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Entamtung

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger

10.01.2013 | 17:47 Uhr
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
Lehnt den Beamtenstatus für Lehrer ab und zog persönliche Konsequenzen daraus: Lehrer Arne Ulbricht.

Wuppertal.  Arne Ulbricht hat sich entamten lassen. Er verzichtet freiwillig auf seinen Beamtenstatus und geschätzte 500 Euro netto im Monat, weil er das System der Verbeamtung ablehnt. Es sei zu teuer für den Staat und vor dem Hintergrund der Altersarmut und der sinkenden Renten auch nicht gerecht.

Spinnt der Mann? Verzichtet freiwillig auf seinen Beamtenstatus und geschätzte 500 Euro netto im Monat, von seiner Pension ganz zu schweigen! Nein, um es kurz zu machen, Arne Ulbricht spinnt nicht. Der Wuppertaler Lehrer ist einfach nur konsequent. Weil er angesichts von Altersarmut und niedriger Renten das System der Verbeamtung ablehnt, ließ er sich nun entamten. Ab 1. Februar ist der Lehrer wieder schlicht angestellt – aber frei, wie er betont.

Jahrzehntelang hat sich der 40-Jährige über den Beamtenstatus keinerlei Gedanken gemacht. Wie auch, sein Vater, ein Richter, war natürlich verbeamtet. In dem Kieler Vorort, in dem er groß geworden ist, wimmelte es nur so von Beamtenkindern. Und auch seine Frau ist Lehrerkind. Die Zweifel an diesem Status schlichen sich über Jahre ein, nagten an ihm. Sein Begehren, künftig wieder einfach nur angestellt zu sein, entsetzte manchen Kollegen, irritierte den Apparat, also die zuständige Behörde, die Bezirksregierung Düsseldorf. Sowas, nein, das gab es noch nicht.

Lange Jahre als Vertretungslehrer

Ulbricht, man ahnt es schon, ist nicht der Typ klassischer Lehrer, mit 27 Referendar, mit 30 verbeamtet. Nach seinem Studium – Geschichte und Französisch – unterrichtete er zunächst als Vertretungslehrer, an sechs Schulen in vier Bundesländern. Ausgestattet mit Kurzzeitverträgen für ein paar Monate, manchmal für ein halbes Jahr. „Der erste Lehrer, den ich vertrat, sagte zu mir am Telefon, er habe schon lange keinen Bock mehr Lehrer zu sein, aber er müsse ja weiterarbeiten wegen seiner Pension“, erinnert sich Arne Ulbricht.

Nachricht vom 21.11.2011
Dem Staat fehlt das Geld für Beamtenpensionen

Drohen bald Verhältnisse wie in Griechenland? Dort gehen die Pensionäre auf die Straße, weil der Staat die Ruhegehälter seiner Bediensteten um 20 Prozent gekürzt. Er musste einräumen, dass es keine Vorsorge für diese Zahlungen gab. Das ist in Deutschland nicht anders.

Keine Lust mehr auf seinen Beruf zu haben, das sei doch etwas anderes, wenn man mit Kindern und Jugendlichen zu tun habe, argumentiert Ulbricht. An einer Hamburger Schule dann begegnete Ulbricht einer Kollegin, die ihre Verbeamtung einzuklagen versuchte. „Ich mit meinen Kurzzeitverträgen hab das nicht verstanden. Sie war angestellt, genoss viel Sicherheit. Wozu das also?“, sagt Ulbricht.

In Berlin schließlich, wo er wieder auf Zeit arbeitete, werden Lehrer seit Jahren nur noch angestellt, so wie in ostdeutschen Ländern zumeist. „Dort gibt gibt es eine Aktion „Verbeamtung jetzt!“, die mit einer derartigen Sehnsucht um den verlorenen Status kämpft. . .“, sagt der Wuppertaler. Als Politik-Lehrer sehe er einfach, welch große Probleme auf den Ländern durch die immensen Beamten-Pensionen lasteten. Genau das kritisiere er auch in seinem neuen Buch „Lehrer – Traumberuf oder Horrorjob“, das Sicherheitsdenken der Lehrer, ihre üppigen Pensionen, die sie später bezögen, ohne wie andere ein Berufsleben lang dafür eingezahlt zu haben.

Nachricht vom 8.03.2012
Streit  um Beamten-Status für Lehrer

Alle Lehrer sollen grundsätzlich Beamte sein – diese Forderung sorgt in NRW für heftigen Streit. Nach einem Gutachten für den Lehrerverband VBE müssten auch die 41 .000 tarifbeschäftigten Lehrkräfte im Land verbeamtet werden.

