Islamverein mit zwei Gesichtern
11.04.2008 | 22:48 Uhr 2008-04-11T22:48:00+0200Der Verband Islamischer Kulturzentren soll Kinder antidemokratisch erziehen, heißt es in einem Polizeipapier. In Duisburg unterhält der Verein ein Vorzeigewohnheim. In Waltrop betrieb er bis Mittwoch ein illegales Internat.
Duisburg/Köln. Kinder würden geschlagen und auf den Koran getrimmt. Der Heilige Krieg und das Märtyrertum sollen in Predigten verherrlicht worden sein. Antijüdische, antidemokratische Einstellungen würden vermittelt, Gemeindemitglieder an der Integration gehindert. Es sind schwere Vorwürfe, die die Polizei in Köln gegen den Verband Islamischer Kulturzentren (VIKZ) erhebt. Auch in den Gemeindezentren sollen Steuern hinterzogen worden sein, belastende Unterlagen seien systematisch vernichtet worden. Zusammengefasst sind die Einschätzungen in einem internen Bericht, der entstand, nachdem die Polizei im März und Mai 2005 gegen den drittgrößten türkischen Religionsverband wegen Steuerhinterziehung ermittelt hatte. Die Polizei bestätigte die Existenz des Papiers, von dem der Kölner Stadt-Anzeiger am Freitag berichtet hatte.
Entgegen dieser Einschätzung zeigt der VIKZ in Duisburg-Hochfeld ein freundliches Gesicht. Er unterhält hier ein Schülerwohnzentrum für etwa 40 Kinder und Jugendliche. Sie besuchen vormittags die reguläre Schule und werden am Nachmittag bei den Hausaufgaben unterstützt. Natürlich steht auch Korankunde auf dem Plan. Eltern, die ihre Kinder hier abgeben, erwarten vor allem ein konservatives religiöses Fundament. Das Jugendamt Duisburg prüft regelmäßig, ob es hier negative Einflüsse gibt, sein Leiter Thomas Krützberg (SPD) sagt: "Wir haben auch über die Schulen ein besonderes Auge auf das Wohnheim. Und die Schüler sind nicht abgeschottet, wir haben positive Erfahrungen gemacht mit der Gemeinde vor Ort." Auch das Landesjugendamt bestätigt: Die Kinder sind durch die Betreuung besser geworden in der Schule.
Das Landesjugendamt Münster dagegen hat am Mittwoch bereits ein illegales Internat desselben Verbandes in Waltrop ausgehoben. Dem Einwohnermeldeamt war aufgefallen, dass 30 junge türkische Frauen ihren Wohnsitz in der Moschee Am Schwarzbach angegeben hatten. Das Gebäude in einem Gewerbegebiet ist jedoch baurechtlich nicht zugelassen als Wohnraum. Wie sich bei dem unangekündigten Besuch herausstellte, haben sechs muslimische Theologinnen aus der VIKZ-Zentrale in Köln die 30 Frauen internatsmäßig unterrichtet, darunter elf Minderjährige. Interessanterweise haben zunächst weder Stadt, noch Amt oder Polizei die Öffentlichkeit informiert.
"Was Koranschulen mit Internatsbetrieb angeht", sagt Matthias Lehmkuhl vom Landesjugendamt, beobachten wir 20 Projekte im Land, die sich zum Teil noch in der Planung befinden. So etwas wie in Waltrop ist uns noch nicht untergekommen."
Der VIKZ zeigt also zwei Gesichter: Zurzeit plant der Moscheeverein im Duisburger Stadtteil Walsum ein Gebetszentrum. Anfangs ahnte die örtliche Politik nicht, dass aus einem schlichten Gebetsraum im Laufe des Bauantragsverfahrens eine Großmoschee werden würde. Das Zentrum soll nun samt Schülerwohnheim mit 60 Plätzen und Einkaufszentrum stattliche 7500 Quadratmeter einnehmen.
Peter Hoppe, Vorsitzender der Walsumer CDU, ist sich mit allen anderen Parteien in der Bezirksvertretung einig: Der "Moschee-Gigant" darf nicht kommen. Hoppe: "Wir fühlen uns vergewaltigt." Doch die Stadtverwaltung will das Projekt durchsetzen, weil es genehmigungsfähig sei.
Scharfe Kritik daran kommt etwa von Sait Keles, Ratsherr der Grünen in Duisburg und selbst Türke: "Im Besonderen fällt das gesellschaftliche Fehlverhalten der Religionsgemeinschaft VIKZ auf, die erneut die Duisburger mit der Errichtung von Gebetshäusern vor vollendete Tatsachen stellen möchte . . . Mit Verschleierungen und wohlklingenden Worthülsen gewinnt man kein Vertrauen."
Vom Verfassungsschutz wird der VIKZ bislang nicht beobachtet. Es hätten bisher keine Anhaltspunkte vorgelegen, dass der Moscheeverein gezielt politisch aktiv geworden sei, um die "freiheitliche demokratische Grundordnung" zu gefährden, so eine Sprecherin. Die mögliche Indoktrination Jugendlicher gilt hier offenbar als unpolitisch - im juristischen Sinn.
13:19
Genau Selin.... in der Türkei ist es für Christen ganz einfach ihren Glauben zu leben und glücklich zu werden. Da kann ich nur mit den Augen rollen.....Ihr registriert sie dort nicht als Terroristen, hmhmmm.... vielleicht weil sich noch nicht so viele im Namen ihrer Religion in die Luft gesprengt haben? ... nur so eine Vermutung..... Registriert ihr sie denn als ... beispielsweise Ungläubige und damit automatisch minderwertige Menschen? .... noch so eine Vermutung.....
