Hells Angels, Bandidos, MC Gremium - Rockerkampf droht zu eskalieren
01.02.2012 | 18:36 Uhr 2012-02-01T18:36:00+0100
Ruhrgebiet. Die Feindschaft zwischen Hells Angels und Bandidos droht nach 2009 zum zweiten Mal zu eskalieren. Und jetzt drängt auch noch ein dritter Rocker-Club ins Ruhrgebiet. In Dinslaken gründete sich bereits eine Ortsgruppe des MC Gremium.
Offenbar braut sich im Rockermilieu im Revier etwas zusammen. Nach Informationen der WAZMediengruppe rüsten die Bandidos ihre Vereinsheime auf, um sich gegen bevorstehende Angriffe der verfeindeten Hells Angels zu wehren. Die Polizei beobachtet die Aktivitäten verstärkt nach der jüngsten Messerstecherei der Banden in Mönchengladbach, einem Handgranatenanschlag in Herten und Schüssen in Oberhausen. Heute will sich der Innenausschuss des Landtags mit der Thematik befassen. Dabei wird auch über ein mögliches Verbot der Rockerclubs diskutiert werden.
Das Ruhrgebiet ist Bandidoland. Wie die Höllenengel im Rheinland verdienen auch sie ihr Geld mit Waffen-, und Drogenhandel sowie mit Prostitution. Ein viertes Standbein ist das Türsteherwesen. In vielen Clubs und Diskotheken machen die Rocker beider Clubs „die Tür“. Denn, wer draußen die Gewalt hat, kontrolliert auch den Drogenhandel drinnen. Beim Kampf um die Tür werden die Club-Betreiber und andere Sicherheitsfirmen zum Teil unter Druck gesetzt. So sichern sich die Bandidos die Kontrolle über ganze Straßenzüge und Stadtviertel im Revier. Eine Parallelwelt.
Rocker als Kooperationspartner?
Wie aus Polizeikreisen verlautet, ist manchen Beamten vor Ort diese Konstellation nicht ganz unrecht: Wo die Bandidos sind, lässt sich keine andere Bande nieder, um kriminelle Geschäfte zu machen. Auch reduzierten Rocker an der Tür die Zahl der Diskoschlägereien – es sei denn, sie treffen auf Mitglieder einer verfeindeten Bande, wie zuletzt in Mönchengladbach. Rocker als Kooperationspartner? „Sollte dies im Einzelfall vorkommen, ist dieses Verhalten zu kritisieren und zu ahnden“, sagt Wolfgang Spieß, NRW-Vorstand der Gewerkschaft der Polizei.
Derzeit überprüfen die Behörden, ob ein Verbot der Banden möglich ist. Prinzipiell ja: In dieser Woche ist in Kiel und im letzten Jahr in Flensburg jeweils ein Chapter der Hells Angels verboten worden. Das Problem ist jedoch folgendes: Die Hürden für ein Vereinsverbot sind gesetzlich sehr hoch. Die Behörden müssen beweisen, dass die Rocker bei Straftaten im Interesse der Gruppe – wie beim offen ausgetragenen Konflikt zwischen Hells Angels und Bandidos in Flensburg 2011 – und nicht aus persönlichen Motiven gehandelt haben. Erst dann wären Strukturen des Organisierten Verbrechens nachgewiesen. Doch die Rocker in NRW achten seit dem Verbot der Hells Angels in Düsseldorf 2001 darauf, dass die Verbrechen Einzelner nicht im Zusammenhang mit der Mitgliedschaft in einem Motorrad-Club stehen.
Uli Detrois, ein Aussteiger der Hells Angels, schreibt in seinem Buch „Höllenritt“, dass Rocker im Waffen-, Drogen- oder Menschenhandel auf eigene Rechnung tätig sind. Falls jemand auffliegt, bekommt die Polizei eine Geschichte zu hören, in denen der Rockerclub nicht vorkommt. Öffentlich bestreiten die Rocker als Verein etwas mit Bandenkriminalität zu tun zu haben. Muss ein Mitglied in den Bau, handelte es sich um ein „schwarzes Schaf“, dessen Fehlverhalten jedoch nicht auf den Club schließen lasse. Man schweigt, hält zusammen und hilft den Kameraden nach der Entlassung auf die Füße.
Anspruch aufs Revier
Neben den beiden in NRW etablierten Rockerbanden versucht nun eine dritte Gruppe ein Stück vom Kuchen im Geschäft mit Rauschgift, Frauen und Waffen abzubekommen. In Dinslaken gründete sich eine Ortsgruppe des MC Gremium – das Chapter „Türkiye Bosporus“. Der jüngste Gang der Biker in Kutten durch das Centro Oberhausen – mitten im Bandidoland – bewerten Beobachter der Szene als offenen Revieranspruch.
