Hände weg vom Fisch aus dem Hafen Dortmund
27.01.2011 | 21:22 Uhr 2011-01-27T21:22:00+0100
Dortmund/Essen. Was die Biologen des Landesumweltamtes im Dortmunder Hafenfisch fanden, gehört in den Sondermüll, aber nicht auf den Teller. Seit sechs Wochen sagt die Stadt: Hände weg vom Hafenfisch!
PCB, Dioxine, Furane – was die Biologen des Landesumweltamtes (LANUV) im Dortmunder Hafenfisch fanden, gehört in den Sondermüll, aber nicht auf den Teller. Die unappetitliche Fangbilanz: wenige Fische, fast alle verseucht. Vor allem die Aale. Sämtliche Exemplare überschritten die von der EU festgelegten Höchstgehalte an PCB und Dioxin, in der Spitze um das Siebenfache. Auch Schleien, Barsche, Brassen, Hechte und Karpfen waren vergiftet. Seit sechs Wochen sagt die Stadt: Hände weg vom Hafenfisch!
„Und Dortmund ist kein Einzelfall“, ahnt LANUV-Sprecher Peter Schütz. Das Land zahle den Preis für industrielle Sünden der Vergangenheit. „Die Chemiecocktails der 50er- und 60er-Jahre“ zeigten heute ihre Nebenwirkungen, „nicht nur zu Lande, auch im Wasser“. Schütz spricht von diversen „Hot Spots“ – Standorten, an denen Fisch eher schädlich als gesund sein dürfte. „Höchstbelastete Ecken“ gebe es „fast an allen Siedlungsschwerpunkten“. In Duisburg oder Essen dürfte die Fischqualität kaum besser sein als in Dortmund, angesichts von „Schrottplätzen und anderen potenziellen Dreckschleudern, die oft in Steinwurfweite vom Angelrevieren liegen“. Nicht nur an Kanälen, auch am Rhein.
In Dortmund gilt bereits ein Angelverbot
Mit Blick auf „die Häfen von der holländischen Grenze bis Bonn-Königswinter“ erwartet das Landesumweltamt ähnliche Belastungen – „ob in Düsseldorf, Neuss, Köln oder Leverkusen“. Höchste Zeit, „ein Gewässer nach dem anderen aufs Korn zu nehmen“, meint Schütz – „mit allen Konsequenzen, die daraus folgen können“.
Angel- und Verzehrverbote inbegriffen. In Dortmund gelten sie bereits, verhängt von der Stadt, begründet mit vorsorgendem Verbraucherschutz. Offiziell ist von einem „freiwilligen Fischereiverzicht“ die Rede. Doch freiwillig verzichteten die betroffenen 1400 Petrijünger nicht auf ihren Freizeitspaß. Erst als die Stadt mit der Aufhebung des Pachtvertrages für die 35 Hektar Wasserfläche im Hafen drohte, fügte sich der 1. Dortmunder Angelsportverein dem Fangstopp. Der 60 000 Mitglieder starke Landesfischereiverband Westfalen und Lippe widersetzt sich einem generellen Angelverzicht. „Das hat es bisher noch nicht gegeben. Es wäre auch unverhältnismäßig“, sagt Geschäftsführer Michael Möhlenkamp. Bis auf die höchstbelasteten Aale gibt der Verband alle Fischarten zum Angeln frei.
Mit grotesken Folgen: Die Stadt Dortmund hat die Hoheit über den Hafen und die anschließende Kanalwasserstrecke bis zum Kilometer 1,44; gleich dahinter bestimmt der Landesfischereiverband über die freie Strecke des Dortmund-Ems-Kanals. Folglich dürfen Fische hier noch geangelt und verspeist werden, einen Meter weiter aber nicht mehr.
