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Pflege

Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett

20.02.2013 | 17:49 Uhr
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
Überarbeitet und unterbezahlt: Pflegekräfte in Krankenhäusern und in der Altenpflege müssen wegen Personalmangels oft doppelt und dreifach arbeiten.Foto: dpa

Gelsenkirchen.   Pflegekräfte sind überarbeitet und im Stress. Durch den Personalmangel müssen sie doppelt und dreifach arbeiten. Im Januar waren bei der Arbeitsagentur für die Essener Krankenhäuser insgesamt 100 offene Stellen für Pflegekräfte gemeldet. Schicht- und Nachtdienste machen ein soziales Leben schwer.

Krankenschwester war ihr Traumberuf. „Es ist schön, Menschen zu helfen“, sagt Katharina Belhustede. Vor Kurzem erst hat sie ihr Kinderkrankenschwester-Examen gemacht – und ist schon desillusioniert. „Wenn ich mir vorstelle, ich müsste bis zur Rente arbeiten, nein, das geht gar nicht.“

Dabei ist sie erst 21 Jahre alt. Und sie habe es noch gut getroffen am Bergmannsheil in Gelsenkirchen. Sie ist im OP, wo keine Schichtdienste anfallen. Allerdings musste sie neulich ganz spontan auf einer Kinderstation fast ganz allein den Nachtdienst übernehmen. „Ich kannte mich überhaupt nicht aus.“ Fünf Notfälle musste sie versorgen. Am Ende sei man nur froh, dass alles gut gegangen ist.

Auch Michael Asmussen (34), Krankenpfleger der Herz-Chirurgie an der Essener Uniklinik in Huttrop, sagt: „Hätte ich weiter Vollzeit gearbeitet, wäre ich in der Psychiatrie gelandet. Man ist pausenlos mit der Kraft am Ende.“

Pflegen und dolmetschen

Bettenmachen und Bettpfannen austeilen, Tabletten stellen und verteilen, Spritzen geben, Puls, Temperatur und Blutdruck messen, Patienten hin- und herkutschieren – eine Last, die kaum zu schultern sei, so Asmussen. Eine Pflegekraft und ein Azubi versorgen etwa 35 Patienten, „nach so einer Schicht geht man am Stock“, sagt Asmussen. Patienten das Essen reichen, dazu fehle die Zeit, sagt Katharina Belhustede. „Da ist man froh, wenn es die Angehörigen übernehmen.“

Weniger Personal, mehr Aufgaben: Zu allem käme noch der Schreibkram durch die Dokumentationspflicht hinzu. Auch sollen Pflegekräfte mehr ärztliche Tätigkeiten übernehmen. „Dass man den Ärztemangel mit Medizinern auszugleichen versucht, die oft die deutsche Sprache nicht verstehen, macht uns auch noch Mehrarbeit. Wir müssen dann nämlich Dolmetscher spielen“, so Belhustede.

Personalmangel ist Alltag in den Kliniken

Personalmangel ist Alltag in den Kliniken. „Wir spüren deutlich, dass der Bewerbermarkt wie leergefegt ist. Im Januar waren bei der Bundesagentur für Arbeit für die Essener Krankenhäuser insgesamt 100 offene Stellen für Pflegekräfte gemeldet“, so die Pflegedirektorin der Essener Uniklinik, Irene Maier.

Lesen Sie auch:

„Der massive Personalabbau in der Pflege begann im Jahr 1996. Damals wurde die gesetzlich verpflichtende Personalbemessung außer Kraft gesetzt“, sagt Johanna Knüppel, Referentin beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK).

Selbst auf Akut-Stationen fehle es an Pflegekräften. „Ich erinnere mich an eine Schicht auf der Herz-Chirurgie. Ich konnte mich nur um die Frischoperierten kümmern“, so Asmussen. Er hat nach dem Pflege-Examen noch den Bachelor in Pflegepädagogik draufgesattelt. Jetzt mischt er die Jobs: halbe Stelle als Pädagoge am „Kirchlichen Bildungszentrum für Pflegeberufe im Revier“ in Gelsenkirchen, auf 400-Euro-Basis im Herzzentrum.

