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Köln sucht Restaurierungspaten

23.11.2009 | 14:48 Uhr
Köln sucht Restaurierungspaten

Köln. Die Stadt Köln sucht private Spender für die Restaurierung von Kulturgütern, die beim Einsturz des Stadtarchivs beschädigt worden sind. Das kleinste Spendenvolumen beträgt 5 Euro, ingesamt werden mehrere Hundert Millionen Euro benötigt. Unternehmen haben bereits erste Patenschaften übernommen.

Die Stadt Köln sucht Paten für die Restaurierung der beim Einsturz des Stadtarchivs schwer beschädigten Kulturgüter. Schon mit fünf Euro kann man zum Erhalt von historischen Dokumenten beitragen, heißt es in einem am Montag veröffentlichten Aufruf.

Verschiedene Spendenkategorien

Beim Einsturz des Archivgebäudes und zweier benachbarter Wohnhäuser waren am 3. März zwei Menschen getötet und unzählige Archivarien verschüttet worden. Für die fachgerechte Reinigung und Wiederherstellung der Bestände werden mehrere Hundert Millionen Euro benötigt.

Nachdem Unternehmen bereits erste Patenschaften für Restaurierungen übernommen haben, wendet sich die Stadt jetzt auch an Privatpersonen. Dazu werden ab Dienstag, 24. November, Urkunden, Akten, Fotos und Plakate ins Internet gestellt, für die Paten gesucht werden. In den vier Rubriken «Kleine Maßnahmen - große Wirkung», «Noch glimpflich davon gekommen - Schäden bis 1000 Euro», «Mit Pinsel und Skalpell - 'Patienten' mit größeren Schäden» und «Dicke Bretter bohren - Großspenden für Großprojekte» findet sich für jeden Geldbeutel und Geschmack das passende Stück, hieß es weiter.

85 Prozent der verschütteten Bestände geborgen

Bisher haben Feuerwehr, Archivare und freiwillige Helfer etwa 85 Prozent der beim Unglück verschütteten und beschädigten Bestände geborgen. Nach Angaben der Stadt zeichnet sich ab, dass die Hälfte davon schwere und mittlere Schäden aufweist, 35 Prozent schwerste Schäden davontrugen und nur 15 Prozent leicht beschädigt wurden. (ddp)

DerWesten

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Kommentare
23.11.2009
17:15
Köln sucht Restaurierungspaten
von kordit | #1

Nciht schlecht - die Stadt Köln verschuldet den den Schaden und andere sollen dafür zahlen.
Mehr Chuzpe geht kaum noch!

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