Stadtarchiv-Einsturz wird Köln Jahrzehnte beschäftigen
03.09.2009 | 13:53 Uhr 2009-09-03T13:53:00+0200
Köln. Mit den Folgen des Stadtarchiv-Einsturzes wird Köln noch Jahrzehnte zu kämpfen haben. Die Restaurierung der beschädigten Kulturgüter wird mehrere Jahrzehnte dauern. Nach einer aktuellen Musterrechnung wären 200 Restauratoren 30 Jahre mit damit beschäftigt.
Die Restaurierung der beim Einsturz des Kölner Stadtarchivs beschädigten Kulturgüter wird mehrere Jahrzehnte in Anspruch nehmen. Nach einer am Donnerstag von der Stadt Köln vorgelegten Musterrechnung wären 200 Restauratoren 30 Jahre mit dieser Arbeit beschäftigt. Um sie zu bewältigen, sollen die Archivalien an Experten im gesamten Bundesgebiet und dem Ausland vergeben werden, wie Kölns Kulturdezernent Georg Quander sagte.
"Geborgen heißt nicht gerettet"
Ein halbes Jahr nach dem Einsturz des Archivgebäudes und zweier benachbarter Wohnhäuser sind etwa 85 Prozent der Kulturgüter geborgen. «Geborgen heißt nicht gerettet», betonte die Leiterin der Kölner Stadtarchivs, Bettina Schmidt-Czaia. 35 Prozent der geborgenen Materialien wiesen schwerste Schäden auf, jedes zweite geborgene Stück müsse als schwer bis mittel beschädigt gelten. Lediglich 15 Prozent seien nur leicht beschädigt. Fünf Prozent der Archivalien gelten derzeit als Totalverlust. Die Restaurierung der teilweise in winzige Fragmente zerlegten Dokumente nannte Schmidt-Czaia ein «Milliardenpuzzle».
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Bei dem Unglück in der Kölner Südstadt waren am 3. März zwei junge Männer getötet worden. Als mögliche Unglücksursache gilt ein Wassereinbruch in einer U-Bahn-Baustelle nahe dem Archivgebäude. (ddp)
17:34
Aufgrund des Kölschen Klüngels, oder auch Bämbes genannt, kommt bei Prozessen garantiert nichts raus...
17:26
Man muss Nutzen und Kosten abwägen!
17:10
Noch ein Versuch: Mit den Folgen des Stadtarchiv-Einsturzes - muss heißen GEGEN die Folgen!!! Auch der Bindestrich zwischen Stadtarchiv und Einsturz ist deplaziert!!!
17:01
genau so schaut es aus: raus geworfene Kohle ist das!!!!
13:57
Hallo Freunde,
wer braucht denn diesen alten Trödel noch?
Hunderte von Milliionen in die Restaurierung stecken,
kein Mensch hat etwas davon, bis auf ein paar........
ich verkneife es mir.
Da steckt man dieses Geld in die Vergangenheit... und 500 Historiker sind begeistert davon.
Dieses Geld sollte man in unsere Zukunft, in unsere Kinder investieren.
In Millionen von Kindern hier in Deutschland, die kein geregeltes Mittagessen, kein Obst in der Schule etc. aufgrund der wirtschaftlichen Situation haben.
Da wären die Millionen bestens für unsere Zukunft angelegt und nicht für die Vergangenheit verbrannt.
Gruß
Nico