Die Vollzeitstelle habe ihn fertig gemacht. Zwölf Tage ohne freien Tag durcharbeiten, oft kurze Wechsel zwischen Spätdienst und Frühdienst, die Knochenarbeit, dazu die Verantwortung – und nur ein kleines Gehalt. 1300 Euro netto, die Asmussen als Krankenpfleger heraus bekam, „sind ja selbst einem Alleinstehenden zu wenig“. Er musste noch einen Nebenjob annehmen. Sein soziales Leben fand kaum noch statt. Heute komme er auf etwa 1500 Euro. „Für acht Jahre Ausbildung!“

Damals, als die Herzchirurgie noch nicht zur Uniklinik gehört habe, habe er seine Überstunden kaum noch zählen können. Das sei besser geworden. Die Pflegedirektorin Irene Maier sagt, dass „rund 40 Stunden im Monat pro Mitarbeiter“ anfallen.

Erfahrung mit Zeitarbeitern

„Viele Kliniken versuchen, die Lücken mit Zeitarbeitern zu füllen“, sagt Asmussen, der den Kopf schüttelt und berichtet: „Eine Frau hatte, als sie auf einer Akut-Station aushelfen sollte, zugegeben, noch nie in einer Klinik gearbeitet zu haben, sondern nur in der Altenpflege. Eine andere war so voll mit Psychopharmaka, dass sie am Patientenbett eingeschlafen ist.“

Michael Asmussen fragt sich, wie es mit der Pflege weitergehen soll: „Wenn keiner mehr den Beruf machen will, was machen dann die Patienten?“

Pflege-Expertin Johanna Knüppel: Pflege macht krank

Der massive Personalabbau in der Pflege begann im Jahr 1996. Damals wurde die gesetzlich verpflichtende Personalbemessung außer Kraft gesetzt“, sagt Johanna Knüppel, Referentin beim Deutschen Berufsverband für Pflegeberufe (DBfK). In den fünf, sechs Jahren danach wurden etwa 50 000 von 325 000 Stellen abgebaut. Bis ins Jahr 2025 fehlen allerdings 260 000 Pflegekräfte, rechnet das Statistische Bundesamt vor.

Aktuelle Zahlen
Gehalt

Gehaltstufen an der Uniklinik Essen

Einstiegsgehalt Pflegekraft
Station: 2114 – 2281 Euro,
plus Zulagen (z. B. Schichtzulagen, Wechselschichtzulagen, Gefahrenzulagen)
OP/Intensivstation: 2427 Euro plus Zulagen sowie Rufdienst- und Bereitschaftsdienstvergütungen

Nach zehn Jahren
Station: 2761 Euro plus Zulagen
OP/Intensivstation: 2830 Euro
plus Zulagen
Stationsschwester (abhängig von Bereich und Beschäftigtenzahl): 2733 – 3812 Euro

„Das Problem ist, dass ein Großteil des Geldes, das da frei wurde, genutzt wurde, um mehr Arztstellen zu schaffen und ärztliche Tariferhöhungen zu finanzieren. Auch Investitionen, die eigentlich von den Kommunen oder Ländern getragen werden sollten, wurde sogar zu einem Großteil aus diesen Töpfen entnommen.

Die Arbeit lastet auf den wenigen Kräften, die noch da sind. Und die sich dann überarbeiten. Laut DAK-Gesundheitsreport 2012 gehört die Pflege zu den Branchen mit den höchsten Krankenständen. Häufige Diagnose: Burnout.

Viele Pflegekräfte ziehe es in andere Länder, vor allem nach Skandinavien. „Pro Pflegekraft kommen etwa vier bis sechs Patienten, in Deutschland sind es zehn bis fünfzehn.“ Viele arbeiten in der Schweiz, wo besser bezahlt würde, genau wie in den Niederlanden. Manche zieht es bis in die USA. „Hier wie in den meisten EU-Ländern gibt es nicht mehr den Pfleger, sondern den Bachelor. Das Gehalt ist vergleichbar mit dem eines Lehrers oder Architekten.“

Petra Koruhn



Kommentare
14.04.2014
19:02
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von morena60 | #25

Auf diese Grund ist diese Petition entstanden.
http://www.openpetition.de/petition/online/herr-gesundheitsminister-stellen-sie-mehr-personal-und-bessere-bezahlung-ein

14.04.2014
19:00
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von morena60 | #24

Auf diese Grind ist diese Petition entstanden...
https://www.openpetition.de/petition/online/herr-gesundheitsminister-stellen-sie-mehr-personal-und-bessere-bezahlung-ein

23.02.2013
21:09
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von kkissa | #23

