Neunjähriger von Hunden schwer verletzt
01.09.2010 | 16:05 Uhr 2010-09-01T16:05:00+0200
Aachen.Schwere Verletzungen erlitt ein Neunjähriger in Aachen, der gleich von mehreren Hunden attackiert wurde. Es handelte sich um Berner Sennenhunde, die eigentlich als eher friedlich gelten.
Der neunjährige Junge hatte vor dem Haus eines Freundes gewartet. Durch die nicht verschlossene Tür des Hauses waren drei Berner Sennenhunde, die zu der Familie des Freundes gehören, auf den Neunjährigen zugestürmt und bissen ihn mehrfach.
Die Schreie des Jungen alarmierten den Freund, der die Hunde zurückrief. Der Neunjährige kam schwer verletzt in ein Krankenhaus. (ddp)
20:08
Das ist immer das Beste wenn man sagt dass diese oder jene Rasse nicht beisst. Blödsinn!!!
Ich hab nen Flatdoodle und wenn mich jemand fragt ob der beisst sag ich immer keine Ahnung!
Hunde mögen auch nicht jeden und man weiss nie wie ein Hund eine Situation für sich erfasst.
Heute sind mir auch 2 Hunde aus nem Haus ohne Leine entgegengelaufen. Ich mit meinem Hund an der Leine! Hätte mein Hund einen der 2 gebissen die auf uns zugestürmt kamen oder auch umgekehrt braucht man sich als Halter gar nicht zu wundern.
Aber die Halterin der 2 war extrem uneinsichtig. Die tun doch nix!!!
Gehört haben die Hunde trotzdem nicht auf ihr Frauchen und sind erst mal 50 Meter weiter auf die nächste Wiese spazieren gegangen. Da hat das Frauchen rufen können wie sie wollte!
Meistens ist es einfach Fahrlässigkeit oder Faulheit der Halter! Das hat mit der Rasse nix zu tun!
14:21
Was wollen uns r.kant und schnuffi sagen? Ihre Beiträge machen nämlich keinen Sinn - nur weil ihre Hunde harmlos sind und die Rasse an sich als harmlos gilt, soll an der Berichterstattung etwas nicht stimmen? *kopfschüttel* Es handelt sich immer noch um Tiere, die unberechenbar sein können.
10:20
@39 - kleine Korrektur: die Wesensveränderung einer Rasse hat nichts mit Überzüchtung zu tun, sondern mit falscher Selektion der Zuchttiere.
Wenn bei der Auswahl der Zuchttiere nur noch auf die Optik geschaut wird und nicht auf den rassetypischen Cahrakter, dann braucht man sich auch nicht zu wundern, was aus einer Rasse werden kann.
Besonders fatal sind dann diese Bauernhof und ich mach mal einen Wurf - Welpen - das hat nichts mit Zucht zu tun, sondern ist pure Produktion.
18:21
Man sollte sich nicht auf die Rassebeschreibung verlassen. Sie gibt einen groben Anhaltspunkt - mehr aber auch nicht. Durch jahrelange Inzucht und Zuchtauswahl nach Aussehen und nicht nach Charakter haben viele Hunderassen gelitten. Auch der Berner Sennenhund. Beißvorfälle mit dieser Rasse häufen sich, und erst vor ein paar Wochen hat ein Berner Sennenhund einem anderen Hund (Retriever) die Halsschlagader durchgebissen. Der Angriff ging vom Berner Sennenhund aus.
So viel zu Rassebeschreibungen. Durch jahrelange Überzüchtung ist von den Rassemerkmalen nicht mehr viel übrig geblieben.
14:38
Es handelte sich um Berner Sennenhunde, die eigentlich als eher friedlich gelten.
Genau diese Aussagen tragen eine Große Mitschuld an solchen Vorfällen!! Wenn das schon in den Anzeigen einiger Züchter lese, kinderliebe Babys, nein! Es sind Hundewelpen, die man gut zu kinderlieb erziehen kann, sie sind es nicht von kleinauf!! Das ist auch keine Einladung Hund und Kinder unbeaufsichtigt zusammen zu lassen, weil einfach die Gefahr zu groß ist das es zu Kommunikationsfehlern zwischen beiden kommt!
Nur weil ein Hund als friedlich gilt muss das nicht heißen das er es auch ohne Sachverstand und Erziehung friedlich bleibt!
16:01
Bei einigen der geistigen Ergüsse hier wird mir schlichtweg schlecht!
Leute, NIVEAU ist keine Creme im blauen Töpfchen!
