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Vermisster Herdecker

Ermittlungen gegen Mutter des Herdecker Jungen

25.07.2010 | 13:14 Uhr

Berlin.Nach dem Tod eines fünfjährigen deutschen Jungen während eines Urlaubs in Spanien ist die Mutter vorübergehend festgenommen und verhört worden. Laut Obduktionsbericht verdurstete der kleine Junge aus Herdecke.

Nach dem Tod eines fünfjährigen deutschen Jungen während eines Urlaubs in Spanien ist die Mutter vorübergehend festgenommen und verhört worden. Die 40-jährige Frau liege noch im Krankenhaus in Espiel und werde polizeilich überwacht, berichtete die spanische Zeitung „El Dia de Cordoba“ am Sonntag. Ihr werde fahrlässige Tötung vorgeworfen. Gerichtsmediziner stellten inzwischen fest, dass das Kind aufgrund starker Hitze an Dehydration und Organversagen gestorben war. Das Auswärtige Amt konnte sich auf ddp-Anfrage zunächst nicht zu dem Bericht äußern.

Der Fünfjährige aus Herdecke in Nordrhein-Westfalen war am Freitag tot in in einem bergigen und schwer zugänglichen Gebiet in der Region Cordoba gefunden worden. Laut „El Día de Córdoba“ identifizierte der aus Dortmund angereiste Vater in Spanien den Leichnam seines Sohnes. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte die Identität des Jungen am Samstag. Das Kind war vorher drei Tage lang vermisst und gesucht worden.

Die Mutter war am Dienstag in Espiel aufgetaucht. Sie machte laut Polizei bei der Vermisstenmeldung einen verwirrten Eindruck und konnte keine Angaben dazu machen, was ihr oder ihrem Sohn zugestoßen war. Sie sagte den Angaben zufolge nur aus, sie habe sich verlaufen und ihren Sohn verloren. Die 40-Jährige soll unter akutem Wassermangel gelitten haben. (ddp)

DerWesten

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