Die Ohnmacht einer Minderheit
Die Grenze zwischen Verbot und Verzehr – sie ist eher fließend denn einleuchtend. „Der Fisch neigt zum Schwimmen“, schüttelt Dortmunds Umweltamtschef Wilhelm Grote den Kopf und fordert „ein Fangverbot mindestens bis zur Schleuse Henrichenburg“. Doch der Verband beschwört den „hohen Freizeitwert“ und die „soziale Bedeutung“ der Fischerei. Die Giftdaten reichten nicht aus, meint Möhlenkamp. „Jeder Angler kann über den Verzehr selber entscheiden, den Wert des grundsätzlich gesunden Nahrungsmittels Fisch und die potenzielle Gesundheitsgefährdung aufgrund von PCB-Belastung abwägen.“
Der Streit spitzt sich zu. „Wir könnten Regressforderungen stellen, wenn wir verbotsbedingt Mitglieder verlieren“, sagt Norbert Kovac, Chef des 1. Dortmunder Angelsportvereins – und beklagt die Ohnmacht einer Minderheit. „Die Industrie hat es leicht. Für die werden einfach Grenzwerte erhöht, wenn zu viel Dioxin im Fisch ist“, erinnert er an verdreifachte Maximalwerte, die seit 2008 für Dorschleber gelten. „Die Kleinen fängt man, die Großen lässt man ziehen.“ Bei Fischen läuft es meist andersrum.
12:37
Vor vielen Jahren sagte mir ein grüner radikaler Tierschützer im Landschaftsbeirat, dass man sich um die Angler nicht mehr lange kümmern müsste, - das würden schon die Kormorane besorgen. In weiten Teilen des Landes ist seine Voraussage eingetroffen.
Nun haben diese radikalen Grünen vom Minister über Staatssekretär und landeseigene (hörige)Institute bis hin zu kommunalen Gleichgesinnten für die restlichen Fischbestände eine neue Möglichkeit des Angelverbots entdeckt. Die Angler sind gut beraten, die Partei der SPD nicht mehr zu wählen, wollen sie ihrem Hobby in Zukunft noch nachgehen können.
Die Angler-Verbände sind gut beraten, wenn sie hier Vorsatz vermuten und die Verfilzung von radikalem Tierschutz mit der Politik kontrollieren. Hier herrscht blanker Hass auf Angler und Jäger. Den Untersuchungsergebnissen und deren Interpretation ist nicht zu trauen; hier sollten die Verbände eigene fundierte Untersuchungen anstrengen.
09:15
@zebraZ1
laut vdsf- statuten dürfen sie das im grunde nicht. fische aus spass angeln und dann wieder zurücksetzen.
C & R ist net erlaubt.
es dürfen nur untermaßige fische u. fische die in der schonzeit gefangen wurden zurückgesetzt werden.
20:55
Hallo, ich fische seid über 30 Jahren selber an den Gewässern in NRW. Ich selber setze gefangene Fische schonend wieder zurück.Wenn nun so eine Belastung festgestellt wurde, sollte jeder Angler sich daran halten und gefangene Fische zurück zu setzen.Dafür braucht man kein Angel Verbot.Es ist genau wie mit dem rauchen.Ich halte es für einen normalen Zustand Rücksicht auf andere zu nehmen und dazu brauche ich kein Gesetz.
09:18
Deutschland ist ein Industrieland und zu einem Industrieland gehört auch PCB, Dioxin Furane etc..
Wir essen jeden Tag unbewusst diese Schadstoffe. Aktuell wird ja wird ein Skandal diskutiert..Dioxin Eier etc.
Jahrelang wurde schlampig geprüft, Prüfer (siehe Envio- Skandal) offensichtlich bestochen. Prüfung der Örtlichkeiten nur nach Voranmeldung...wo kommen wir da hin?
Die Grünen betreiben Umweltschutz oberhalb der Wasserlinie. Hauptsache es sieht alles schön aus und bringt Wählerstimmen. Den unsichtbaren Dreck will man nicht sehn!
07:48
Ich finde das Herr Remmel mit seiner Absicht das angeln zu verbieten, sehr logisch und stringent vorgeht.
Was ist passiert?
Ein Unternehmen, welches mit wertvollen Umweltpreisen hochgelobt wurde, hat sich als gefährliche Dreckschleuder entpuppt.
