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Gericht

Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an

18.11.2009 | 15:14 Uhr
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an

Velbert. Der 14-jährige Tatverdächtige im Fall Kassandra muss im Dezember mit einer Anklage rechnen. Das kündigte die Wuppertaler Staatsanwaltschaft an. Ihm wird vorgeworfen, die neunjährige Kassandra aus Velbert misshandelt und in einen Abwasserkanal geworfen zu haben.

Im Fall der schwer misshandelten neunjährigen Kassandra aus Velbert (Kreis Mettmann) will die Staatsanwaltschaft Wuppertal im Dezember Anklage gegen den 14-jährigen Tatverdächtigen erheben. Noch stünden die Ergebnisse einiger Untersuchungen aus, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft. Die Ermittler werfen dem Tatverdächtigen versuchten Mord vor. Der Jugendliche bestreitet die Tat.

Die neunjährige Kassandra war am 15. September lebensgefährlich verletzt in einem Kanalschacht in Velbert gefunden worden. Nach bisherigem Ermittlungsstand der Polizei war sie von dem 14-jährigen Jungen am Tag zuvor nach ihrer Schulaufgabenbetreuung abgepasst und dann schwer misshandelt worden. Schließlich soll der Junge das Kind in dem Kanalschacht abgelegt und den Schacht mit dem schweren Deckel verschlossen haben. Das Mädchen erlitt ein schweres Schädel-Hirn-Trauma und zahlreiche innere Verletzungen.

Die Neunjährige konnte vor rund 14 Tagen das Krankenhaus verlassen. Der Justizsprecher bezeichnete ihren Gesundheitszustand als relativ gut. Allerdings sei noch völlig offen, ob sie sich jemals an die Tat wird erinnern können.

Verdächtiger bleibt in U-Haft

Unterdessen verwarf das Oberlandesgericht Düsseldorf eine Haftbeschwerde der Rechtsanwältin des Tatverdächtigen. In der am Mittwoch bekanntgewordenen Entscheidung geht der 3. Strafsenat anhand der Spurenanalysen und Zeugenaussagen von einem dringenden Tatverdacht gegen den 14-Jährigen aus.

Die Untersuchungshaft sei angemessen, weil angesichts der instabilen Lebensverhältnisse des Jungen Fluchtgefahr nicht auszuschließen sei. Auch könnte er versuchen, kindliche oder jugendliche Zeugen zu beeinflussen. Vor dem Hintergrund der Schwere der Tatvorwürfe und der Höhe der drohenden Strafe sei die Untersuchungshaft trotz des jugendlichen Alters des Tatverdächtigen auch verhältnismäßig. Gleichzeitig stellte der Senat ausdrücklich fest, dass das Ermittlungsverfahren ohne vermeidbare Verzögerungen geführt worden sei.

(ddp)

DerWesten

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Kommentare
04.12.2009
14:34
Blockierter Kommentar.
von K.F. | #7

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

04.12.2009
14:21
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an
von K.F. | #6

Dazu gibt es wie gesagt ausführliche Hinweise und was die Anwältin des Jungen Frau Denecke angeht auch detaillierte Angaben zu sinnvollen Beweissicherungsanträgen, die entlastende Ergebnisse für den Jungen bringen könnten. Sicher scheint dass der Junge für vieles was über ihn bekannt wurde ganz starke erzieherische Massnahmen spüren muss, ich bin kein Verharmloser, aber man könnte ihn deshalb auch nicht für eine Tat verantwortlich machen, die er nicht begangen hätte. Ob das so ist, hat das Gericht zu ermitteln, jedoch zeigen sich heute zu viele unplausible Schlussfolgerungen wie dass so ein jugendlicher Täter den Schuh als Souvenir der Tat mitgenommen hätte. Das ist grauenhafter Unsinn, sowas tut ein lustmordender Serienkiller wenn er in Ruhe einen für ihn sicheren Tatort verläßt, diese Tat war jedoch keineswegs perfekt geplant sondern es war ein für den Täter hochriskanter belebter innerörtlicher Bereich und großer Zufall dass er bisher davonkam und auch überhaupt bei so einem Jungen und ohne Missbrauchsspuren am Opfer etwas wie bei einem sexuell motivierten Serienkiller über das Thema Souvenir zu erklären ist haarsträubend.
Viele andere Widersprüche zeigen mir weiteren Ermittlungsbedarf, aber meine durchdachten Hinweise werden ignoriert, deshalb die Bitte an die Eltern des Jungen sich bei mir zu melden, nur sie haben im Moment einen Hebel damit alle sinnvollen Massnahmen zur Beweissicherung auch unternommen werden. Bitte melden unter halole@t-online.de

04.12.2009
14:02
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an
von K.F. | #5

Eränzung:
Was ich auch so sehe ist, dass die Berichte über ausstehende Ermittlungsergebnisse mittlerweile nicht mehr plausibel sind, sowas scheint nur zum Zwecke gesagt zu werden, dass man dem Jungen suggeriert, ein Geständnis vor Eintreffen der Beweise wäre strafmildernd.

