es ist natürlich einfach, aber unter Berücksichtigung des Geschehens auch mehr als verständlich, dass zunächst einmal der OB Sauerland verantwortlich gemacht wird.
Es verdichtet sich aber immer mehr die Gewissheit, das die vorübergehende Absperrung durch die Polizei der Auslöser für die Panik war. Hoffentlich erfahren wir bald mehr zu einer vorurteilsfreien und unbefangenen Analyse des Geschehens.
13:05
Das Gelände des alten Güterbahnhofs ist für den Ansturm der Massen nicht ausgelegt, die Rampe wird für 20 Menschen zur Todesfalle.
Trotzdem hätte vielleicht noch das Schlimmste verhindert werden können, wenn man sofort und entschieden reagiert hätte. Angesichts der Flutwelle hätte man dafür sorgen müssen, das abgehende Besucher nicht mehr in die Problemzone geschickt werden, sondern zu einem anderen Ausgang. Auch, um das Gelände zu entlasten und Platz für die Neuankömmlinge zu schaffen! Stattdessen geschah von Seiten der Veratnwortlichen zwischen 16:20 und 17:15 offensichtlich nichts, und nur Besucher und Polizisten direkt vor Ort sorgten für begrenzte Entlastung durch Niederreißung eines Absperrzauns und Nutzung von Treppe, Mast, und Einsatzcontainer und Leiter als Notausgänge. Der eigentliche Zugang zum Gelände blieb durch Polizeikräfte und Besucher auf dem Weg hinaus blockiert.
Daß über 55 Minuten nichts Entscheidendes geschah, um die gefährliche Zusammenballung auszulösen, führte dann zu der Katastrophe. Dies zeigt der interaktive Augenzeugenbericht der FAZ sehr deutlich (zu FAZ.net gehen, auf Loveparade Story klicken, Link zum interaktiven Bericht oben rechts).