Polizei
Umgestürzter Laster auf A3 sorgte für Verkehrschaos
19.11.2009 | 09:48 Uhr 2009-11-19T09:48+0100Düsseldorf/Hilden. Ein umgestürzter Lastwagen auf der A3 am Kreuz Hilden hat am Mittwoch bis in die Nacht für kilometerlange Staus gesorgt. Je zwei Fahrstreifen mussten gesperrt werden. Erst kurz vor Mitternacht wurde die Strecke wieder komplett freigegeben.
Zählen mochte man in der Leitstelle der Polizei Düsseldorf am Mittwochabend nicht - es gab "Staus satt", wie ein Mitarbeiter sagte: Ein umgestürzter Lastzug hatte auf der A3 bei Hilden seit dem Nachmittag für erhebliche Verkehrsprobleme rund um Düsseldorf gesorgt. Erst kurz vor Mitternacht meldete die Polizei, dass die Strecke wieder komplett freigegeben ist.
Der Sattelzug war gegen 15:40 Uhr in Fahrtrichtung Köln vermutlich wegen eines geplatzten Reifens ins Schleudern gekommen. Der Fahrer verlor die Kontrolle über das Fahrzeug, der Laster durchschlug die Leitplanken auf dem Mittelstreifen, kippte um und versperrte insgesamt vier Fahrspuren.
Alleine auf der A3 staute sich der Verkehr während der Bergung je Richtung bis zu 20 Kilometer. Noch am Abend gegen 21 Uhr wurden 16 Kilometer Stau Richtung Oberhausen und sieben Kilometer Richtung Köln gemeldet.
Vermutlich war ein Reifen geplatzt
Der Unfall geschah kurz vor dem Autobahnkreuz Hilden. Betroffen von Staus waren laut Polizei alle umliegenden Autobahnen, neben der A3 auch die A46 Düsseldorf-Wuppertal, die A 59 Düsseldorf-Leverkusen, die A 1 Köln-Wuppertal, die A 52 rund ums Breitscheider Kreuz und die A 44 Düsseldorf-Meerbusch. Während der Bergung wurde der Verkehr auf den Standstreifen und auf dem jeweils rechten Außenstreifen an der Unfallstelle vorbei geführt.
Der Lastwagen-Fahrer und der Fahrer eines anderen Autos wurden leicht verletzt. Den Sachschaden schätzt die Polizei auf 150.000 Euro. Der Lastwagen hatte Nudelpakete geladen.
12:23
Sorry, Güterzügen ohne p.
12:22
Ich freue mich schon auf die Gigaliner. Allerdings wäre das Gezeter bei vergleichbaren Fällen mit Güpterzügen der DB Railon viel viel größer. Und die Aufnahmer wären heller, so dass man was erkennen könnte.
10:05
Wenn man sich ansieht wie viele Reifen - Laufflächen sich auf dem Standstreifen der Autobahnen befinden, müsste man langsam aber sicher zu dem Schluß kommen, das Runderneuern der alten Reifen - was bei Lkw´s gang und gebe ist - zu verbieten. Außerdem sind die Lkw´s schon lange nicht mehr mit 80 km/h auf den Autobahnen unterwegs. Mit dem Pkw muss man schon ca. 120 km/h fahren, um diese rollenden Bomben zu überholen.
06:58
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23:50
Jau, habe auch in dem Stau gesteckt. 2.5 Std. lang!
Da kommen schon Aggressionen auf. Einen Reifenplatzer kann man dem Fahrer aber nicht wirklich anlasten, sondern schon eher der Spedition, die den LKW nicht korrekt gewartet hat. Vermutlich um Kosten zu sparen.
Und ja, auch ich stelle die Frage nach der richtigen Vorgehensweise der Bergungskräfte. Das hat doch sehr, sehr, seeeehr lange gedauert. :(
15:52
Ich habe gestern selbst in dem Stau gestanden. Wollte nur mal eben von der Heimat (Koblenz) nach Düsseldorf.
Der Stau begann aus Richtung Köln grade am Autobahnkreuz Hilden (15:40) und so kam ich an dem Stau vorbei, aber zurück (2 Stunden später) standen die Autos auf der A46 bereits bis in Düsseldorf rein. War nicht schön :(
08:04
@Ruhrpottfan
Ein Überholverbot nützt bei Reifenplatzern nicht wirklich…
Die Frage die sich mir stellt, warum dauert es 8 Std. einen LKW und seine nicht flüssige oder gefährlich Ladung (Nudeln) von der Straße zu bekommen? Ich unterstelle erst einmal kein Unvermögen aber evtl. falsche bzw. verbesserungswürdige Einsatzpläne.
Man kann sicherlich nicht alle Unfälle vergleichen, aber in bleibender Erinnerung ist mir ein LKW-Unfall im Dunstkreis von HH wo es Tote gegeben hat, ein LKW brannte usw.
Nach 3 Stunden Totalsperrung war von dem Unfall nichts mehr zu sehen, nur ein kleiner zusammengefegter Haufen Dreck auf dem Standstreifen.
Zu den Dingen die imo verbesserungswürdig sind gehört auf jeden Fall eine Notfallplanung was die Verkehrsführung angeht. Es kann nicht angehen dass Auffahrten in Richtung Stau geöffnet bleiben, obwohl sich unten auf der Autobahn in absehbarer Zeit so gut wie nichts mehr dreht. An diesen Auffahrten bildet sich ein Rückstau der auch diejenigen Behindert, die gar nichts mit dem eigentlichen Stau zu tun haben. Hier muss es heißen: weg von der Staubahn, nicht: bitte hinten anstellen und alle(s) andere blockieren.
07:30
also für mich tut man gegen die lkw-kamikazes viel zu wenig. die benehmen sich auf unseren autobahnen wie die letzten wildsä...
da wird einfach ohne anzeige ausgeschert, im schneckentempo überholt und der mittelstreifen blockiert.
es müsste ein generelles überholverbot für lkw´s auf autobahnen geben.
07:06
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