Polizisten fordern bessere Ausrüstung
26.05.2009 | 06:37 Uhr 2009-05-26T06:37:00+0200Düsseldorf. Nach den heftigen Ausschreitungen in der Düsseldorfer Altstadt vom vergangenen Wochenende fordert die Gewerkschaft der Polizei (GdP) eine bessere Ausstattung für die Polizeibeamten. So seien Schutzhelme und die Zulassung des Mehrzweckstocks für den Einzeldienst überfällig.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert nach den Krawallen in der Düsseldorfer Altstadt eine bessere Ausstattung der Polizei. "Wenn wir verhindern wollen, dass sich Gewaltexzesse von Fußballfans, wie am Wochenende nach dem Aufstieg von Fortuna Düsseldorf in die 2. Bundesliga, in der Bundesliga-Saison 2009/2010 wiederholen, brauchen wir eine bessere Ausrüstung der Polizei", sagte GdP-Landeschef Frank Richter am Montag in Düsseldorf. Neben der Ausstattung aller Einsatzfahrzeuge mit Schutzhelmen für die Beamten sei auch die Zulassung des sogenannten Einsatz-Mehrzweckstocks für den Einzeldienst "überfällig".
Härtere Mindeststrafen für Gewalttäter
Mit dem bislang nur von den geschlossenen Einheiten genutzten Mehrzweckstock könnten gewaltbereite Hooligans von der Polizei "auf Distanz gehalten" werden. "Szenen wie in Düsseldorf ließen sich dadurch verhindern", sagte Richter. Zudem müsse es härtere Mindeststrafen für Gewalttäter geben.
"Die nordrhein-westfälische Polizei greift neue Gewaltphänomene auf und setzt sich offensiv mit ihnen auseinander. Unter ihrer Leitung erarbeitet eine bundesweite Projektgruppe Konzepte gegen Gewalt aus sich spontan bildenden Gruppen", sagte Innenminister Ingo Wolf (FDP). "Auf der Grundlage der Ergebnisse werden wir, wenn nötig, die Aus- und Fortbildung und die technische Ausstattung der Polizei weiter verbessern", fügte der Minister hinzu.
47 Verletzte nach Fortuna-Aufstieg
In der Düsseldorfer Altstadt war es in der Nacht zum Sonntag zu heftigen Ausschreitungen gekommen, als die Polizei gegen Personen vorging, die Feuerwerkskörper gezündet und Barrikaden errichtet hatten. Über 200 Polizisten sowie 80 Feuerwehrleute und Rettungsdienst-Mitarbeiter waren im Einsatz. Die Polizei ging mit Schlagstöcken vor und setzte Pfefferspray ein.
Nach Polizeiangaben wurden 25 Beamte verletzt, drei davon schwer. Laut Feuerwehr wurden 47 Verletzte notärztlich behandelt. 23 Verletzte wurden in Krankenhäuser gebracht. Ein Fahrzeug der Polizei war von Unbekannten angezündet worden.
12:30
Du kannst nicht meine Freundin sein!
13:08
Hier muss der knallharte Richter Riehe ran!
10:05
@von RoteSocke
Einer der wenigen sinnvollen und durchdachten Kommentare zu diesem Thema
13:35
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11:29
Popp, Stolizei! Ähm, nee, Stei Polizopp! Mist, wech isser...
11:02
Den Tätern muss mit schnelleren Prozessen (maximal 1 Woche bis zum Haftantritt) und vor allem härtere Strafen (ohne Bewährung) ihre Grenzen aufgezeigt werden. Was nutzt ein konsequentes Vorgehen der Ordnungshüter wenn die Justiz immer wieder Schwäche zeigt.
08:36
Diese Polizeibeamten brauchen erst einmal eins. Mut, Mut durchzugreifen, siehe Duisburg, besetzte Autobahn und Bahnhöfe von Tamilen.
Da helfen keine neuen technischen Mittel, sondern die ganze Härte des Gesetzes. Wenn diese Härte eingesetzt wird, dann kann man über neue Technik etc. sprechen, ansonsten ist es eh für die Katz.
08:02
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02:49
@#15carl
Weil Selbstjustiz in diesem Lande (glücklicherweise) verboten ist etwa.
Oder wollen sie uns hier weis machen, dass die Polizei durch die Bank noch als Freund und Helfer wahrgenommen wird?
Neben den Schreibtischtätern mit ihren Taktiken der Gezielten Eskalation sind es die Rambos, die in der richtigen Verkleidung (d.h. auch NICHT IDENTIFIZIERBAR bei Verletzung der Verhältnismäßigkeit), den übrigen Kollegen den guten Ruf einbringen. Dass der einfache Polizist all das ausbaden muss, was die Obrigkeit verbockt, ist zudem in der Geschichte der Menschheit schon immer so gewesen.
Ich habe mich mit Beamten unterhalten, die haben die Nase voll bis oben hin. Schutzwesten etwa besitzen nur die, welche 0815-Grösse haben. Überstunden, Schichtdienst mit den üblichen familiären Problemen, weitere personelle Ausdünnungen sind angesagt und werden die Stimmung sowie die Arbeitsverhältnisse noch verschlimmern.
Also, ich würde mir das dreimal überlegen, ob ich für die Obrigkeit weiterhin die Kastanien aus dem Feuer hole.
Zumal die Obrigkeit den Polizisten eh nicht mehr über den Weg traut - sollte es etwa zu den erwartenden Sozialen Unruhen kommen! Oder was sollen sonst die Pläne für eine BW im Inneren?
Und wenn jetzt hier jemand mit Terrorabwehr kommt, der hat den Knall immer noch nicht gehört!
02:26
Ich habe ca.350 Fussballeinsaetze aktiv erlebt.Wenn wir so liebe Fans haben,warum kann ein Polizist nicht im Sommerhemd Dienst machen ?
#13:Sie sollten mal ins Ausland gehen,um zu sehen,was einen Polizeistaat ausmacht.
#10:...bessere Ausruestung fuer Demonstranten,ein Vorschlag,lesen sie Sie das Versammlungsrecht der BRD,dann wissen Sie Bescheid.
Einige Schreiber haben wohl vom Polizeidienst soviel Ahnung wie ein Maikäfer vom Hammerwerfen.Wenn alles so toll ist,warum ruft man bei jeder Kleinigkeit die Grünen????