Mit nicht zu überbietender Menschenverachtung wurden lebensgefährliche Vergiftungen der Mitarbeiter billigend in Kauf genommen.
Kontrollen durch die zuständigen Behörden fanden offenbar nicht statt.
Die Umwelt wurde erheblich und nachhaltig vergiftet.
Die verantwortliche Firma hat sich mal eben durch Insolvenz weitgehend der Verantwortung entzogen.
Dicke Brocken für einen Minister, wahrlich.
Jetzt gilt es zunächst einmal zu verhindern, dass sowas noch einmal passiert.
Nein, Nein, nicht der Tatbestand an sich.
Es gilt zu verhindern, dass sowas noch weiter in der Öffentlichkeit publik gemacht wird. Es gilt dafür Sorge zu tragen, dass solche Vorkommnisse in Zukunft nach Möglichkeit unter den Tisch gekehrt werden können.
Angler sind da nunmal eine potentielle Gefahr für Minister. Angler sind es, die sehr oft ( wenn auch nicht im aktuellen Fall) auf Gewässerverschmutzungen und Umweltsünden hinweisen. Angler sind es, die oft in jeder freien Minute am Wasser sind.
Angler sind Wächter und Zeugen. Angler sind lästig.
Natürlich sind derartig heimtückische Umweltvergiftungen selbst für Angler nicht zu erkennen, aber es gibt ja bundesweit hunderte offensichtlichere Fälle jedes Jahr.
Angler sind es auch, die noch nach Monaten unbequeme Fragen und Forderungen stellen.
Also ist es logisch und verständlich, dass der Herr Minister dieses Gesindel weg haben will.
Das aber geht nunmal nur unter dem Deckmäntelchen der Gesundheitsfürsorge.
Der Bürger ist ja nicht in der Lage, eine Verzehrwarnung zu verstehen. Er könte sich ja durch pure Dummheit selbst vergiften. Schlimmer noch, er könnte durch arglistig verschenkten, belasteten Fisch Mordanschläge auf Familienmitglieder oder Freunde durchführen.
Ja, und er könnte sogar einen Suizidversuch durch den Verzehr dieser Fische unternehmen.
Angler sind so dumm, die machen sowas.
Also schützt man sie durch ein Verbot vor sich selbst.
Belastete Fische sind übrigens noch sehr viel schlimmer als Rauchen. Denn da geben die Minister nur eine Verzehrwarnung. Ist ja nicht so schlimm. Pilze sammeln ( es gibt ca. 10 tödlich giftige Pilze in unseren Gefilden) ist gegen die Angelfischerei gradezu harmlos. Und Alkohol ist auch kein Gift, sondern Brot für das Volk.
Nun, Herr Minister, ich wünsche Ihnen dass sie es schaffen, die Gewässer zu säubern. Zu säubern von Fischen und von Anglern.
Dann hat man 1a Abwasserkanäle und kann wunderbar mit Emissionzertifikaten handeln.
Jeder darf soviel Gift einleiten, wie er bereit ist zu bezahlen. Eine Wonne für die Staatskassen.
Wenn man es jetzt noch hinbekommt, dass sämtliche in der Umwelt und unserer Nahrung angereicherten Gifte den Bürger ziemlich punktgenau bei Eintritt des Rentenalters abkratzen zu lassen, dann Chapeau Herr Minister.
Aber Hauptsache, die Angler wurden weggeschützt.
Ralf Dahlheuser
23:53
@ #15
In puncto Remmel können wir durchaus beim Thema bleiben;-), denn die Grünen haben ihn anscheinend als Rambo erkoren, der den Bockmist, den sowohl Bärbel Höhn damals in Düsseldorf als auch die Dortmunder Kollegenschaft über Jahre verzapft hatten, vergessen machen soll.
23:34
Ich hätte mich hier wahrscheinlich auch nicht so umfassend geäußert, wenn es nur um den Kanal und den Hafen in Dortmund gehen würde.
