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Atheismus-Debatte

Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen

05.06.2009 | 10:09 Uhr

Dortmund. Gott und die Welt – zwei Kontrahenten: Martin Wirth ist Mitorganisator der atheistischen Buskampagne, die wirbt: „Es gibt (mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit) keinen Gott”. Pater Siegfried Modenbach hat eine christliche Buskampagne mit angestoßen: "Keine Sorge: Es gibt Gott".

Sie haben beide eine Kampagne mit angestoßen, der eine wider, der andere für den Glauben – was ist das, ein Kampf der Kulturen?

Modenbach: Vielleicht ist das so. Was sich entscheidend geändert hat in den letzten zehn, zwanzig Jahren ist, dass die Menschen ihre Meinung stärker öffentlich vertreten. Auch die Christen. Aber es droht kein Kampf im Sinne von Aggressionen.

Wirth: Wir Atheisten haben nur bisher nicht in dem Maße auf uns aufmerksam gemacht. Dabei stellen wir die größte weltanschauliche Gruppe mit 35 Prozent, wenn man die christlichen Kirchen getrennt betrachtet.

Streitgespräch über die Existenz Gottes im Katholischen Forum Dortmund, Atheist Martin Wirth (l) und Pater Siegfried Modenbach. Foto: Helmuth Voßgraff

Modenbach: Die 35 Prozent sind völlig aus der Luft gegriffen. Dass jemand nicht mehr in der Kirche ist, heißt nicht, dass er nicht mehr an Gott glaubt.

Wirth: Dass jemand in der Kirche verbleibt, ist auch kein Indiz dafür, dass er glaubt.

Warum brauchen Sie dann diese Kampagne?

Wirth: Wir wollen informieren über die Kirche als Tendenzarbeitgeber, über die Finanzierung der Bischöfe, wie Kinder in den Religionsunterricht gedrängt werden . . .

Modenbach: Geht es Ihnen nun um Religions- oder um Kirchenkritik?

Wirth: Da gibt es keine klare Trennlinie.

Modenbach: Ich trenne da jeden Tag: Die Fragen, mit denen die Menschen hier ins katholische Forum kommen, sind ja existenzielle. Warum lebe ich? Warum sterbe ich? Wie ist das mit dem Leben nach dem Tod?

Wirth: Ich brauche keinen Gott für diese Fragen.

Pater Siegried Modenbach, Katholisches Forum Dortmund. Foto: Helmuth Voßgraff

Modenbach: Das ist ja Ihr gutes Recht, aber sie können nicht verhehlen, dass es anderen anders geht. Offenbar ist die Existenz Gottes für Sie ja eine Seuche, die ihnen im Wege steht – und auch Ihrem Lebensgenuss, wenn man Ihren Slogan „Gottlos glücklich” interpretiert. Sie werden sich wundern, ich kann dem zustimmen: Ich glaube auch nicht an einen Gott, der Sorgen bereitet.

Offenbar hat die Kampagne Sie provoziert.

Modenbach: Für mich ist es eine Herausforderung, mich mit meinen eigenen religiösen Gefühlen zu beschäftigen. Sie provoziert, dagegen zu halten. Mit unserer christlichen Kampagne haben wir bei den Dortmunder Stadtwerken offene Türen eingerannt. Ich hätte auch keine Probleme damit gehabt, dass die Atheisten Werbung auf öffentlichen Bussen schalten. In der Tat war das keine Gleichbehandlung.

Herr Wirth, Sie haben keine Buswerbeflächen bekommen in Deutschland. Fühlen Sie sich diskriminiert?

Wirth: Es ist eine Ungleichbehandlung, weil Werbung für religiöse Inhalte möglich ist. Essens Verkehrsbetriebe haben als letzte abgesagt mit der Begründung, es habe Proteste von Fahrgästen gegeben, als sie von den Plänen erfuhren.

Und persönlich?

Wirth: Ich und meine Familie, wir sind regelrecht gemobbt worden. Mein Sohn kam mal völlig aufgelöst nach Hause, als er sieben war, und sagte: Ich bin ein Tier. Ich bin ein Unmensch. Ich bin nicht katholisch. Das hatte ihm ein Mitschüler gesagt. Es gab ein Gespräch, doch dann hat man dem Jungen den Kontakt zu meinem Sohn verboten.

Modenbach: Ich sage in aller Ernsthaftigkeit, dass ich ein solches Verhalten schlimm finde. Das Problem, dass ich mit der Kampagne habe, ist nur: Kirchenkritik hat nichts mit der Frage nach Gott zu tun. Die großen Fragen des Lebens müssen doch auch in Ihnen existieren. Auch Sie als Atheist haben ein Gottesbild, wenn auch eines von einem Gott, der gängelt oder unterdrückt.

