Mann wohnte mit Leiche in einer Wohnung
13.08.2009 | 17:05 Uhr 2009-08-13T17:05:00+0200Gelsenkirchen. Ein 45-Jähriger lebte fünf Monate mit der Leiche eines 69-Jährigen zusammen, bis Nachbarn ihn vermissten. Die Polizei fand den Toten hinter einer abgeklebten Tür.
Ein 45 Jahre alter Mann hat in Gelsenkirchen mindestens fünf Monate mit einer Leiche in einer Wohnung gelebt. Bewohner eines Mehrfamilienhauses hätten die Hausverwaltung alarmiert, weil sie einen 69-jährigen Mieter seit Ende vergangenen Jahres nicht mehr gesehen hatten, teilte ein Polizeisprecher am Donnerstag mit. Stattdessen lebte ein Mann in der Wohnung des 69-Jährigen, der sich als dessen Betreuer ausgab. Seinen Angaben zufolge sollte sich der eigentliche Mieter in Krankenhäusern oder Kurheimen aufhalten.
Der 45-jährige Betreuer wurde von der Polizei in der Wohnung angetroffen und befragt. Während er sich hinsichtlich des Verschwindens des Wohnungsinhabers schnell in Widersprüche verstrickte, fiel den Ermittlern eine Zimmertür auf, die hermetisch mit Klebeband und Tüchern abgedichtet worden war.
Kein Hinweis auf Fremdverschulden
Im Zimmer fanden die Beamten den 69-jährigen Mieter tot am Boden liegend. Offenbar war er schon vor Monaten gestorben. Die Obduktion der Leiche ergab keinen Hinweis auf ein Fremdverschulden. Aufgrund der langen Liegezeit war die genaue Todesursache aber nicht mehr festzustellen.
Der 45-Jährige ist ohne festen Wohnsitz. Er räumte ein, dass er nach dem Tod des 69-Jährigen weiter mit der Leiche in der Wohnung gelebt habe. Auch habe er Vollmachten und die Unterschrift des Verstorbenen gefälscht und dadurch bei Banken Geld erhalten. Zur Beziehung zwischen dem 69-Jährigen und seinem angeblichen Betreuer konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen. Der 45-Jährige wurde nach der Vernehmung entlassen, die Ermittlungen gegen ihn dauern. (ddp)
08:23
#6 Niemand muss leiden um an Zaster zu kommen. Man kann nämlich dafür arbeiten.
Wenn das nicht klappt gibt Geld vom Staat.
06:00
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22:13
Wieviel Frauen verheiraten sich mit einem altersschachen Politiker oder Millionär um an die Kohle zu kommen?
Wie lange müssen oder wie kurz müssen diese Frauen leiden um endlich an den Zaster zu kommen. In diesem Fall war es vermutlich......na immerhin kam nicht das RWE oder das Gaswerk.
Aufrechte Nachbarn.
20:47
Man kann den Vorfall,ironisch,auch als friedliches Miteinander betrachten.Einen angenehmen Abend noch.
20:17
Was soll die Polizei denn bitte nachforschen? Soll sie bei jedem Bürger einmal in der Woche klingeln? Kinderlose sterben halt einsam, fertig!
19:51
@2
Was soll so ein blödsinniger Kommentar?
Schlimm genug, dass es über ein halbes Jahr dauert, bevor die Polizei nachforscht.
19:22
Ich würde meine Nachbarin auch noch jahrelang ans Fenster stellen um deren Rente zu kassieren. Ich würde ihre Arme an Seilen befestigen damit sie dem Briefträger auch freundlich winken kann.
18:31
Gelsenkirchen macht nur noch mit Schreckensnachrichten auf sich aufmerksam!