Spätestens in Henrichenburg wechseln nur in den seltensten Fällen noch Fische in andere Kanalbereiche. (außer natürlich wandernde Aale)
Umweltminister Remmel strebt jedoch ein umfassendes quasi NRW-weites Angelverbot an (alle Kanäle und alle Flüsse und Häfen in Industrie- und Ballungsräumen) mit der Folge, dass viele Gewässer ihrer Paten beraubt werden.
Und dabei geht es ihm weit weniger um die Vermeidung von öffentlichem Druck als vielmehr um Lobbyarbeit gegenüber vermeintlichen Tier- und Naturschützern, die zwar sehr laut und populistisch gegen uns Angler auftreten können, aber selbst kaum einen Tag am Wasser verbracht haben. (und davon möchte ich viele seriöse Organisationen ausdrücklich ausnehmen, die aufgrund ihres Wissens und ihrer Arbeit für Natur und Umwelt sich längst nicht mehr mit grüner Politik identifizieren können!!!)
Aber jetzt kommen wir für meinen Geschmack etwas zu weit vom Thema weg. ;-)
23:01
@ #13
Ich kann Ihre letzten Ausführungen nur unterstützen; der erste Kommentar war für mich etwas einseitig gefärbt, vielleicht hab ich ihn auch falsch interpretiert.
Das leidige Problem mit den Medien ist aber immer das Gleiche: Wenn die noch so interessanten Nebenaspekte nicht in eine vorab eingeschädelte Linie passen - und hier geht es weiter um alle möglichen Auswirkungen des Envio-Skandals - dann ist das Thema unwichtig, leider.
Sie dürfen allerdings auch nicht vergessen, dass die hiesigen und landesweiten Behörden durch eigene Versäumnisse massiv und zurecht unter öffentlichen Druck geraten sind, so dass nun im Zweifelsfall immer pro eigene Verantwortlichkeit entschieden wird.
Ich kann das als Dortmunder Bürger nach all den Schludrigkeiten der letzten Jahrzehnte nur unterstützen, auch wenn dabei die eine oder andere indirekt betroffene Interessensgruppe nun Nachteile erleiden muss.
22:39
@vaikl,#12 Ich stimme mit der CDU-Meinung keineswegs überein und werte dies lediglich als oppositionelle Schönfärberei. Es geht mir auch gar nicht darum, in irgendeiner Hinsicht auf die Barrikaden zu gehen.
Wer sich mit der gesamten Thematik rund um das Angeln in Deutschland nicht beschäftigt hat, kann wohl kaum nachvollziehen, in welchem bedauernswerten Zustand so mancher Fluß und See wäre, wenn es nicht einen ansässigen Verein und seine Mitglieder gäbe, der sich um sein Gewässer intensiv bemüht.
Wenn meine Position zu den Aalen nicht klar genug wurde, sei Ihnen auch dies gesagt: Den Aal wird es über kurz oder lang auf dieser Welt nicht mehr geben, wenn nicht bald ein Umdenken stattfindet und seine Bestände nachhaltig geschont werden. Der Schaden der dabei von den Aal fangenden Anglern angerichtet wird, liegt auch nach Ermittlungen des WWF bei unter 0,1%. Das ganze ist ein so komplexes Thema, dass es darüber eine Vielzahl lesenswerter Studien gibt, mit denen wir Angler uns schon seit langem auseinandersetzen, die jedoch an weiten Teilen der Bevölkerung vorbei gehen. Die meisten kennen den Aal doch höchstens geräuchert oder aktuell aus dem Dschungelcamp und wissen gar nichts über sein Leben und seine Rolle im Öko-System unserer Gewässer. Der größte Teil aller Angler könnte mit einem Entnahmeverbot für Aale locker leben, doch wird dies dem Aalbestand dieser Welt rein gar nichts nützen, solange junge Glasaale in gewissen Ländern als Delikatesse gelten und die Politik (und gerade da insbesondere die CDU) aufgrund der Industrie-Lobbyisten nichts dagegen tut. Warum zeigt ein grüner Umweltminister in dieser Angelegenheit nicht einen Bruchteil des Aktionismus, den er jetzt in der PCB-Sache an den Tag legt?