500 bis 600 Euro netto weniger verdiene ein angestellter Lehrer gegenüber dem verbeamteten. Mit leistungsgerechter Bezahlung der Pädagogen habe das nichts zu tun. Und genau dafür plädiert Arne Ulbricht auch. Dass eben Lehrer ihrer Leistung entsprechend entlohnt werden. „Ein Lehrer, der Leistungskurse und Prüfungsfächer unterrichtet, sollte ein höheres Gehalt als andere erhalten“, erklärt Ulbricht, der an einem Wuppertaler Berufskolleg arbeitet.

In einem Buch den Beamtenstatus von Lehrern tadeln, aber selbst davon profitieren, das wollte Arne Ulbricht sich nicht vorwerfen lassen. Die logische Konsequenz war, um seine Entlassung als Beamter zu bitten. Und genau das tat Ulbricht auch. Am Mittwoch erhielt er seine Entlassungsurkunde von der Bezirksregierung Düsseldorf. Auf seinen nächsten Kontoauszug freilich freue er sich nicht. „Vielleicht“, sagt Ulbricht, „ärgere ich mich irgendwann wirklich mal über mich selbst.“

Seine Frau fand’s erst gar nicht gut

Und was sagten Familie und Freunde dazu? Den Eltern verschwieg er sein Vorhaben lieber erst einmal. Und auch seine Frau „fand’s anfangs gar nicht gut!“. Einer sagte ihm tatsächlich, er spinne. Aber Arne Ulbricht steht zu seiner Entscheidung, nimmt den finanziellen Verlust in Kauf, lebt ohnehin lieber unkonventionell. So wie er bei seinen zwei Kindern komplett die Elternzeit übernahm, und seiner Frau, einer promovierten Biochemikerin, beruflich den Vortritt gönnt. Sein Beruf, der des Lehrers, macht ihm „extrem viel Spaß“. Und zwischendurch bleibt ihm noch Zeit ein Buch zu schreiben.

Hayke Lanwert


Kommentare
27.02.2013
10:26
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #66

Genau! Das bisherige Beamtensystem ist abzuschaffen, ein riesiger Beschiss an der deutschen Bevölkerung und zutiefst menschenrechtsverletzend und zerstört ganze Existenten! Dieser Lehrer ist unbedingt zu unterstützen! Lesen Sie dazu auch meine Kommentare insbesondere meine Hauptkommentare und meine 7 Antworten zu dem letzten Beitrag eines eingebildeten Beamten, der nicht mal merkt, wie er um seine Menschenrechte beschissen wird! Das gegenwärtige Krankenversicherungsrecht ist hauptsächlich das Ergebnis der scheußlichen Merkelregierung und weist so viele und schwere Menschenrechtsverletzungen wie noch nie zuvor in der gesamten BRD-Geschichte auf! Alle Nebensysteme zur gesetzlichen Krankenkasse sind abzuschaffen damit ein so abscheuliches Unrecht wie jetzt nie wieder vorkommt!

27.02.2013
09:34
Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #65

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

18.01.2013
02:15
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von astor97 | #64

Der Sinn, dass Lehrer verbeamtet werden liegt u.a. darin, dass sie nicht streiken dürfen und somit ein ungestörter Schulbetrieb gewährleistet ist, man stelle sich vor...Lehrer gehen in einen unbefristeten Streik... und ....der Staat müsste eigentlich ca. 25 % des Gehaltes für jeden Beamten für dessen Altersversorgung zurück legen...was er aber seit ein paar Jahrzehnten nicht mehr praktiziert...diese Rücklagen wurden einfach in den siebziger Jahren verbraten...nach dem Motto...nach uns die Sintflut.....schönen Tag
noch

17.01.2013
14:12
Mancher hat es immer noch nicht verstanden.
von JollyGreenGiant | #63

Nein jürgen, Lehrer müssen nicht zwangsläufig Beamte sein, alle im operativen Dienst von von Polizei, Feuerwehr etc. aber schon. Die Gründe beschrieb ich bereits, offensichtlich werden sie aber völlig ignoriert. Beispiel: Die Gendarmerie in Frankreich ist nicht beamtet sondern gehört funtionell zur Armee. Die waren mit ihrem Gehalt nicht zufrieden und haben gestreikt und demonstriert. Sie haben in kürzester Zeit ihre Forderungen durchgesetzt. Das ist dann natürlich viel billiger für den Staat, vor allem, weil man sich seiner Machtposition bewußt ist.
Und Privatversichert beinhaltet das Wort Privat, was bedeutet ich muß selber bezahlen. Das bedeutet aber auch ich bekomme nach dem Arztbesuch eine Rechnung zugeschickt, die ich zunächst selbst bezahlen muß und dann bei meiner selbst bezahlten Versicherung einreichen darf. Nix mit einfsch Karte abgeben und gut ist.
Leute krabbelt doch mal aus euren Schubladen, in denen ihr offensichtlich denkt.

