Tiergottesdienst
Gottesdienst mit Segen für die Hunde
29.08.2010 | 19:46 Uhr 2010-08-29T19:46:00+0200
Dortmund.Der „Kirchentag Mensch und Tier“ in Dortmund ging mit einem tierischen Gottesdienst zu Ende – und einem dramatischen Appell für den Artenschutz.
Groß angekündigt war er, dieser Abschlussgottesdienst des ersten Kirchentages für Mensch und Tier. Sogar ein Pferd, so hieß es, wurde erwartet zur Segnung im Dortmunder Fredenbaumpark. Und dann das: die Sintflut! Die Open-Air-Veranstaltung versinkt im Regen. Mensch und Tier zittern vor Kälte, nur etwa 80 Teilnehmer trotzen dem Schlamm. Und kein Pferd weit und breit. Dafür aber präsentieren die christlichen Organisatoren eine Resolution gegen Massentierhaltung, Tierquälerei und Jagd.
Das ist der nasse Höhepunkt eines bislang bundesweit einmaligen ökumenischen Kirchentages, auf dem drei Tage lang in mehr als 50 Einzelveranstaltungen mit Prominenten Teilnehmern wie Eugen Drewermann und Prinzessin Maja von Hohenzollern um das ambivalente Verhältnis von Mensch und Tier gerungen wurde. Vor allem aber darum, dass sich die Kirche deutlicher zum Tier- und Artenschutz bekennen solle. „Es ist höchste Zeit“, meint unter anderem Friedrich Laker, Dortmunder Pfarrer und Mitorganisator des Kirchentages. Der globale Handel mit der Ware Fleisch habe für die Tiere grausame Ausmaße angenommen.
Pfarrer Laker, ein freundlicher Mann mit Brille, groß gewachsen und seit Jahren in der Tierrechtsinitiative „Aktion Kirche und Tier“ engagiert, vermisst eine klare christliche Linie: „Zu vielen ethischen Themen wie Sterbehilfe gibt es Stellungnahmen der großen christlichen Kirchen, aber nicht zur Massentierhaltung, obwohl es ein globales Problem ist, das Klimaschädigung nach sich zieht“. Allein die Produktion von einem Kilogramm Rindfleisch belastet das Klima so stark wie 250 Kilometer Autofahrt.
Der komplette Verzicht auf Fleisch
Da drängt sich Beobachtern des Kirchentags unweigerlich die Frage auf, ob es reicht, wenn die Kirche eine Leitlinie dazu präsentiert. Müsste nicht ein konsequenter christlicher Tierfreund komplett aufs Fleisch verzichten? Eine Frage, die auf dem Kirchentag offenbar viele umtreibt. Auch wenn längst nicht so viele gekommen sind, wie vorher euphorisch verbreitet wurde. Von den angeblich 5000 vorverkauften Karten, haben sich Schätzungen zufolge höchstens insgesamt 1000 Kartenbesitzer in Dortmund gezeigt.
Tatsächlich trifft man auf dieser dezentral, nicht immer sehr gut ausgeschilderten, Drei-Tages-Veranstaltung zwischen Parkanlagen, Kirchenbänken und Tipi-Zelt viele, die tatsächlich vegetarisch leben. Sie haben sich auch ohne Machtwort der Kirche dazu entschieden. Da sind Roland und Tanja Wiemann aus Gütersloh, sie wollen zum Abschluss ihre Windhunde segnen lassen. „Unsere Tiere sind sehr gefühlig.“ Das Paar isst kein Fleisch, „denn das wäre sonst nicht konsequent.“ Beide sind Christen und von ihrer Kirche erwarten sie dennoch zum Thema Massentierhaltung eine deutlichere Abgrenzung. „Die Kirche ist ein Sprachrohr.“
Auch Pfarrer Frank Becker aus Rheinberg, der vor der Tiersegnung noch schnell seinen Talar aus dem Kofferraum holt, meint: „Die Religionen müssen endlich mal ihre Hausaufgaben machen. 2000 Jahre war immer nur der Mensch im Mittelpunkt.“ Er ist Beauftragter im Kirchenkreis Moers für Mitgeschöpflichkeit.
Nein zur Massentierhaltung
Weder die katholische noch die evangelische Kirche haben sich mit Zuschüssen an der Veranstaltung beteiligt. Auch die angekündigte Politik ließ sich für den Abschlussgottesdienst entschuldigen. „Nur von den Grünen haben wir ernsthafte Bemühungen gesehen, eine Teilnahme möglich zu machen“, sagt Friedrich Laker zum nassen Publikum im Park. Die Grünen sollen dann aber doch Zeitprobleme gehabt haben.
Die Teilnehmer, die gekommen sind, zeigen sich geduldig. Sie spannen ihre Regenschirme mit Tiermotiven auf, legen ihren Hunden eine Decke um und singen sich tapfer durch die Wolkenbrüche. Man sieht Regenjacken mit der Aufschrift „Schüler für Tiere“, eine Teilnehmerin teilt den Platz auf der nassen Wiese konsequent sitzend mit ihrem Hund. Zum Schluss dann die versprochene Resolution, stolz verkündet von der Bühne, unterschrieben auch von muslimischen und jüdischen Gemeinden: Nein zur Massentierhaltung, ja zum Artenschutz, Meidung der Fleischprodukte aus industrieller Großproduktion!
Die Menge applaudiert, die Resolution wird per Windband durch den Park geschickt, und dann dürfen Mensch und Tier zur Segnung. Das Paar Wiemann bittet für sich und die Windhunde um Gottes Segen. Nur eines bereitet ihnen noch etwas Kopfschmerzen: Vegetarier sind ihre Hunde bisher nicht.