Greenpeace zum Beispiel hat schon in 2006 eine offene Empfehlung ausgesprochen, auf den Verzehr von Aalen in Deutschland zu verzichten, gar nicht um ihn zu schützen, sondern wegen seiner übermäßig hohen Belastung mit PCB, Dioxin, Furanen, PFT und Phosphaten aus Düngemitteln. Ich selber habe in diesem Jahrtausend noch keinen einzigen Aal gegessen und werde dies auch in Zukunft nicht tun.
und zu Ihrem Kommentar #5 sei gesagt:
Jeder Angler, der seinen Fang unter der Hand anbietet, begeht einen Rechtsbruch, der als Ordnungswidrigkeit zu handhaben ist und neben einer Geldstrafe den Entzug des Fischereischeins und damit der Erlaubnis, in Deutschland zu angeln, nach sich zieht. Jeder Angler in Deutschland weiß das. Wenn es trotzdem schwarze Schafe gibt, die dem zuwider handeln, wird das unter Anglern weitaus schärfer verurteilt als bei Nichtanglern.
Mit dem Thema PCB/Dioxine/Furane bzw. Umweltgifte in Fischen und Gewässern habe ich mich schon weitaus länger auseinander gesetzt und weiß daher, dass es z.B. bei der PFT-Verseuchung der Ruhr vom damaligen Umweltminister eine Empfehlung gab, auf den Verzehr zu verzichten. Und genau darin sehe ich den richtigen Weg, statt Bevormundung durch Verbote eben auf wissenschaftlich ermittelte Werte und Verzehrempfehlungen zurück zu greifen, wie es z.B. für den Rhein in Rheinland-Pfalz gemacht wird.
Leider ist unser Bürokratismus in Deutschland mittlerweile soweit gediehen, dass ein Angler, der nun mal nicht im voraus bestimmen kann, ob und welcher Fisch ihm an den Haken geht, in manchen Gegenden Deutschlands per Gesetz (Fischereirecht ist Ländersache) gezwungen wird, jeden Fisch zu töten, egal ob er ihn essen möchte oder nicht. In Bayern ist z.B. das schonende Zurücksetzen von Fischen per Landesfischereigesetz verboten. Aber auch dies ist in der Bevölkerung weitgehend unbekannt.
Ich würde mir einfach wünschen, wenn mehr seriös und wirklichkeitsnah über Angler und das Angeln in Deutschland berichtet würde, statt immer wieder das Klischee vom Bier saufenden Zeitgenossen am Kanal- und Flussufer zu bemühen. Aber wenn mal wieder eine große Müllsammelaktion am Ufer der Ruhr nach dem Frühjahrshochwasser ansteht, Fischtreppen für die Wiederansiedlung der Lachse gebaut werden, natürliche oder naturnahe Rückzugsgebiete für vom Aussterben bedrohte oder selten gewordene Fischarten geschaffen werden, dann liegen die Reporter wahrscheinlich noch im Tiefschlaf oder erachten dies als nicht berichtenswert, weil nicht reißerisch genug für die sensationsgierigen Leser...
21:39
@ #8-11
Mir ist ja verständlich, dass Sie und Ihre Kumpel für Ihr Hobby auf die Barrikaden gehen, obwohl der gesunde Menschenverstand eigentlich zwischen Ursache und Wirkung unterscheiden können sollte.
Wenn Sie der Meinung sind, dass es sinnvoller sei, die Aale gleich hier zu fangen, bevor sie von den Berufsfischern im Meer weggeschnappt werden - nun, bitte. Jedem sein Pläsierchen.
Dass die CDU ihre eigene Regierungszeit in unbeschädigtem Glanz sehen möchte, obwohl gerade unter Uhlenberg massive Zugeständnisse gegenüber der Industrie gemacht wurden, halte ich allerdings für einen äußerst schlechten Scherz.