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Rund 700.000 Besucher feiern beim NRW-Tag

28.06.2009 | 15:56 Uhr

Hamm. Der NRW-Tag 2009 in Hamm ist "elephantastisch" gelaufen. 700.000 Gäste kamen zur zweitägigen Veranstaltung.

Jürgen Rüttgers posiert beim NRW-Tag mit Teilnehmern des Umzugs. Foto: ddp

Rund 700 000 Besucher haben an diesem Wochenende den Nordrhein-Westfalen-Tag im Hamm besucht. Die Erwartungen wurden «damit mehr als erfüllt», wie die Staatskanzlei am Sonntag mitteilte. Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) bezeichnete die am Sonntagabend endende Veranstaltung als «tollen Erfolg». Die Stadt Hamm und die Metropole Ruhr hätten gezeigt, dass sie «eine Region im Aufbruch» seien.

Der NRW-Tag 2009 stand unter dem Motto "Hamm elephantastisch". Rund 10 000 Aktive gestalteten das Fest, hinzu kamen rund 1500 Mitwirkende bei der Festparade mit Gruppen aus allen Landesteilen. Das Bürgerfest wurde gemeinsam von Land und Stadt veranstaltet. Es soll die Identifikation der Bürger mit dem Land stärken und die Vielfalt des Landes und die jeweiligen regionalen Stärken spiegeln. Das Land beteiligte sich mit 300 000 Euro an der Veranstaltung.

Rüttgers betont Gemeinsinn

Rüttgers betonte bei Gesprächen mit Migranten, wie wichtig die Integration für den Zusammenhalt der Gesellschaft sei. Über 30 Prozent der Bewohner der Stadt haben den Angaben zufolge eine Zuwanderungsgeschichte. »Gerade in Hamm sind die Integrationsanstrengungen der hier lebenden Migranten vorbildlich«, betonte der Ministerpräsident. Besonders angesichts der aktuellen Wirtschaftskrise sei das Bürgerfest in diesem Jahr »von besonderer Bedeutung« gewesen, da es das »Wir-Gefühl« stärke.

Ausgangspunkt für den Nordrhein-Westfalen-Tag war das große Bürgerfest 2006, bei dem über zwei Millionen Besucher den 60. Geburtstag des Landes in Düsseldorf gefeiert hatten. In diesem Zusammenhang entstand die Idee, das jährliche Landesfest immer in einer anderen Region zu feiern. Es soll jeweils zeitnah zum Geburtstag des Landes (23. August) stattfinden. In diesem Jahr wurde der Nordrhein-Westfalen-Tag auf das letzte Juniwochenende verlegt, da die Feierlichkeiten sonst mit der Kommunalwahl zusammengefallen wären. (ddp)

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