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Hot Hot Heat im FZW

26.02.2010 | 09:27 Uhr
The Teenagers bei der Rockliga im FZW Dortmund. Foto: Jennifer Schumacher
The Teenagers bei der Rockliga im FZW Dortmund. Foto: Jennifer Schumacher

Zur Rockliga stiegen Hot Hot Heat, Official Secrets Act und The Teenagers in den Ring.

Mit Hot Hot Heat, Official Secrets Act und The Teenagers sind drei Synthie- und Indiebands zur Jägermeister Rockliga im Dortmunder FZW in den Ring gestiegen. Die kritische Jury an diesem Abend war das Publikum selbst: Die Gäste mussten entscheiden, welche Band am ehesten überzeugen konnte.

Um das Ergebnis vorweg zu nehmen: Gewonnen haben The Teenagers. Das dürfte jedoch nicht zuletzt der Tatsache geschuldet sein, dass die Band als letzte auftreten durfte, so dass zur Abstimmung am Schluss des Abends besonders viele Fans der Franzosen vor der Bühne standen.

Obszönitäten-Geplänkel und Mittelmäßigkeit

Der Funke sprang an diesem Abend nicht wirklich über. The Teenagers plauderten wie erwartet fröhlich-ironisch und hemmungslos über One-Night-Stands und Affären. Das Obszönitäten-Geplänkel konnte allerdings nicht über einen recht ungelenk arrangierten Auftritt hinwegtäuschen, der eher Assoziationen mit einer guten Schülerband erlaubte, als mit einer der momentan gehypten Indie-Bands. Nichts desto trotz hatten die Jungs eine überschaubare, aber äußerst stimmgewaltige vornehmlich weibliche Fangemeinde vor der Bühne versammelt. Drei Mädels ließen sich nicht lang bitten und sprangen zum Animations-Tanz auf die Bühne.

Official Secrets Act kommen aus Leeds und lassen sich zwischen Synthie-Pop und Indie-Rock einordnen. Leidenschaftliche und intelligente Musik wollen sie machen - letztendlich konnte aber auch diese junge Band nur wenige Fans wirklich überzeugen und verlor sich mit ihrem Auftritt in Belanglosigkeit.

Hot Hot Heat hatten sich seit ihrem Album „Happiness Ldt.“ 2007 eher bedeckt gehalten und wollen demnächst ihr neues Album präsentieren. Die Kanadier waren an diesem Abend wirklich ein Lichtblick, auch wenn sie das Publikum erst nach Anlaufschwierigkeiten animieren konnten. Zum Mitsingen gab es dann allerdings jede Menge Songs von ihren älteren Alben. Zu Recht waren viele Gäste an diesem Abend extra wegen der Show von Hot Hot Heat ins FZW gekommen - und pünktlich im Anschluss wieder verschwunden.

Jennifer Schumacher u. Annika Rinsche

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