Kobra-Besitzer soll 50.000 Euro bezahlen
18.08.2010 | 09:29 Uhr 2010-08-18T09:29:00+0200
Mülheim.Im Frühjahr ist eine Kobra aus einem Mülheimer Haushalt verschwunden. Drei Wochen suchten Feuerwehr und Ordnungsamt nach dem Tier. Jetzt stellen Stadt und Feuerwehr dem Besitzer 50.000 Euro in Rechnung.
Kleines Tier, große Wirkung: Drei Wochen lang hielt eine verschwundene Monokelkobra im Frühjahr Feuerwehr und Ordnungsamt in Mülheim in Atem. Dann wurde die Schlange gefunden – tot auf einem Klebestreifen. Die Suchaktion soll für den Besitzer jetzt ein teures Nachspiel haben: 30 000 Euro stellt die Stadt dem jungen Mann in Rechnung, weitere 20 900 Euro fordert die Feuerwehr.
Größter Posten auf der Rechnung des Ordnungsamtes ist die komplette Entkernung der Dachgeschosswohnung, in der der damals 19-Jährige die giftige Schlange hielt. Den Personalaufwand werde man nicht in Rechnung stellen, hieß es.
Das Problem: Der Schlangenhalter ist verzogen, seine neue Adresse unbekannt. Die Stadt will nun versuchen, ihn über seinen Bruder zu erreichen. Kommen sie dort nicht weiter, wollen Stadt und Feuerwehr ihre Forderungen im Mülheimer Amtsblatt veröffentlichen. So gelten die Rechnungen als zugestellt.
16:59
der zahlt garnix...
er meldet privatinsolvenz an..
wenn er hartz IV bezieht ist er unterhalb der pfändungsgrenze und zahlt so nicht einen cent
und einen job annehmen?
mal einfach vorrausgesetzt er ist ungelernt und sein spitzenlohn (bei einer leiharbeitsfirma zb) beträgt dann 800 euro...
das ist noch weniger wie hartz IV mit allen zulagen(wohnung/heizung)
also auch unterhalb der pfändungsgrenze....
der zahlt auch nix wenn er gutes geld (wie gesagt 800 euro) verdient.....
herzlich willkommen in der realität der deutschen arbeits,- und bürokratiewelt....
13:53
Das ist wieder so ein Fall von Sozialschmarotzer. Der kann mit unserer demokratischen Form gar nicht umgehen. Zahlt ihm, solange bis er die 50.000 € abgestottert hat, kein Hartz IV mehr. Aber das darf der Rechtsstaat ja leider nicht. Der meldet irgendwann eine Privatinsolvenz an und der blöde Steuerzahler guckt in die Luft. Gebt ihm sofort Arbeit, damit der gutes Geld verdient und keine Zeit mehr für Schlangen hat.
19:49
solange jeder Blödmann ohne Fachkundenachweis
solche Tiere halten kann , hört diese Tierquälerei nicht auf.
16:41
Wer so dämlich ist und ein Haus Kernsanieren muss um eine Schlange zu finden, der sollte auch auf seinen Kosten sitzenbleiben.
Aushungern währe billiger gewesen.
15:41
Wieso müssen Feuerwehrleute 2mal bezahlt werden. Sie werden doch sowieso vom Steuerzahler bezahlt.
Wichtig, in diesem Zusammenhang, wäre die Frage, ob der Klebestreifen, sofort ausgelegt, zum selben Erfolg geführt hätte ohne Entkernung des Dachgeschosses. Die Bude abschließen und 4 Wochen warten hätte zum selben Ergebnis geführt.
Kevin, nimm Dir einen Anwalt.
15:31
#30 Ajam
Möchten Sie in einem Haus leben, in dem eine Giftschlange vermutet wird?
15:23
Die sollen sich mal ruhig totlaufen - Hat er die Entkernung bestellt? War die notwendig? Nö, also return to sender hätte Elvis da gesungen.
14:53
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14:52
#27
Weiß ich nicht. Vielleicht auch die Tierhalterhaftung.
Aber glauben sie wirklich, daß der Mieter eine hatte?
Deshalb empfiehlt sich für die eigene Versicherung ein Baustein, der dafür sorgt, daß in solchen Fällen diese aufkommt.
14:37
Ernstgemeinte Frage:
Zahlt in einem solchen Fall eigentlich die private Haftpflichtversicherung?