3 Antworten
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #63-1

Eben: Nerviger Papierkram, Arztrechnungen und Medikamente grenzenlos und für Hartz-IV-ler und manchmal sogar für Beamte unbezahlbar auslegen, teilweise werden sogar lebenswichtige Therapien nicht bezahlt, Hauptversicherter kriegt immer alles mit und kann die Bezahlung der Ärzte verweigern oder mich da mobben womit ich de facto vollkommen von der Gesundheitsversorgung abgeschnitten bin: Das ist alles himmelschreiendes Unrecht und gehört abgeschafft! Das ist zudem alles zutiefst menschenrechtsverletzend! Und dann wird mir auch noch das ALGII schlimmer als bei jedem Arbeitsverweigerer gestrichen nur weil ich für meine Menschenrechte kämpfe und die gleiche Grundversorgung wie durchschnittliche Hartz-IV-ler will und mich deshalb so einem Unrechtssystem nicht füge!
Nein, so wie die Beamten wünscht sich das bestimmt nicht jeder Arbeitnehmer, außer wenn er die tatsächlichen Probleme da nicht kennt! Deshalb bin ich auch nur an sozialversicherungspflichtigen Jobs interessiert!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #63-2

teilweise werden sogar lebenswichtige Therapien gar nicht bezahlt, die jede gesetzliche Krankenkasse zählt! Von alledem habe ich bereits gesundheitliche- auch bleibende - Schäden! Und bestimmt gab es auch schon Tote, die oft qualvoll gestorben sind, deswegen!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #63-3

"…die jede gesetzliche Krankenkasse bezahlt" statt "…die jede gesetzliche Krankenkasse zählt "

14.01.2013
20:26
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von bb | #62

Beamte erhalten eine höhere Altersversorgung als Angestellte. Die Arbeit von Beamten wird schlechter bezahlt, als vergleichbare Arbeiten in der Industrie, dafür ist die Pension höher.
Ohne ordentliche Pensionsansprüche würde der Staat nicht genügend qualifizierte Mitarbeiter bekommen.
Die Struktur des Beamtentums führt zu Auswüchsen, ja. Aber was ist mit Angestellten im öffentlichen Dienst, die sind genau so unkündbar. Leitende Angestellte in großen Konzernen übrigens auch. Die gehen dann mit entsprechenden Abfindungen, die es im Beamtenrecht nicht gibt.
Ganz wichtig: Beamte dürfen nicht streiken!
Krankenversicherung:
Da zahlt der einzelne Beamte drauf, der Staat spart. Wenn alle Beamten pflichtversichert wären, würde das extrem teuer für die Arbeitgeber.
Was diesen Lehrer angeht: Er schreibt Bücher über das System, hatte bisher nur Kurzzeitverträge und Elternzeit. Da kann er nur auf die Mindestrente hoffen. Ob er ohne gutverdienende Ehefrau wohl anders entschieden hätte?

4 Antworten
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von kannengieser | #62-1

Das ist doch absolut "albern", dass in der Industrie mehr verdient wird. Im Topmanagement: ja. Ansonsten stimmt Ihre Behauptung nicht und kann widerlegt werden. Das wir einen "aufgeblasenen" Beamtenapparat haben, ist doch unbestritten. Das Beamte viele Privilegien haben, doch wohl auch. Und wer bezahlt dieses System? Der andere Teil der Bevolkerung, der mit weniger Gehalt nach Hause geht. Brutto und Brutto darf man nicht vergleichen. Beamte zahlen keine Rentenversicherung, keine Arbeitslosenversicherung und sind zudem nach privat krankenversichert. Erhalten höhere Altersbezüge, werden günstiger in Versicherungen mit Sondertarifen beglückt. Können Monate oder Jahre krankfeiern und bekommen selbstverständlich volles Gehalt. Der normale Angestellte hat nach 6 Wochen ein Problem. Diese Ungleichbehandlung ist nicht tragbar.

