Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Rhein und Ruhr

Loveparade soll glasfrei werden

20.06.2008 | 19:25 Uhr

Verletzungen vermeiden:Getränke in Kunststoff

Dortmund. Bis zu 1,5 Millionen Gäste sollen "glasfrei" feiern bei der Loveparade am 19. Juli in Dortmund. Das gehört zum Sicherheitskonzept für den "Highway to love", zu dem die B1 werden soll.

Das Ordnungsamt erlässt eine Verfügung, die auch den Geschäftsleuten und Gastronomen im breiten Korridor vom Bahnhof bis zum Veranstaltungsort den Verkauf von Getränken in Glasflaschen verbietet und auf Kunststoffbehälter setzt. Feiernde werden kontrolliert und müssen Glasflaschen abliefern. Ziel: Verletzungen vermeiden. Ein Großteil der 4700 Verletzungen bei der Loveparade in Essen waren Schnittwunden.

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, die Stadt und die Veranstalter bieten eine Rekordzahl von Rettern, Ordnern, Reinigungskräften auf: weit über 5000 Menschen. Allein der Sanitätsdienst rückt mit rund 1500 Kräften und 95 Krankenwagen an und richtet 17 Unfallhilfsstellen ein. Über 100 Loveguards wollen 25 000 Ohrstöpsel und je 50 000 Kondome und Traubenzucker verteilen.

Von Klaus Buske

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/902702/create

Fotos und Videos
Aus dem Ressort
Echte Liebe
Champions League-Finale...
Fünf Freunde der Borussia: warum sie den Wahlspruch ihres schwarz-gelben Fußballvereins leben. Ein Fantreffen von Annika Fischer und Hubert Wolf.
Linda K. soll 17-Jährigen mit Messerstichen getötet haben
Mord
Linda K. soll den 17-Jährigen aus ihrer Patchwork-Familie mit zahlreichen Messerstichen in Kehle, Brust und Lendenbereich getötet haben. Die Studentin schweigt zu ihrer Bluttat. Sie war während der Großfahndung am Donnerstag 20 Kilometer zu Fuß nach Langenfeld geflohen.