15:50
Der Karren- Kippen- und Köterwahn der Deutschen geht mir auf den Senkel.
Ich bin Vegetarier, aber die Heuchelei der Deutschen kann ich nicht ab.
Sollen die doch auch ihre Köter und Katzen mästen. Sonst schlingen sie doch auch alles, was ihnen in die Quere kommt runter.
Der ganze Planet kollabiert wegen unsererer maßlosen Gier nach Fleisch. Ein Volk von Stubenhockern das frisst wie Bergarbeiter. Darum werdet ich auch so fett, ungesund und unansehnlich.
19:23
@Alfredo 6
Du rauchst irgendein Kraut was mächtig in die Birne geht!
Verkauf deinen PC und werde Wanderprediger.Viel frische Luft und richtige Menschen denen du deinen geistigen Aderlass mitteilen kannst.
14:03
Wau-Wau
Das Fleisch waschen und in Wuerfel von 2cm Kantenlaenge schneiden.
Ingwer in Scheiben, Fruehlingszwiebeln in 4 cm lange Abschnitte
schneiden.
Im Wok Öl erhitzen, das Hundefleisch fritieren, bis es goldbraun ist,
herausnehmen und in den Tontopf
schichten.
Das Schweineschmalz im Wok erhitzen und darin Ingwer und
Fruehlingszwiebeln kurz anbraten. Mit der Bruehe aufgiesen, Anis,
Reiswein, Zucker, Sojasose und Chillies zugeben. Kurz aufkochen
lassen, dann in den Tontopf giesen.
Zudecken und auf groser Flamme erhitzen. Sobald es kocht, die Hitze
zuruecknehmen und auf kleiner Flamme garen, bis das Fleisch zart ist.
Fruehlingszwiebeln, Ingwer und Anis entfernen und im Tontopf
servieren.
: O-Titel : Hundefleisch im Tontopf nach Jilin-Art (jilin shaguo
: gourou)
:
Zutaten:
500 g Frisches Hundefleisch
3 g Sterne Anis
3 tb Reiswein
2 Frühlingszwiebeln
1 Stück Ingwer
Öl zum Fritieren
2 tb Zucker
0.5 l Hühnerbrühe
5 tb Sojaso¯e
50 g Schweineschmalz
3 (-4) Getrocknete Chillies
12:55
ich möchte meinen Waldi gern Taufen lassen. Ich finde der hat das Recht und eine Seele.
Nach der Taufe laden wir Fiffi, Hasso und Bingo zu Hundekuchen ein.
Vorher gehen wir noch zum Hundefrisör in der Stadt. Dann bekommt er noch ein feines Nappahalsband und was schönes zu spielen.
Gibt es eigentlich schon Musik-CDs für Hunde? das wäre mal was. Ich höre je mit meinem Liebling gern Marschmusik, aber wenn er dann so auf meinem Schoss sitzt pfurzt er immer.
Wenn die Taufe für Waldi rum ist, plane ich schon die kirchliche Hochzeit mit unserer Nachbarin der Teckelhünden Finchen. Aber mit allem PiPaPo.
Weihwasser und so. Ich hoffe nur das der Priester nicht auf kleine Hunde steht (man hört ja so einiges)
Mist Kommunion vergessen und Firmung und Beichten muss Waldi auch noch (48 x auf die öffentliche Wiese gekackt, 12 auf den Spielplatz, 3 Jungs gebissen und 4 Mädel, und 4 Fahrradfahrer vom Drahesel geholt).
Amen
07:03
Nein zur Massentierhaltung -
Größer - schneller - billiger:
Unter diesem Motto der Agrarindustrie leiden heute rund 150 Mill. Nutztiere in deutschen Ställen. Ob Schwein, Rind, oder Legehenne, ob Pute, Kaninchen oder Ente - sie werden verstümmelt, in enge Ställe oder Käfige gepfercht und mit Medikamenten vollgepumpt. Auf der Strecke bleiben nicht nur das Wohl der Tiere und ihre artgemäße Haltung, sondern auch Qualität, Geschmack und die gesundheitliche Unbedenklichkeit der Produkte.
Mediziner warnen seit Jahren die Verbraucher vor Medikamentenanreicherungen in Fleisch, Milchprodukten und Eiern. Es gilt als gesichert, daß Antibiotikaanreicherungen im Fleisch, speziell im Schweinefleisch, die Hauptursache für die hochbrisante Antibiotikaresistenz beim Menschen sind. Immer mehr Menschen sprechen selbst auf hohe Antibiotikadosen nicht mehr an.
17:02
@10 HaustierFan
Manche Mitbürger sind halt auf einem falschen Weg.Da hilft man wo man kann!
Leider nehmen die User die Sache nicht ernst.Schade eigentlich.
Die Spaßbremse ist der Moderator.
Humorlos bis ins Mark.
14:20
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13:47
Tierschutz ist nicht möglich, solange sich die Menschen - so wie es von den Kirchen gewollt ist - vermehren und auch noch die letzten Lebensräume der noch in Freiheit lebenden Tiere zerstören.
Das war wieder einmal ein typischer Kirchentag der christlichen Heuchelei...
13:46
# 33 alfredo...
Heul doch!!! ;-)
13:42
@ alle Hundegegner
Warum verschwendet ihr in jedem Forum, in dem es um Hunde geht, so viele dumme Sprüche mit allen nur denkbaren Klischees ?!
Da euch doch sowieso niemand mehr ernst nimmt, wird sich auch in der Zukunft in puncto Hundehaltung nichts ändern!!! ;-)