Rechtsextreme mieten Vereinsheim für Party
04.01.2009 | 18:41 Uhr 2009-01-04T18:41:00+0100Bochum. Die Silvesterfeier einer vermutlich rechtsextremen Gruppe aus Dortmund hat für Aufregung gesorgt. Nach Angaben der Online-Plattform „BO-alternativ” hatten bekannte Neonazis das Vereinsheim des SV Germania Bochum-West für diese Feier angemietet. Der Verein distanzierte sich von den Mietern.
Ursprünglich habe bei der Silvesterfeier sogar ein Konzert rechtsradikaler Rockbands stattfinden sollen, heißt es auf der Online-Platform. Der Verein stellte gleich nach Bekanntwerden auf seiner Webseite klar, dass weder er noch seine Vermieterin Kenntnis von dem Feierzweck gehabt hätten. Man würde sich als Verein, in dem viele Spieler mit Migationshintergrund aktiv seien, „von jedweder nationalsozialistisch-orientierten Gruppierung distanzieren” und pflege auch keine Kontakte zur rechten Szene.
Die Feier verlief nach Angaben der Polizei konfliktfrei, weder habe man eine konkrete Gefahr festgestellt noch sei es zu Auseinandersetzungen mit Gegendemonstranten gekommen. Polizei-Sprecher Michael Bloch: „Wir haben die Lage beobachtet und ausgewertet. Für mehr waren der Polizei die Hände gebunden.” Es habe sich nicht um ein Konzert, sondern „eine private Feier” gehandelt. Teilnehmerzahl: „deutlich unter Hundert.”
Die Plattform „BO-alternativ” kritisierte die Dortmunder Hinweisgeber: Der endgültige Vertrag mit den Anmietern sei erst am 30. Dezember unterzeichnet worden. Es sei „völlig unbegreiflich”, das die Dortmunder Antifaschistische Union erst jetzt über die Pläne informiert habe: „So handelt niemand, der ein Nazi-Treffen wirklich verhindern will.”
Kommentar:
14:03
Danke, so wollte ich es hören. Damit auch den naiveren Lesern klar wird, wie dunkelbraun Sie sind.
12:39
Habe ich schon, es war relativ ungemütlich, die Antifas haben wirklich gestunken.
09:13
Ja, ja, nachts sind alle Katzen braun...
@1 : ...selten so gelacht...
Warum laden Sie nicht einfach mal die Antifa zu sich nach Hause ein, Herr JItzak Finkelstein ?
22:11
Wenn sich der Verein jetzt nicht nur von national sondern von jeder sozialistisch-orientierten Gruppierung distanzieren würde, könnte man sagen: alles richtig gemacht.
21:45
Jaja, irgendwelche Vermutungen aufstellen und jeder der nicht sofort ****** Nazis, NPD gehört verboten schreit ist selbst ein Nazi...
Langsam kann ich den Dreck echt nicht mehr hören!
Warum verwehrt man Rechten nicht den Zutritt zu öffentlichen Gebäuden? Am besten gleich offiziell zu Untermenschen degradieren oder noch besser gleich auf der Straße hinrichten!
Vermutlich, wahrscheinlich, eventuell...
21:40
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21:21
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20:20
Propaganda funktioniert nicht nur in eine Richtung. Ich wette es war eine Party von 15 bis 22 Jährigen.
20:18
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20:07
Erst wird eine in`s Auge springende Behauptung aufgestellt.
Später kommen dann Begriffe wie:Vermutlich,soll sich,
angenommen,usw.
Diese Begriffe beweisen nur eines,man weiss nichts.
In den letzten Wochen kommt dies gehäuft vor,und gezielt
gegen eine bestimmte politische Gruppierung.
Tatsache ist doch,dass die Politik mit einem Verbot
klare juristische Verhältnisse schaffen könnte.
Gerichte und Polizei hätten dann eine solide Grundlage,und könnten eingreifen.
Aber genau dies meidet man,wie der Teufel das Weihwasser.
Warum ???