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Loveparade soll glasfrei werden

20.06.2008 | 19:25 Uhr

Verletzungen vermeiden:Getränke in Kunststoff

Dortmund. Bis zu 1,5 Millionen Gäste sollen "glasfrei" feiern bei der Loveparade am 19. Juli in Dortmund. Das gehört zum Sicherheitskonzept für den "Highway to love", zu dem die B1 werden soll.

Das Ordnungsamt erlässt eine Verfügung, die auch den Geschäftsleuten und Gastronomen im breiten Korridor vom Bahnhof bis zum Veranstaltungsort den Verkauf von Getränken in Glasflaschen verbietet und auf Kunststoffbehälter setzt. Feiernde werden kontrolliert und müssen Glasflaschen abliefern. Ziel: Verletzungen vermeiden. Ein Großteil der 4700 Verletzungen bei der Loveparade in Essen waren Schnittwunden.

Polizei, Feuerwehr, Rettungsdienste, die Stadt und die Veranstalter bieten eine Rekordzahl von Rettern, Ordnern, Reinigungskräften auf: weit über 5000 Menschen. Allein der Sanitätsdienst rückt mit rund 1500 Kräften und 95 Krankenwagen an und richtet 17 Unfallhilfsstellen ein. Über 100 Loveguards wollen 25 000 Ohrstöpsel und je 50 000 Kondome und Traubenzucker verteilen.

Von Klaus Buske


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