Mit dem Elektroauto von Essen nach Istanbul
16.09.2010 | 17:51 Uhr 2010-09-16T17:51:00+0200
Essen.Zwei Studenten reisen im Elektroauto von einer Kulturhauptstadt zur nächsten: In 13 Tagen durch neun Länder – mit 22 Tankstopps.
Selbst die Zapfsäule, pardon, Ladestation ist Kunst: Buntes Graffiti ziert edlen Stromspender. Doch längst ist der Wagen geladen und beladen, die Reise beginnt. 4000 Kilometer, neun Länder, 22 Tankstopps: Die Studenten Juale Mercan und Alexander Wynands reisen im Auftrag des Energieversorgers RWE mit dem Elektroauto Tesla Roadster von einer Kulturhauptstadt zur nächsten, von Essen nach Istanbul.
Eine solche Strecke am Stück hat in Europa laut RWE noch niemand in einem Batterieauto zurückzulegen gewagt. Nun aber war der Anlass gefunden: „Weil Kultur elektrisiert“, sagt Vorstandschef Jürgen Großmann. „Weil Elektromobilität verbindet wie Kunst und Kultur.“ Auch solle der Tesla, ausschließlich mit erneuerbarer Energie im Tank, seine Alltagstauglichkeit beweisen. RWE habe dafür elf zusätzliche Ladestationen eingerichtet – bloß die Kulturhauptstadt Pécs bleibt mangels Infrastruktur auf der Strecke, schickt lediglich eine Delegation.
Virtuelle Mitreisende sind willkommen – via Blog unter http://energiekulturruhr.de oder per Twitter www.twitter.com/RWEmobility
00:23
Bei aller Euphorie zu den wirklich schönen E-Autos bleibt der Nachteil dass es nicht für lange Strecken geeignet zum anderem in der Regel viel zu teuer in der Anschaffung ist als auch nur so klimafreundlich ist wie der Strom gewonnen wird. Dies gilt selbstverständlich natürlich für alle E-Autos.
18:09
Hat eigentlich schon mal jemand daran gedacht
Stromerzeugung während der Park- und Fahrzeit
zu erzeugen..?
Ist doch ganz einfach: Physik 10. Klasse:
Mit Solarzellen wird Basisenergie gewonnen, die
man in relativ kleinen Akkus speichern kann.
Aus dieser Energie kann man aus destilliertem
Wasser Sauerstoff und Wasserstoff gewinnen
( Elektrolyse ) und in etwa 10 Liter fassende
Speicher einlagern um damit eine Gasturbine zu
betreiben, die damit den nötigen Schub hat, um
einen Generator zu Stromerzeugung zu versorgen.
Bei entsprechender Dimensionierung kann jetzt
genügen Energie erzeugt werden um sowohl
Fahrstrom als auch Strom für weitere Elektrolyse
zu gewinnen. Dieses Fahrzeug stellt also während
der Fahrt als auch im Stand seinen Brennstoff
autonom her. Das kostet natürlich Energie und ist
auch kein Perpetuum Mobile. Das Verbrennungsprodukt Wasser befindet sich in
einem geschlossenen Kreislauf und kann sofort
nach der Verbrennung ( bis auf minimale Verluste )
zurückgeführt werden. Alle Komponenten die zur
Herstellung eines solchen Fahrzeugs benötigt
werden sind bereits erfunden, es ist somit
wahrscheinlich noch nicht mal Patentwürdig.
Merkwürdig ist es schon das die gesamte
Ingenieursleistung darin besteht sich fast ausschliesslich mit der Verbrennung fossiler
Brennstoffe beschäftigt.
Habe der Firma OPEL das Konzept geschenkt...
Überhaupt keine Reaktion.
Technologiesprung möglich..aber kein Interesse.
Berndt Nowakowski
17:16
Reine Schaumschlägerei für Leute die technisch unbedarft sind.Damit kann man vielleicht Frau Roth und Ihre Strickfreunde imponieren.
14:10
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12:25
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09:15
Es ist auch absoluter nonsens. Der Tesla ist für Normalsterbliche unerschwinglich.
Leider ist der Tesla Roadster, dass einzige Elektroauto mit genügend Reichweite um so ein Unterfangen in Angriff zu nehmen.
Und Elektroautos sind Lange nicht so Umweltfreundlich wie es behauptet wird.
Ich denke da alleine schon an die Akkus, die erstens Sauteuer sind und zweitens nicht ewig halten. Die Dinger müssen schließlich entsorgt werden. (aktuell ca. alle 3 Jahre) wenn ich mir Vorstelle jeder Fährt ein Elektroauto und muss alle drei Jahre die Akkus Tauschen, die ungefair soviel kosten wie aktuell ein AT-Motor, dürfte ein gewaltiger Berg an Sondermüll entstehen. (mal abgesehen von den Kosten die alle drei Jahre anfallen)
19:04
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