Im Ramadan zählt nicht nur Fasten, sondern auch das Essen
19.07.2012 | 19:32 Uhr 2012-07-19T19:32:00+0200
Ruhrgebiet. Wer hat behauptet, es ginge nur ums Fasten? Das Essen ist mindestens genauso wichtig für die vielen Muslime, die ab Freitag in den heiligen Fastenmonat starten. Denn nach Einbruch der Dunkelheit wird ordentlich aufgefahren.
Der Ramadan fängt nicht einfach an und hört nicht einfach auf. Damit widerspricht Senel Özdemir von der Regionalen Arbeitsstelle in Bochum-Wattenscheid zwar der offiziellen Lesart, der Ramadan beginne am Freitag – aber sie meint es ja so: „Schon Tage, ja, Wochen vorher backen und kochen die Menschen. Die Kost wird eingefroren und jetzt, bei Bedarf, aus der Kühltruhe geholt.“ Nämlich jeden Abend zum Einbruch der Dunkelheit – zum Fastenbrechen.
Denn der Ramadan ist ja nicht nur der Fastenmonat. Sondern auch der Monat, in dem jeden Abend etwa die fünffache Menge an Speisen aufgefahren wird. „Im Optimalfall ist der Ramadan auch eine Zeit der Mäßigung und der Besinnung, in der man auch über den Sinn des Lebens nachdenkt und spendet“, erklärt die Religionswissenschaftlerin Lamya Kaddor vom Liberal-Islamischen Bund in Duisburg. „Aber jetzt im Sommer fünfzehn Stunden ohne Essen auszukommen, fällt auch mir schon schwer. Da malt man sich halt in der Fantasie die leckersten Gerichte aus, und die werden auch gekocht.“
Größtes Ramadan-Festival in Dortmund
Ab Freitag wird also tagsüber gefastet und abends geschlemmt, bis am 18. August der Ramadan mit dem dreitägigen Zuckerfest endet. Und natürlich wird er im Ruhrgebiet mit seinem hohen Anteil muslimischer Bürger besonders groß gefeiert. So haben gemeinnützige Vereine im Dortmunder Fredenbaumpark eine Zeltstadt aufgebaut, um mit dem „FestiRamazan“ das „größte Ramadan-Festival Europas“ zu begehen. Progamm gibt’s jeden Tag bis zum 19. August ab 16.30 Uhr (Eintritt: 15 Euro). Und reichlich zu essen natürlich – sobald es dunkel wird.
20:52
Ansich habe ich nichts gegen diese Veranstaltung aber als Anwohner fühle ich mich doch mittlerweile sehr gestört. Die Lautstärke ist schon sehr Extrem, da ist die Herbst oder Osterkirmes direkt leise gegen. Jetzt haben wir 20.50 und seit 17.30 höre ich Abendländische Klänge in der Wohnung. Nicht gerade wirklich prickelnd
08:12
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13:34
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12:13
Ich finde Ihren Kommentar bezüglich der schönen christlichen Feste Weihnachten und Osten extrem daneben.
11:17
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11:17
Ich finde es echt traurig, diese ganzen Kommentare zu lesen. Lasst die Leute doch fasten, es muss ja keiner mitmachen, der nicht will. Und Artikel über das Fasten muss auch keiner lesen. Aber das sind natürlich prima Artikel, um sich mal so richtig über den Islam auszukotzen. Traurig...
10:38
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10:15
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10:09
Arbeitsminister Schneider hat gestern die Arbeitgeber dazu aufgerufen, den Mitarbeitern/innen das Fasten zu ermöglichen und auch Räume für deren religiöse Bedürfnisse zur Verfügung zu stellen.
Herr Schneider, wie soll das gehen? Wer arbeitet muss auch essen und trinken.
Ansonsten ist man zu keiner ordentlichen Arbeit fähig.
Wir "predigen" immer unseren Kindern morgens nicht nüchtern in die Schule zu gehen, weil deren Aufmerksamkeit darunter leidet und hier sollen bis zu 15 Stunden ohne jegliche Zufuhr noch Nahrung (vor allem Flüssigkeit) O.K. sein?
Ein Aufruf seinen Jahresurlaub dafür zu verwenden wäre vielleicht vernünftiger gewesen.
In meiner Abteilung gibt es solche Sonderwürste nicht. Wir haben Auftragshoch und da ist zu arbeiten. Da wir auch Leiharbeiter beschäftigen habe ich schon der Firma gesagt, dass, wenn einer mit Ramadan und oder Leidensmine kommt, der umgehend gehen kann. Religion ist Privatsache und basta
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@kuhlewampe: Ach, Sie haben in der Firma was zu sagen? Und das ohne richtige Sprachkenntnisse?
09:42
Noch ein paar Worte dazu, wie ungesund das tägliche Fasten und die nächtliche Völlerei sind ...