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Schäden durch "Emma" geringer als befürchtet

02.03.2008 | 20:06 Uhr

NRW kommt beim Orkan relativ glimpflich weg

Ruhrgebiet. Mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 135 Stundenkilometern hat Sturmtief "Emma" in NRW weniger Schäden angerichtet als befürchtet. Am heftigsten wüteten die Orkanböen - von Gewittern und Hagelschauern begleitet - am Samstag zwischen 5 und 7 Uhr. Landesweit gab es nach Polizeiangaben rund 2600 Einsätze von Polizei und Feuerwehren. Acht Menschen erlitten durch den Sturm Verletzungen, sieben davon bei Verkehrsunfällen.

In Brühl bei Bonn wurde ein ICE-Lokführer verletzt, als ein Baum auf den fahrenden Zug kippte. Reisende kamen nicht zu Schaden. Eine 41-jährige Autofahrerin wurde bei Arnsberg-Neheim im Sauerland schwer verletzt, als eine Fichte ihren Kleinwagen unter sich begrub. Im Duisburger Hafen stürzte ein tonnenschwerer Erzkran um. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Sachschäden gab es vor allem an Autos, die von Bäumen oder Ästen getroffen wurden. Bei der Bahn fielen am Samstag rund 40 Züge aus oder verspäteten sich, weil sie in umgestürzte Bäume oder herabhängende Oberleitungen gefahren waren. Einige Bahnstrecken wurden vorübergehend gesperrt, betroffen waren unter anderem ICE- und IC-Verbindungen nach Berlin, Hannover, Leipzig und Dresden. Auch entlang der Autobahnen stürzte der Wind nach Polizeiangaben mehrere Bäume um.

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