Ich bin Krankenschwester und arbeite auf einer operativen Station.
Ja es ist wirklich so schlimm! Man hat nicht mal zeit manchmal etwas zu trinken geschweige denn auf die Toilette zu gehen. Dann beschweren sich die Patienten noch wieso hilft mir keiner beim waschen ich bin schließlich gestern operierte worden oder schellen, können sie dies oder das tun obwohl sie es selber könnten. DABEI IST MAN AM ENDE DES TAGES NUR NOCH FROH DAS ALLE PATIENTEN ÜBERLEBT ODER OHNE GRÖSSEREN FOLGEN DIESEN ÜBERSTANDEN HABEN!!!
Ich habe nicht den Eindruck dass es zu wenig Bewerbungen gibt, mein Eindruck/Erfahrung ist dass die Krankenhäuser willentlich an uns Geld sparen ich kenne viele Kollegen die arbeitssuchend sind.
Wir bekommen immer gesagt der Stellenplan ist für eure Station voll aber in waren Arbeitsleben reicht es hinten und vorne nicht.
PS: Danke an die Patienten, die einen in diesen stressigen und chaotischen Arbeitsablauf unsere Hand nehmen, uns anlächeln und danke sagen. Sie retten uns dam

1 Antwort
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von morena60 | #23-1

[Editiert von Moderation: Doppelter Kommentar]

23.02.2013
14:41
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Zarco | #22

Ich habe den Eindruck dass der Personalmangel der sich dann in schlechter bis gar nicht vorhandener Pflege äußert gewollt ist.

Es gibt da z.B ein Pflegeheim dass meinen Vater regelrecht verrotten und verrecken ließ. Die Aufsichtsinstanzen haben sich einen Dreck um Anträge auf Höherstufung und Beschwerden wegen schelchter Pflege geschert.

Das Ergebnis des Ganzen: Der gute Mann war ein halbes Jahr nach Antritt der Pflege bei der man ihn regelrecht verwahrlosen ließ verstorbem. Bei "guter" Pflege hätte er noch einige Jahre länger anständig leben und damit auch die Renten und Pflegekassen belasten können.

Ein Schelm wer da böse Absicht wittert,....

21.02.2013
23:29
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Juelicher | #21

Das dt. Gesundheitssystem ist extrem teuer u. gleichzeitig uneffektiv. Trotz der hohen Kosten ist die Arbeitsbelastung - wie man sieht - oft deutlich zu hoch u. es gibt allerorten klare Tendenzen zur Rationierung von Gesundheitsleistungen. Wenn die Entwicklung nicht gestoppt wird, droht eine Katastrophe - nicht nur im Pflegebereich. Offenbar ist eine völlige Neuordnung des Systems, insbesondere eine andere Verteilung der Mittel notwendig. Keine 18 Arztbesuche statt deren fünf wie in Schweden, keine teure Überdiagnostik oder überflüssige OPs, keine im Vergleich überteuerten Medikamente, weniger zeit- u. kostenraubende Dokumentationspflichten, Optimierung der Krankenkassenverwaltungen, bessere Prävention, bessere Reha etc.
Eine alternde Gesellschaft mit einer wachsenden Zahl an Zivilisationskrankheiten wird alle entwickelten Länder dazu zwingen, Mehrausgaben für Gesundheit u. Pflege zu akzeptieren. Dies bedeutet in der BRD z.B. Einbeziehung aller Einkommensarten bzw. Einkommensbezieher.

21.02.2013
19:26
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von fogfog | #20

es sind noch viel zu viele dumme die in diesem beruf arbeiten. das pflegepersonal geht auf dem zahbfleisch und die den ärzten genehmigt man höhere gehälter. als indirekt betroffener (ehepartner) kann ich nur sagen das es bald richtig knallen wird. ungeregelte arbeitszeiten, einspringen an freien tagen, kurze wechsel, nachtdienst, wochenende und das für eine bezahlung die an unverschämtheit grenzt. die überwacher des ganzen bekommen (pflegedienstleitung, verwaltung) bekommen hohe gehälter damit sie das pflegepersonal ruhig halten. es wird nur noch der mangel verwaltet. ich verstehe jeden gut der sich in diesem beruf seine zusätzlichen auszeiten über eine krankschreibung holt. ansonsten würde man an diesem system zerbrechen.
und lustig finde ich leute die sagen-höhe der bezahlung ist egal, die leute wollen nur gut pflegen!!da roll ich mich ab.