Religion ist doch Privatsache, richtig?
Insofern sollte meines Erachtens zu Hause die Religion gelehrt werden, und in der Öffentlichkeit das wirkliche Leben. Hier in Deutschland haben wir diverse Einrichtungen, die die Kinder auf das Leben vorbereiten, einen Teil dieses Lebens bereits sogar darstellen. Wie gesagt, das Leben hier in Deutschland. Meine Frage ist jetzt also? Warum nutzen Migranten (so gut wie ausschließlich muslimischen GLaubens) nicht die vorhandenen Möglichkeiten der Vorbereitung aufs wirkliche Leben und Lesen zu Hause in der Geschichtensammlung namens Quran? Wenn aber jedoch der Quran für Muslime das wahre Leben darstellt geht das offensichtlich gegen die Vorstellung des wahren lebens, die hier vorherrscht und ist insofern nicht kompatibel. Ergo müssen wir uns ändern oder ihr. Rate mal, was den Ureinwohnern wohl lieber wäre?
Sofern mich jemand fragt, ob ich in direkter Nähe meiner Haustür ein muslimisches Internat möchte kann ich nur antworten: AUF GAR KEINEN FALL!!
Sowohl aus wirtschaftlichen Gründen: ich habe hier eine Wohnung gekauft, als auch aus persönlichen Gründen: meine Einstellung zu Religionen habe ich oben geschildert. Sofern unsere Stadtführung quasi durch die Hintertür grünes Licht gibt, dieses Stück Türkei hier zu implementieren werde ich mich bei der nächsten Wahl nach Alternativen umschauen, die mir solche Umstände nicht einfach vor den Latz knallen. Leider sind diese Alternativen meist aus vielerlei Sicht eigentlich keine wählbaren, aber manchmal muss man Abstriche in Kauf nehmen.... zumindest für eine Legislaturperiode.....
04:08
In unserem land(TÜRKEI) gibt es auch viele christliche Bürger und kirchen die respektiert werden. Wir verzeichnen sie nicht als terroristen. Wenn sie auch nicht unsere Sprache sprechen geben wir ihnen das recht ihre religion auszuüben.
11:08
Nun haben wir es schwarz auf weiß.Wir sind weder geblendet noch übertreiben wir,auch ausländerfeindlich sind wir nicht.UnserePolitiker sind blauäugig oder naiv .Der VIKZ versucht seine politischen Interessen zu verwirklichen.Wann wird solchen Vereinigungen endlich Einhalt geboten.Wir wollen hier in WalsumKeine Moschee und kein Internat. .Bei uns gibt es Schulen und Kindergärten.Leute wann begreift ihr es .Ihr lebt in unserem Land.Hier wird unsere Sprache gesprochen
16:01
Wenn die anständigen türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger nicht endlich ihre verblendeten Mitbrüder und Schwestern aufrufen, die Gesetze unseres Landes zu achten und einzuhalten sowie die demokratischen christlichen Werte zu respektieren, dann wird dieses ständig Wasser auf die Mühlen der Neonazis sein.
15:09
Der Islam kennt keine Amtskirche oder Vorgesetzte wie z.B. den Papst, also gitbt es kaum Regeln, Vorschriften oder Sanktionen. Lediglich der Verband DITIB als halboffzielle türkische Organisation beschäftigt staatliche Religionslehrer. VIKZ ist nur ein lockerer Verband. Die Gemeinden wählen ihren Vorbeter selbst. Wenn sie an den Falschen geraten und extremisiert werden, gibts kein Gegensteuern vom Verband. Man muss also jeweils vor Ort die einzelnen Gemeinden genau betrachten.
Gruß, Helmut Prein
10:43
Die Aussagen des Duisburger Ratsherrn Sait Keles sind richtig. Das gesellschaftliche Fehlverhalten seiner Landsleute ist vielschichtig in fast allen Lebensbereichen. Das geschieht alles unter dem Deckmantel von Integration und vorgeschobenen deutsch/türkischem Tun (Kulturzentren/-vereine) und führt zu der von uns nicht gewollten Paralellgesellschaft. Die Chance auf ein Miteinander ist vertan. Das werden auch unsere vielseitigen Angebote nicht verhindern.
Die Leidtragenden sind unsere Kinder, besonders im Bildungsbereich.
03:53
Ich finde die Sache wird sehr übertrieben behandelt....
Als ob Ihnen dort Terrorismus beigebracht wird, so verhalten Sie sich..
Und das Kinder geschlagen und auf den Kuran getrimmt werden.. Sowas passiert in den Gemeinden der VIKZ NIEMALSS!!! NIEMALSS!!
Dort wird gelehrt wie man den Kuran richtig übersetzt, wie man es am besten liest, was man darin verstehen sollte, was man daraus lernen soll..
Die Muslimen haben so ein Liebe für den Kuran, so eine Achtung, so eine Hochachtung, so ein Respekt so eine Rücksicht und so eine Vehehrung. Der Islam besteht einfach aus dem Kuran.. Der wird so sehr von den Muslimen geschätzt und es laufen gerüchte rum dass kinder auf den Kuran getrimmt werden..
Nicht zu glauben..
Und das Kinder geschlagen werden..
Also ich weiß nicht was man dazu sagen soll..
Okay die VIKZ ist auch bisschen schuldig dass sie ihr Aufenthalt dort nicht der Satdt nicht Öffentlich gemacht haben, aber wegen der Sache muss man doch nicht die ganzen Kuranschulen in den Dreck ziehen..
Mfg H.C