Das aktuelle Wetter NRW 20°C
Rhein und Ruhr

Elegante Show mit Justin Timberlake

15.06.2007 | 13:40 Uhr

US-Popstar präsentierte sich gereift in Dortmund

Dortmund. Er ist der Mann mit Hut: Im eleganten Anzug singt er seinen Hit "What Goes Around Comes Around". Justin Timberlake, 26 Jahre jung, am Donnerstag live in der Dortmunder Westfalenhalle. Und: Keine kreischenden Mädels mit Zahnspangen. Dafür wirkt es, als hätten alle 14 000 Besucher der ausverkauften Halle ihre Fotohandys griffbereit, als der erste Titel "Future Love Sex Sounds" beginnt.

Und zu sehen gibt es eine ganze Menge: Eine Video-show, als ob ein Team von japanischen Filmkünstlern monatelang hart geschuftet hätte, choreografierte Tanzeinlagen und ein durchgestylter Sänger. Zwischendurch greift Timberlake immer wieder zur Gitarre oder spielt Klavier - vermutlich sucht er damit endgültig, das Boygroup-Image abzuschütteln.

Diese Zeiten sind endgültig vorbei: Timberlake präsentiert sich beim Abschlusskonzert seiner Deutschlandtournee als sympathischer Künstler: Jemand, der wenn möglich Deutsch spricht ("ich gehöre Euch") und sich auch noch vom Publikum verabschiedet, selbst wenn die Westfalenhalle das Licht anmacht. Einzig der Auftritt von Star-Produzent Timbaland (der wenige Tage zuvor in Köln durch eine Prügelei auffiel) ist etwas enttäuschend: Am Keyboard stehend beschallt er die Besucher minutenlang mit monotonen Technobeats. kat

Facebook
 
Kommentare
Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/1929085/create

Aktuelle Fotos und Videos
Abriss des RWE-Stadions
Bildgalerie
RWE
Heftige Unwetter in NRW
Bildgalerie
Unwetter
Aus dem Ressort
Suspendierter islamistischer Polizist kennt geheime Akten
Salafismus
Ein salafistischer Polizist soll auch Glaubensbrüder observiert haben. So konnte er wohl auch streng vertrauliche Dokumente durchforsten. Der Beamte aus Duisburg wurde inzwischen vom Dienst suspendiert. Innenminister Ralf Jäger prüft nun Konsequenzen.
Ruth Levy-Berlowitz dolmetschte im Eichmann-Prozess
Eichmann-Übersetzerin
Ruth Levy-Berlowitz dolmetschte den Prozess gegen NS-Verbrecher Eichmann. Im Bonner Haus der Geschichte erzählt sie, was damals in ihr vorging. „Ich lebte, aß, trank Eichmann“, sagt sie. Trotzdem bekam sie von dem Grauen im Prozess längst nicht alles mit.