Wirth: Ich brauche kein Gottesbild. Warum soll ich die großen Fragen nicht philosophisch angehen. Wenn ich sterbe, dann sterbe ich – Ende! Dieser Gedanke bereitet mir keine Sorge.

Ist unser heutiges menschenfreundliches Christentum überhaupt ohne die Aufklärung denkbar?

Atheist Martin Wirth. Foto: Helmuth Voßgraff

Modenbach: Ich bin schon der Meinung, dass die Aufklärung wichtig war. Es ist doch erstaunlich, wie religiös eng manche Menschen heute noch denken. Dabei ist jeder eingeladen, mündig zu sein.

Wirth: Der Mensch ist durch die Aufklärung wacher geworden, aber er muss noch wacher werden. Weil ich bei Religiösen, egal aus welcher Ecke, das Bestreben feststelle, zu missionieren. Religion will binden.

Modenbach. Nichts macht so frei wie Religion.

Info
Die Kampagne

Der geplante Stopp des Atheistenbusses in Dortmund fiel aus – höhere Gewalt, Öldruck zu niedrig. Mittlerweile ist der Bus jedoch repariert und soll heute um 11 Uhr zu einer Stippvisite am Essener Hauptbahnhof auftauchen.

Allerdings wird er schon um 12 Uhr in Düsseldorf erwartet, wo es dann auch Programm und kostenlose Stadtrundfahrten geben bis 19 Uhr geben soll.

Getragen wird die Buskampagne von einem losen Netz verschiedener humanistischer Vereine und Stiftungen sowie Privatpersonen. Vorbild sind Buskampagnen in England und Spanien. Nachdem 17 deutsche Verkehrsbetriebe jedoch entsprechende Werbung abgelehnt hatten, hat die Initiative nun einen eigenen Bus losgeschickt.

Info: www.buskampagne.de

Wirth: Religion ist ein Angriff auf die Freiheit des Menschen. Sie macht frei nur in einem engen Rahmen.

Modenbach: Der Rahmen der Religion ist die Anerkennung Gottes. Wo der Mensch sich selbst zum Letzten macht, ist es oft der Anfang vom Ende.

Wirth: Wenn ich sage, ich brauche ihn nicht, heißt das noch lange nicht, dass ich mich selbst für Gott halte.

Ist die atheistische Kampagne im Kern nicht auch missionarisch?

Wirth: Ersetzen Sie Missionierung durch Aufklärung. Die Kampagne ist ein Tabubruch. Jetzt tummelt sich plötzlich eine Gruppe von Gottlosen auf Ihrem Spielplatz.

Modenbach: Da fühlen wir uns höchstens noch mehr herausgefordert. Da haben Sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht.

Wirth: Was Sie uns voraushaben, ist eine längere Geschichte, andere finanzielle Mittel und eine Organisationsstruktur. Aber Sie werden weiter von uns hören.

Thomas Mader

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Kommentare
03.07.2009
16:37
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von ein zukünftiger Priester | #121

@117 MWirth
ich verstehe sie in allen punkten herr wirth und stimme ihnen auch nur allzu gerne zu !
diese zeiten der beleidigungen sind auf jedenfall vorbei !
Nur kann man trotz allem nicht eine gesamte gruppierung für das fehlverhalten einiger einzelnen verantwortlich machen.
wie ich bereits schrieb, verurteile ich das ausgrenzen und beleidigen ihres sohnes zu tiefst, trete aber dennoch für den großteil der christlichen gemeinschaft ein, die es sich zur aufgabe gemacht haben, gemeinschaft anzubieten, sich für andere menschen und minderheiten zu engagieren und den konsens zu suchen um offen für ihren glauben einzutreten !
auch ihnen steht dieses recht in vollem umfang zu und wie wir gesehen haben, rechtfertigt sich p.modenbach ja für seine aktion.
er rechtfertigt sich mit den Gedanken, die er hat und für die er eintreten kann.
das die katholische kirche eine institution ist, die mehr und mehr ihre mitglieder verliert ist bekannt und ein prozess der sich nicht aufhalten lässt.
es geht nahezu jeder religion so.
es sei denn die gedanken werden auf falsche art und weise gelenkt, wie zum beispiel der faschismusgerade im bereich des islams.
hier sind zuwächse zu verspüren, denn es ist eine modeerscheinung der neuzeit sich den revoluzern anzuschliessen.
Und dieses ist , gott sei dank, heute in der katholischen kirche nicht mehr gegeben, das eine große masse für gewalt einsteht nur um ihre grundsätze des gleubens zu vertreten.

12.06.2009
13:39
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von fatih | #120

Einen Gott, den es gibt, gibt es nicht.