Klar ist: Ein Hundeführerschein muss her, in dem ein Halter nachweisen MUSS, zum Halten von Hunden geeignet zu sein!
JEDER Hund MUSS erzogen werden, ob gross oder klein. Jeder Halter hat die Pflicht (!!!!) seine Hunde zu kontrollieren und eine offen gelassene Tür in diesem Fall ist mehr als grob fahrlässig!
Die Hunde haben in diesem Fall aus hundesicht richtig reagiert und das Rudel /Territorium vor Fremden beschützt. Die Meuteaggression tat wahrscheinlich ihr übriges....
Dennoch liebe Leser:
Nicht alle Menschen die grosse Hunde halten sind von Natur aus schlecht!
Es soll sogar Menschen geben, die Kinder UND Hunde und ja-Berner Sennenhunde- halten!
Und mal ehrlich: Glaubt einer von Euch, daß es nicht auch schon vor 50 Jahren gleichviele Beißunfälle mit Hunden gab? Evt hat sich einfach nur die Berichterstattung etwas verändert (was es natürlich nicht besser macht-um erneuter unqualifizierter Kommentare äußerst objektiver Mitmenschen vorzubeugen)
14:51
Hat eigentlich irgend jemand die Meldung zu Ende gelesen? Der Freund des Jungen (bestimmt auch nicht viel älter als 9 oder 10 Jahre würde ich meinen) konnte alle 3 Hunde zurückrufen!
Er hat so vielleicht noch schlimmeres verhindert.
Aber was sagt uns das? Auch noch so gut erzogene Hunde (und das müssen sie sein, wenn sie sich von einem Kind abrufen lassen) sind Tiere, die man beaufsichtigen muss!
Ganz klar also Fehler des Erwachsenen, der die Türe offen gelassen hat.
13:26
jede Hunderasse kann beissen bzw. Menschen verletzen, egal wie lethargisch, groß oder wie ruhig/agil eine Rasse ist. Es sind und bleiben nunmal domestizierte Raubtiere mit eigenem Kopf!Dann kommt die teilweise doch recht unüberschaubare Vermehrung beim Hauptsache Billig Gedanken hinzu, die oft mit mangelnder Sozialisierung und Zucht mit charakterlich und gesundheitlich nicht einwandfreien Tieren einhergeht...Dann noch gleichgültige Halter die sich weder vorher, noch während der Haltung vernünftig informieren und die Tiere erziehen etc. und evtl. eine bestimmte Situation und schon ist es passiert.
Tut mir leid für den Jungen, aber so etwas passiert nunmal und das es diesmal wie so oft eben keine als Kampfhunde (da würde dann wahrscheinlich aber nichtmal nachgefragt, sondern gleich eingeschläfert) verschrienen Rassen waren bestärkt mich nur in meiner Meinung das es für jede Rasse einen Hundeführerschein geben sollte....
12:16
Schrecklich, was passiert ist! Da ist bestimmt bei der Erziehung was falsch gelaufen oder beim Züchter!
Ich hoffe jedoch, dass die Hunde NICHT eingeschläfert wurden!!! :(
11:55
Wie immer der Hund ist nicht schuld, der Besitzer ist es oder auch der kleine Junge oder wer/was auch immer. Ein Hund ist ein Tier, was viel Hundebesitzer nicht war haben wollen und ihren Hund vermenschlichen. Der tut nichts, der will nur spielen, machen Sie sich keine Sorgen, hört man oft genung wenn ein wild fremder Hund an eine rankommt, was viele nicht wollen und sich dann unwohl fühlen. Aber ich solls akzeptieren?
Wenn ich aber mit meiner Anakonda im Park spazieren würde oder am im See schwimmen würde, würde jeder sofort raus rennen, angst haben und mich für verrückt halten und keiner würds akzeptieren, egal wie oft ich beteuere wie friedlich und lieb die Annakonda doch ist!
Hunde aber sind lieb, tun einem nichts und wenn der Hund sich unwohl fühlt ist der Mensch schuld. Die Leute, vor allem Hundebesitzer, vermenschlichen Hunde, ohne dabei zu sehen dass ein Hund nun mal kein Mensch ist, er nicht die Gefühlskontrolle hat wie ein Menschen.
Die Hunde einschläfern ist die einzige Möglichkeit, es kann keiner sagen ob die Hunde dieses Verhalten weiter zeigen werden und das Risiko ist groß, dass es wieder passiert. Auch wenn es das Problem von Hundeattacken nicht beendet wird, da hilft wirklich nur eine größere Form der Kontrollen von Haltern und Tieren!