Prozess
Verteidiger will für Sauerland-Terroristen unter zehn Jahre Haft
09.02.2010 | 22:04 Uhr 2010-02-09T22:04:00+0100
Düsseldorf.Der Hauptangeklagte im Sauerland-Prozess, Fritz Gelowicz, soll weniger als zehn Jahre in Haft. Sein Anwalt begründete diese Forderung mit dem umfassenden Geständnis seines Mandanten. Die Bundesanwaltschaft hatte zwölfeinhalb Jahre Gefängnis gefordert.
Der mutmaßliche Anführer der Sauerland-Gruppe, Fritz Gelowicz, soll nach dem Willen seines Verteidigers weniger als zehn Jahre in Haft. Sein Mandant habe die Vorwürfe umfassend eingeräumt und dabei auch bislang unbekannte Einblicke in das Innere des Islamischen Terrors gegeben, sagte Verteidiger Hannes Linke am Dienstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf. Für die Gefahrenabwehr und die Terrorprävention seien dies wertvolle Details gewesen.
Ohne das Geständnis des 30-Jährigen hätten nach Ansicht Linkes auch seine drei mitangeklagten Komplizen nicht ausgesagt. „Ohne das Ja des Klassensprecher wäre es zu keinem Geständnis gekommen“, sagte Linke.
Die Angeklagten hatten in dem seit neun Monaten laufenden Mammutverfahren gestanden, im Auftrag der Islamischen Dschihad Union (IJU) Autobomben-Anschläge auf US-Soldaten in Discos, Kasernen und Flughäfen geplant zu haben. Für den zum Islam konvertierten Hauptangeklagten Gelowicz hatte die Bundesanwaltschaft in der vergangenen Woche eine Haftstrafe von zwölf Jahren und sechs Monaten verlangt.
Für Schneider höchstes Strafmaß verlangt
Ihm werden wie dem 31-jährigen Türken Adem Yilmaz und dem 24-jährigen Konvertiten Daniel Schneider die Mitgliedschaft in einer ausländischen terroristischen Vereinigung, die Verabredung zum Mord und Herbeiführung einer Sprengstoffexplosion zur Last gelegt. Schneider wird darüber hinaus noch versuchter Mord vorgeworfen. Er soll für 13 Jahre ins Gefängnis.
Der 24-jährige Deutsch-Türke Attila Selek hat sich laut Anklage der Unterstützung einer ausländischen terroristischen Vereinigung und der Vorbereitung eines Explosionsverbrechens schuldig gemacht. Für ihn verlangte die Bundesanwaltschaft eine Haftstrafe von fünfeinhalb Jahren. (apn)
10:57
Warum heisst es immer wieder verharmlosend Sauerland Gruppe, wo es sich doch eindeutig um Terroristen, sprich eine Verbrecherbande, handelt? Wohin die verharmlosende Bezeichnung Gruppe geführt hat, hat man zu genüge bei der bei der Bader - Meinhoff - Gruppe, gesehen. Deshalb, liebe Redaktion, scheuen Sie sich bitte nicht, das Kind mit aller Deutlichkeit beim Namen zu nennen.
10:46
12 Jahre Bau, danach wenn möglich den deutschen Pass abnehmen und dieses unehrenhafte Pack abschieben.
08:14
Was würde man in anderen Staaten mit versuchten Massenmördern machen?
In ihren geliebten Scharia-Staaten wohl hinrichten - per Steinigung oder ähnlich mittelalterlichen Methoden.
So wollen diese Leute die Welt doch haben.
Warum also ein mildes Urteil unter 10 Jahre?
Höchststrafe + Sicherungsverwahrung wg Wiederholungsgefahr
- bereut haben sie doch bis heute nur, das man sie erwischt hat.
08:02
abba kla doch
ich bin fuer fuenf monate
wegsperren
schluessel wegwerfen
die einlieferungspapiere an unsere justizministerin persoehnlich uebergeben
und wir hoeren nie wieder etwas von den armen verleiteten idealisten
oder kennt jemand einen fall wo die ministerin von irgend etwas wuste bzw die verantwortung hatte?
07:57
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07:33
Verteidiger will unter 10 Jahre Haft. Ich würde vorschlagen, lasst sie doch gleich wieder laufen und ihr Werk zu Ende bringen. Dann ist das Gejammer groß. Anwälte dürften solche Knalltüten erst gar nicht vertreten. Aber das Geld lockt. Ab in die Heimat und nie mehr nach Deutschland zurück.
07:17
#1 fatih (Was man hier unbedingt vermeiden sollte: Ein Exemple.)
Und was man UNBEDINGT vermeiden sollte, ist die gebetsmühlenartige Verharmlosung eines geplanten und vorbereiteten Vielfachmordes auf die AUCH IHNEN eine Heimat bietende Bevölkerung! Und das noch mit Vollversorgung!
Der Anwalt wird für seinen Mist bezahlt und es bleibt zu Hoffen, daß der Richter dem nicht folgt.
03:41
Freispruch aber sofort, schließlich wurden die vom Staat genötigt!
20:41
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20:12
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