Dietrich Bonhoeffer

Gibt es Gott, oder gibt es ihn nicht? Schon die Frage ist ungenau und kann so überhupt nicht gestellt werden. Ich kann von Gott nicht sagen es gibt ihn oder es gibt ihn nicht. Ein es gibt kann nur über etwas gesagt werden, was zu unserer Daseinswelt gehört. Gott fällt nicht darunter. Wenn wir jetzt trotzdem so reden, dann doch nur, weil es unserer Daseinswelt nicht anders möglich ist.

Wovon reden Moslems, Christen und Juden, wenn sie über Gott reden?

Wer gelernt hat, seine Vernunft zu gebrauchen, muss geradezu Probleme bekommen, wenn er über Gott redet. Gleichgültig in welcher Art: Höheres Wesen, Energie, dort oben, intelligenter Designer, Uhrmacher der Deisten etc. Das alles ist Gott nicht.

Ein gesicherter Beweis kann nicht erbracht werden, weder für die Existenz Gottes noch gegen die Existenz Gottes. Es gibt lediglich erfahrungshafte und rational begründete Hinweise, aber das sind Argumente für die Vernünftigkeit und Legitimität beider Positionen, der religiösen wie der atheistischen. Selbst Thomas von Aquin sprach von denkerischen Wegen zu Gott. Nicht von Gottesbeweisen.

Treffende, ehrliche Worte von einem bekannten katholischen Theologen:

Es ist die Grundgestalt menschlichen Geschicks, nur in dieser unbeendbaren Gestalt von Zweifel und Glaube, von Anfechtung und Gewißheit, die Endgültigkeit seines Daseins finden zu dürfen.

Q.: Papst Benedikt XVI, aus Einführung in das Christentum, München 1968.

Ist Gott, oder ist Gott nicht? Die Frage bleibt offen. Auch in dem angeführten Zitat.

Müssen wir glaubend unser Leben auf eine der beiden Karten setzen? Ja, setzen müssen wir wohl. Aber können wir es nicht auf das setzen, von dem Karl Rahner sagte: das große Geheimnis, das wir Gott nennen? Und diese große Geheimnis hat ein Anrecht darauf beachtet und geachtet zu werden. Völlig gleichgültig, ob ich mich persönlich dazu entschließe, es in mein Lebenskonzept einzubeziehen oder nicht.

Auch der Gottgläubige kann atheistisch werden, auch wenn er sich entschieden hat mit Gott zu leben oder bei der religiösen Lebensweise zu bleiben, in die er hineingewachsen ist. Auch derjenige kann geradewegs an Gott vorbei gehen.

Es gbt keine endgültigen Antworten, weil wir schon nicht wissen, nach was wir eigentlich fragen. So können religiös Unberührte gläubiger sein, als die Religiösen.

11.06.2009
19:07
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von MWirth | #119

@113 zukünftiger Priester
..... Wenn ein Atheist nicht an Gott glaubt, so ist es sein Gutes Recht. Und wenn er versucht, durch eine Kampagne darauf aufmerksam zu machen, dann muss er die Konsequenzen der Gegenaktion auch tragen.
Warum? Ist ein sachlicher Diskurs nicht mehr möglich? War er ja noch nie. Christen als Platzhirsche, die sich jetzt zusehendst der Gefahr ausgesetzt sehen, Räume ein zu büßen.
Zukünftig werden sich auch Christen für ihre Aktionen verantworten müssen. Die Zeiten, in denen Nicht-Christen beleidigt (so mein Sohn als Tier und als Unmensch) werden konnten, sind natürlich vorbei.

@116 schallblech
Genau! Deshalb wehre ich mich entschieden gegen die von einigen Christen mir gegenüber getätigte Verlautbarung, dass Nicht-Christen wert(e)los seien.

Allgemein
Natürlich sind meine bisherigen Aussagen nicht zu generalisieren. Doch erwarte ich, dass sich Christen von den fundamentalen Kräften abwenden. Tun sie es nicht, verlieren auch sie selbst an Glaubwürdigkeit.

10.06.2009
13:41
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von schallblech | #118

Klar hat jeder das Recht sich selbst für oder gegen welchen Glauben auch immer zu entscheiden - meine Rede. Aber dann soll er es bitte unterlassen, (Anders)Gläubige mit haarsträubenden Unterstellungen zu überziehen.

09.06.2009
15:52
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von cortomaltese62 | #117

Wieso Firefighter? Sind Sie nicht diskussionsfähig? Wenn Ihnen das Thema auf die Nerven geht, steht es Ihnen frei hier nicht mitzulesen. Wenn Sie dass hier aber meinen lesen zu müssen, kann es so überflüssig gar nicht sein.