21.02.2013
18:12
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Lesmenil | #19

Es ist VIEL schlimmer, als in dem Artikel geschrieben ...
UND: es ist noch nicht schlimm genug, denn die Erkenntnisse sind seit 10-15 Jahren die gleichen.
Es ist nicht schlimm genug, weil das "Jammern und Klagen" der Pflegenden und Patienten zwar wahr genommen, aber nicht ernst genug genommen wird.
Es wird leider noch etwas dauern, bis man merkt, das kleine Pflaster ("die Pflege wird ernster genommen, man kann jetzt auch studieren!") NICHTS an der Versorgung der Patienten und an der Arbeitssituation "vor Ort" verändern, sondern nur hinhalten.
DAS ist ein Skandal über den man sich aufregen darf und muss, nicht über "Promi-Porno-Luder beim Bachelor".
Wie? das hat nichts miteinander zu tun? Aber sicher! Das sind Nebelbomben.

21.02.2013
15:16
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Juelicher | #18

Teil 2
In den USA sind 30 Mio Menschen garnicht krankenversichert. Die Lebenserwartung ist geringer, die Versorgung der Menschen total unterschiedlich. Änlich wie in manchen anderen Ländern verdienen dort zwar Pflegekräfte ähnlich wie Lehrer - nur, dass Lehrer anderenorts 30 bis 50 % niedrigere Einkommen als in der BRD haben, wo Lehrkräfte zu den weltweit bestbezahlten gehören. Ob ich Pfleger an Fachschulen ausbilde oder nominell an Fachhochschulen u. die Abschlüsse pro Forma zum Bachelor hochjazze, sagt über die Qualität der Ausbildung nicht viel aus. Allein deshalb ist keine höhere Bezahlung gerechtfertigt. Weder Ausbildungssysteme, noch Einkommen, oder Lebensbedingungen sind ohne weiteres vergleichbar. Die Schweiz mit ihrem Privatkassensystem bietet ein gute Versorgung. Die wachsenden Prämien sind aber für Menschen mit niedrigeren Einkommen ein großes Problem.

21.02.2013
15:04
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Juelicher | #17

Nach den USA u. der Schweiz hat die BRD pro Kopf das teuerste Gesundheitssystem der Welt. In den meisten anderen Ländern ist das System kostengünstiger. Seltsamerweise verdienen die Beschäftigten aber andernorts angeblich deutlich mehr, sie sollen bessere Arbeitsbedingungen haben u. gleichzeitig ist die Situation der Patienten besser. Das müssen wahre Schlaraffenländer sein!
Einer näheren Überprüfung halten diese Angaben natürlich stand. Auch in unattraktiven schwedischen Regionen herrschen negative Zustände, nach Eingriffen schickt man die Leute derart schnell nach Hause, dass es hier Körperverletzung wäre. Über das Mangelsystem in den Niederlanden würden Deutsche staunen.
Dass die Arbeitsbedingungen sich - wie fast überall - sukzessive verschlechtert haben ist unbestreitbar. Niedriggehälter kann ich der Liste allerdings nicht entnehmen. Meines Wissens liegt eine Krankenschwester mit ein paar Jahren Berufserfahrung heute bei rund 3000 Brutto.

2 Antworten
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Bella74 | #17-1

3000€ brutto mag ja sein ( in Vollzeit, als Fachkraft, nach Tarif) , ABER das heißt auch:
Schichtdienst, Wochenende- und Feiertagsdienst, häufig Arbeitsüberlastung durch Urlaub/ Krankmeldungen von Kollegen, ggf noch Bereitschaftsdienst....

Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von Juelicher | #17-2

@Bella74 Sie haben eigentlich Recht! Die Gesamtbedingungen lassen selbst 3000 brutto als wenig erscheinen. Ich denke aber auch, bei guten Arbeitsbedingungen würden sich viele nicht über die Bezahlung beklagen, sofern sie nach Tarif bezahlt werden. Immerhin liegt der Durchschnitt aller dt. Einkommen bei gut 2600 Euro! Leiharbeitnehmer im Krankenhaus verdienen noch deutlich schlechter. Die meisten Alternpfleger, Arzthelferinnen, Physiotherapeuten in Kleinbetrieben oder auch Zahntechniker verdienen deutlich weniger. Bei Zahntechnikern sind die Gehälter meist seit rund 20 Jahren nicht mehr erhöht worden. Anfänger verdienen oft nur 1000 Euro brutto, selbst langjährige Kräfte liegen bei rund 2000 Euro, 2500 ist schon richtig gut.

21.02.2013
14:51
Personalmangel in der Pflege - Knochenjob am Patientenbett
von nussknacker | #16

Theoretisch ist genug personal da, aber es werden weder Krankheit, Urlaub oder Schwangerschaft eingerechnet.
Deshalb fehlen permanent 20% der Menschen!

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