Solche Aktionen wie auch die erhöhte Alarmbereitschaft der Bandidos sind für die Polizei ein Signal: „Wir beobachten die Szene und versuchen Konflikte zwischen den Banden zu entschärfen. Ich hoffe ähnlich erfolgreich wie 2009“, sagt Thomas Jungbluth, Experte für Bandenkriminalität beim LKA. Als vor drei Jahren ein Höllenengel einen Bandido getötet hatte, drohte die Lage zwischen den Clubs zu eskalieren. Letztlich habe der bundesweit erhöhte Druck der Behörden dazu geführt, dass sich die Rockerbanden 2010 zu einem Friedensabkommen entschlossen. Die Polizei trat ihnen zu sehr auf die Füße. Auch wenn den medienwirksamen Waffenstillstand niemand wirklich ernst genommen hatte – es wurde ruhiger.
21:33
Mööp Mööp, brumm brumm und knatter knatter, wenn Law and Order vor den "Out Laws" auf zwei Rädern kapituliert, dann ist es das Ende unseres Rechtsstaates!!! Wo fängt es an, wo hört es auf? Gewalt um Ansprüche durch zu setzen, wie Hunde die ihr Revier durch Bein anheben markieren. Wer Kriminalität, Bandenbildung befürwortet, der tritt die Säulen unseres Staates mit Füßen.
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20:46
Lasst sie doch einfach, denn manche Dinge erledigen sich schon von selbst. Und so wird es auch hier sein.....
08:53
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23:31
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15:03
Erwachsene Männer die sich in Gruppen zusammen rotten, gleiche Jacken tragen und in Rudeln auftreten. IQ knapp unter Zimmertemperatur und ein Selbstbewußtsein welches in der KITA sein jähes Ende gefunden hat und seit dem verkümmert auf dicken Harleys durch die Gegend gefahren wird.
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Toll wenn man hier schön anonym von seinem Sofa aus auch mal seine Meinung kund tun darf-Draussen wird ja schön zu Boden geguckt und ein Stossgebet zum Himmel geschickt in dem man darum bittet jetzt sofort unsichtbar zu werden das einen der böse Rocker nicht sieht...Da man ja schon zuhause aufpassen muss was man sagt um nicht von seiner Frau einen drauf zu bekommen!Wenn ich so ein Leben führen würde würde ich bestimmt auch ein Halleluja auf unseren tollen Staat und seine tolle Demokratie (in der ja jeder sagen kann was er möchte und sich so verwirklichen darf wie er möchte...) ausrufen...Von Tuten und Blasen keine Ahnung...aber Anonym die Fresse aufreissen...Ich hätte da einen Tip:"Sobald du das nächstemal einen Hells Angel siehst (was bisher wahrscheinlich noch nie der Fall war) gehst du hin und erklärst ihm mal deine Meinung....VIEL SPASS!
15:58
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13:21
was soll die aufregung?solange die sich selbst bekämpfen und was aufs maul geben-und wer in so ein mc ist weiß was abgeht und das man auch mal mit denn leben bezahlt.
wenn die mc nicht mehr die geschäfte machen kommen andere,die keine rücksicht auf
umbeteiligte nehmen,ist das dann besser wenn jeder um seine gesundheit fürchten
muss? ,da wo ich wohne wurde vor kurzen mit auf der strasse rumgeschossen und denen
war egal op ein umbeteiligter getroffen würde.
kümmert euch um wichtigers wie diese nazis,die eine echte bedrohung sind.
12:21
Ich habe nicht behauptet das das nicht schlimm sei!! Fakt ist aber daß die Gefahr die von den Bandidos oder HA´s ausgehen soll für den Normalbürger überschaubar bis wenig vorhanden ist! Es sei denn sie haben vor in den nächsten Wochen in Duisburg einen Puff zu eröffnen.
11:53
Die Rocker die ich erlebt haben, waren Rentner mit ner Kutte.
Die sind nur im Rudel stark, verschulden sich häufig bis über beide Ohren für ihren "Club" und hängen dann am Tropf... ;-) Alles was sie noch haben, ist de Club...
Das ist eine Mischung aus Bandenkriminalität und Sekte. Dagegen muss man definitiv vorgehen... Auf der anderen Seite sind es eh nur Hotspots, wo es knallt. Die wird es immer geben...
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11:45
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