09.06.2009
14:34
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von firefighterLuki | #116

So, und jetzt wollen Wir uns alle mal wieder beruhigen und die Atheisten Atheisten und die Christen Christen sein lassen, denn das ist, mit Verlaub gesagt, VERDAMMT NOCHMAL die Entscheidung jedes einzelnen. Ich möchte in Ruhe Christ sein dürfen und mein Nachbar möchte mit Sicherheit in Ruhe Moslem sein. (Ich breche die Aufzählung hier aus Zeitgründen ab...) Ich kann einfach nicht verstehen warum sowas immer in stundenlange Diskussionen ausarten muss. Keiner kann beweisen das es einen Gott gibt und umgekehrt. Diskussionen dieser Art sind daher überflüssig.
So, das musste Ich mal loswerden!

09.06.2009
13:34
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von ein zukünftiger Priester | #115

wie sagt doch der 1 § des Grundgesetzes ?
Die würde des Menschen ist unantastbar !!!
Ich empfinde meinen Glauben als meine Würde und es macht mich wütend, in welch maßlosen Beschimpfungen es hier endet, wenn Menschen offen für Ihren Glauben oder auch Nichtglauben eintreten.
Wir bewegen uns hier auf einem teilweise schon fundamentalischten Terrain wenn ich sehe wie stark sich die gegnerischen Parteien hier gegnseitig angiften.
Ja die Kirche und der Glaube an Gott ist das, was unsere Welt immer schon ein wenig erträglicher gemacht hat. Der Glaube ist Zuflucht für einen jeden selbst, nach seinem eigenen Empfinden.
Ich habe mich dazu entschieden, Priester zu werden, den es ist heute umso wichtiger, mit Menschen in die Diskussion einzutreten.
Es ist doch hier in diesem Forum schon erkennbar, das Diskussionen entstehen weil jeder eine eigene Ansicht hat.
Nur sollten sie alle sich ein Beispiel daran nehmen, das wir eine extreme Form des Glaubens strikt ablehnen ! nämlich den Fundamentalistischen Muslimischen Glauben, der dafür sorgt, das tausende Menschen jedes Jahr ihr Leben verlieren, weil jeder um die Anerkennung des Glaubens Kämpft.
Ich freue mich darüber, das die heutige Christliche Kirche diese Schritte nicht mehr geht, und sie auch zutiefst verurteilt, wenn sich jemand damit brüstet im Namen seines Glaubens andere zu töten (siehe den Nordirischen Konflikt).
Wenn ein Atheist nicht an Gott glaubt, so ist es sein Gutes Recht. Und wenn er versucht, durch eine Kampagne darauf aufmerksam zu machen, dann muss er die Konsequenzen der Gegenaktion auch tragen. Die Kirche (hier vertreten durch P.Modenbach) tut doch gleiches !
Ob es nun richtig oder falsch ist, das die atheistische Kampagne keinen Zuspruch von Werbeflächen erhält, ist einzig und allein die Entscheidung derer die sich einem Anfeindungsrisiko nicht stellen wollen. Vielleicht auch aus Gründen der heutigen Wirtschaftskrise.

Versuchen sie nicht andere zu missionieren sondern hoffen sie auf die Entscheidung eines jeden selbst sich seinen Glauben auszusuchen.
ob in einer Kirche, einer Moschee, einer Synagoge oder ohne den Glauben an Gott vor dem heimischen Fernseher.

08.06.2009
11:54
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von schallblech | #114

Sie werfen schon wieder alles in einen Topf. Sie drehen sich die Wahrheit so, wie sie Ihnen paßt. Wenn Sie mit Ihrer Familie Atheismus leben, ist das genauso Missionierung, also was soll das? Natürlich lebt man in der Familie seine Überzeugungen vor, wie sollte das sonst gehen? Sie unterstellen einfach, daß das in gläubigen Familien in Instrumentalisierung ausartet. Eine Unterstellung ist IMMER unverschämt!
Und bitte ziehen Sie keine Sekten zum Vergleich heran. Was die treiben, hat mit Glauben nicht viel zu tun, das ist purer Zwang.

08.06.2009
11:30
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von MWirth | #113

@110 schallblech
Wenn eine gläubige Familie den Glauben ernst nimmt und danach lebt, schließt das die Missionierung zwangsläufig mit ein.
Deshalb ist meine Aussage keine Unverschämtheit.
Wenn Sie sich an dem Wort instrumentalisieren reiben so schauen Sie sich nur missionierende Zeugen Jehovas an. Oftmals sind bei den Gängen von Haus zu Haus Kinder mit dabei. Ist das keine Instrumentalisierung? Wäre das Tollen und Toben nicht kindgerechter?

08.06.2009
10:16
Gottlose im Atheisten-Bus auf Tour - die Kirche hält dagegen
von schallblech | #112

Der letzt Satz ist eine Unverschämtheit, Herr Wirth! Sie dürfen nicht davon ausgehen, daß in gläubigen Familien geistige/geistliche Gewalt ausgeübt wird. Meine Kinder wollen auch nichts mehr von der Kirche wissen, und das ist ok so. Weil es ihr Leben ist.

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