Proteste an Universitäten in NRW gehen weiter
23.11.2009 | 13:19 Uhr 2009-11-23T13:19:00+0100
Düsseldorf. An den Universitäten in Bochum, Mönchengladbach und Düsseldorf setzen am Montag Studenten ihre Proteste gegen das Bildungssystem fort. Auch in Münster und Köln seien nach der polizeilichen Räumung der Hörsäle weitere Aktionen geplant.
In Nordrhein-Westfalen haben Studenten am Montag ihre Proteste gegen das Bildungssystem fortgesetzt. An den Universitäten in Bochum, Mönchengladbach und Düsseldorf werden weiter Hörsäle besetzt gehalten, wie Sprecher der Studenten mitteilten. Auch in Münster und Köln seien nach der polizeilichen Räumung der Hörsäle weitere Aktionen geplant.
Etwa 100 Personen blockieren weiter das Audimax der Ruhruniversität Bochum, wie ein Sprecher des Allgemeinen Studierendenausschusses (AStA) mitteilte. Auch für eine am Nachmittag geplante Probe der Bochumer Symphoniker wolle man die Örtlichkeit nicht freiwillig räumen.
In Mönchengladbach halten nach Angaben einer AStA-Sprecherin etwa 50 Studenten weiter einen Hörsaal der Hochschule Niederrhein besetzt. In Düsseldorf protestieren etwa 50 Studenten ebenfalls weiter in einem der Hörsäle der Universität.
Vollversammlung für Dienstag geplant
In Köln wollen die Studenten nach Angaben einer AstA-Sprecherin nach der Räumung des Hörsaals bei einer Vollversammlung am Dienstag, 24. November, über das weitere Vorgehen entscheiden. Dann ist außerdem ein europaweiter Aktionstag der Studenten geplant.
Die Studenten fordern unter anderem eine Abschaffung der Studiengebühren. Sie wenden sich außerdem gegen den steigenden Leistungsdruck in den neuen Bachelor- und Masterstudiengängen und fordern «selbstbestimmtes Lernen und Leben» statt eines starren Zeitrahmens. (ddp)
21:23
Quatsch! Was sind das für Vorurteile? Es demonstrieren hier ganz friedliche Studenten- FRIEDLICH- für ihre Recht! Das Recht auf angemessene Bildung erschwinglich für jedermann! Das hat nichts mit Gewalt, Extremismus und Krawall zu tun!!! Und rechtfertigt auch keine Polizeigewalt!!!
Es ist ein gutes Recht der Studenten, sich auf die gewählte Art und Weise zu artikulieren, weil ihnen vorher niemand Gehör geschenkt hat!
Es ist gut, dass die Streiks weitergehen, damit die Probleme nicht wieder so leicht von den Zuständigen beiseite geschoben werden können!
Übrigens gibt es auf dem Duisburger Campus im Audimax morgen ab 16Uhr eine Podiumsdiskussion mit Herrn Pinkwart, der sich einmal stellt. Leider parallel ist zudem eine Demonstration in Duisburg angemeldet, die sich auch gegen das Vorgehen der Essener Polizei am 17.11. richtet.
Es geht also weiter!
17:38
Hoffentlich sind die Polizeiknüppel auch lang und hart genug.
15:37
Solidarität mit Extremisten und Sachbeschädigern, mit Krawallmachern und Asta-Mitgliedern, die dort ihre Zeit absitzen, wiel sie sonst nicht zu gebrauchen sind?
AUF KEINEN!!!!
14:05
Solidarität, aber auf jeden !!!!!!!!!
14:02
hat auch schon mal jemand bedacht, dass du starre zeitrahmen im bachelor-studiengang die gefahr genommen wird, einige kurse wegen ueberfuellung nicht zu kriegen, wenn man sie braeuchte? das problem ist auch in dem mangelnden lehrpersonal zu suchen!