Doch zurück zum Tathergang. Wäre der Tatort beim Gulli gewesen, wieso dann die Jacke in einem Müllbeutel ganz woanders. Nein, der Tatort war nicht beim Gulli, zumindest gab es einen Teil der Tat an einem anderen Ort, dort verblieben Jacke und linker Schuh als Kassandra bewußtlos zum Gulli gebracht wurde. Dann kam der Täter zum eigentlich Tatort zurück und verwischte die Spuren, evtl. sogar professionell mit Putzgeräten aus der Sporthalle. Dann beseitigte er Schuh und Jacke vom eigentlichen Tatort, zum Gulli traute er sich aber wegen möglicher Zeugen nicht mehr zurück. Die Frage ist, warum nahm er die Dinge nicht ganz mit und entsorgte sie viel gründlicher woanders. Der Täter hatte als er die Jacke in der Hand hatte sowohl Angst nochmal zum Gully zu gehen, als auch konnte er sie nicht wirklich vom Tatumfeld dort mitnehmen und damit flüchten. WIESO? Musste er etwa zuerst nochmal in das Gebäude der Tagesstätte, weil er dort noch etwas zu tun hatte, es aufgefallen wäre wenn er auch plötzlich verschwunden wäre?

04.12.2009
13:47
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an
von K.F. | #4

Die These mit dem Unfall halte ich angesichts der dortigen Umstände nicht plausibel und lebensfern.
Viel plausibler ist dass der Fall im Gebäude der Tagesstätte begann, als Kassandra ohne Verabschiedung das Gebäude verlies, war es für sie nicht Heimweg.
Entweder sie verliess das Gebäude bereits bewußtlos in einem Sack oder ähnlichem, oder sie verliess es mit einer Vertrauensperson, dann war der Tatort höchstwahrscheinlich innerhalb der Sporthalle und die Frauengruppe zur Tatzeit in der Sporthalle hörte die Kinderschreie nicht von ausserhalb (wo auch viele noch nähere Anwohner sie gehört hätten), sondern aus Nebenräumen der Sporthalle selbst. Der Gully ist direkt neben einem Fenster der Kellerräume der Sporthalle. Die Anwältin des Jungen, Frau Denecke, ignoriert Mails zu sinnvollen Beweissicherungsanträgen die ihren Mandanten entlasten könnten, die Polizei versteckt sich hinter dem Ermittlungsgeheimnis.
Ich bitte die Eltern des Jungen mich zu kontaktieren unter halole@t-online.de.
Leute die die Eltern kennen mögen sie bitte auf diesen Eintrag hier aufmerksam machen.

25.11.2009
17:33
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an
von O. Marx | #3

Liebe Mitmenschen,

ich bin auch gegen Voraburteile.

Meiner Meinung nach können Kinder zwar brutal zueinander sein, aber nicht so eine Tat durchführen. Ein 14jähriger macht so was nicht !!!

Für mich als Techniker gibt’s nur eine plausible Lösung anhand folgender Tatsachen:
Ein Unfall mit einem Fahrzeug:
1. Aufgrund der schwere und Art der Verletzungen .
2. Der eine vermisste Schuh. In einem Wahlfach für Unfallanalytik und –rekonstruktion habe ich gelernt, dass Kleidungsstücke wie Schuhe oder Helme bei einem Zusammenstoß mehrere Hundert Meter weit fliegen können. Daher, er kann auf einem Dach gelandet oder sogar darüber geflogen sein.
3. Die Aussage, dass das Unfallopfer nichts mitbekommen hat, z.B. von hinten oder von der Seite angefahren.

Alles Weitere brauch ich nicht erklären.
Der Fahrer hat dann in Panik noch seine Spuren zu verwischen versucht indem er das Opfer beiseite schaffte.

18.11.2009
17:01
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an
von sonia09 | #2

Ergebnisse einiger Untersuchungen??? Wieso dauert das alles so lange????

04.01.2009
14:34
Staatsanwalt kündigt Anklage im Fall Kassandra an
von K.F. | #1

Bitte auch an die Redaktion hier meine Hinweise ernst zu nehmen und mitzuhelfen. Meldet sich die Redaktion bei mir werde ich umgehend mit meinem Namen und ganz offen mit der Redaktion in Kontakt treten und auch Beweise aus einem anderen Fall vorlegen wo meine Recherchen und Schlussfolgerungen sich absolut bewahrheitet haben. Ich bin kein anonymes Großmaul aus dem Internet sondern ich habe schlüssige und plausible Hinweise sowie kann Fakten liefern die meine Glaubwürdigkeit untermauern.
Die Anwältin des Jungen hat meine Hinweise aber bisher wohl in die falsche Schublade gesteckt, deshalb die Bitte an die Redaktion mitzuhelfen dass die Eltern des Jungen die Möglichkeit bekommen sich von meinen Ausführungen ein eigenes Bild zu machen. Sie können dann Akteneinsicht beantragen und so kann sich zeigen inwieweit meine absolut schlüssigen Überlegungen von denen ich hier nur einen Ausschnitt darlegen konnte in den Ermittlungen Berücksichtigung fanden.
Ich kann mich grundsätzlich wie jeder andere ja auch mal irren, aber ich bekam eben keinerlei feedback ob meinen Angaben ernsthaft und mit welchem Ergebnis nachgegangen wurde und wie gesagt in einem anderen Fall stellte sich dann später heraus dass ein Mörder in Freiheit geblieben ist obwohl meine Hinweise zur Klärung des Falles und Ermittlung des Täters innerhalb eines einzigen Tagen hätten führen können/müssen. Das kann ich beweisen und ich würde der Redaktion diese Beweise auf Wunsch auch vorlegen und bitte sie um Mithilfe.

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