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #62-2

Das war vor langer Zeit mal so, dass Beamte unter dem Strich privilegiert waren, seit der Merkelregierung ist es im Gegenteil sogar so, dass nur Leute, die dumm genug sind, heute noch Beamte werden und dieses scheußliche, abzuschaffende Beihilfesystem auch noch in Anspruch nehmen! Das ist schon eher ein Grund um jeden BeamtenJob einen weiten Bogen zu machen, da sie heute unterm Strich eher benachteiligt sind!
Nein, so wie die Beamten wünscht sich das bestimmt nicht jeder Arbeitnehmer, außer wenn er die tatsächlichen Probleme da nicht kennt! Deshalb bin ich auch nur an sozialversicherungspflichtigen Jobs interessiert, während ein Beamtenjob nach meinem Erfahrungen und meiner Situation absolut unzumutbar wäre!!!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #62-3

Deshalb gehört auch endlich mal das Beamtensystem in seiner jetzigen Form dringend abgeschafft! Wie wäre es stattdessen dort mit transparenten, eindeutigen, leicht verständlichen Vorteilen für bisherige Beamte als Angestellte statt dessen, statt dem jetzigen Beschisssystem?
So ein ungerechtes Beamtensystem, wo die Beamten nach Strich und Fäden beschissen werden und Einige es nicht mal merken, gehört nur noch abgeschafft! Da können die Beamten ja direkt schon froh sein, wenn sie endlich normale Angestellte sind!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #62-4

Und es ist übrigens absolut falsch, dass es extrem teuer wäre für die Arbeitgeber wenn Beamte in der gesetzlichen Krankenkasse wären! Wenn stattdessen die Beamten eine gesetzliche Krankenkasse hätten und deren Beitrag zu 80% vom Staat bezahlt wird und sie eine private Zjsatzversicherung zur gesetzlichen Krankenkasse dann hätten, wäre das im Prinzip das Gleiche für die Staatskasse außer das Problemfälle wie ich dann endlich zu ihrem Recht kämen, die auch billiger gewesen waren wenn sie nie so abgeschnitten von der Gesundheittsversorgung gewesen wären!

14.01.2013
13:20
Antwort auf "juergen2504 | #59"
von Okling | #61

Die "alten Zöpfe" werden auf dem Arbeitsmarkt schon genug abgeschnitten. Der Kündigungsschutz wird allgemein aufgeweicht, oder es werden fast nur noch befristete Verträge und Praktikantenstellen angeboten.

Warum wird so über die Beamten hergezogen? Die bekommen das, was sich jeder Angestellte wünscht, und was auch von den Gewerkschaften für die Angestellten gefordert wird.

Man kann doch froh sein, dass es wenigstens noch ein paar Berufe für den Normalverdiener gibt, die mal nicht nur auf Ausbeute, Geringverdienen und Minirente ausgelegt sind.

Die Ämter werden zudem mittlerweile betriebswirtschaftlich geführt. Da ist nichts mit Beamtenfüße hoch und dann fette Pension kassieren. Das Problem sind eher die luschig ausgebildeten Angestellten, die neuerdings mit Zeitverträgen und per "Learning on the Job" auf den Bürger losgelassen werden.

Man kann die Beamten auch gar nicht so einfach abschaffen, höchstens über 40 Jahre ausschleichen, was das heutige Rentensystem noch nichts bringt.

2 Antworten
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von juergen2504 | #61-1

Ich bin der Meinung das wir uns in unseren System etwas flexibler verhalten müssen. D.h. nicht das wir gewisse Regeln wie Kündigungsschutz total aufgeben müssen. Aber wir müssen uns Gedanken machen über unsere zukünftige Gesellschaft. Und dabei darf man durchaus mal fragen ob das Beamtentum wirklich in der heutigen Form noch notwendig und sinnvoll und zeitgemäß ist. D:h. ja nicht das man es von heute auf morgen abschafft. Aber müssen Lehrer , Polizisten noch Beamte sein ? Brauchen wir Finanzbeamte oder wären auch Angestellte im Finanzamt ausreichend für die Tätigkeiten. Das muss und kann ja zu vernünftigen Konditionen sein. Ich sehe einfach keine Notwendigkeit jemanden als Beamten zu beschäftigen.

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #61-2

Nein, so wie die Beamten wünscht sich das bestimmt nicht jeder Arbeitnehmer, außer wenn er die tatsächlichen Probleme da nicht kennt! Deshalb bin ich auch nur an sozialversicherungspflichtigen Jobs interessiert, während ein Beamtenjob nach meinem Erfahrungen und meiner Situation absolut unzumutbar wäre!!!

14.01.2013
07:07
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von JollyGreenGiant | #60

Wie ich schon schrieb, nur ein bis 2 Tage ohne Polizei und Feuerwehr (weil im Rahmen einer Tarifauseinandersetzung im Streik) und die jeweiligen Gehälter explodieren. Rechnen wir dann mal der Einfachheit halber mit einer Dienstzeit von 40 Jahren, ein Zeitraum der kaum als Rentner erlebt werden dürfte, kann man auch mit einfachem Rechnen absehen, was letztlich billiger für den Staat ist. Darüber hinaus ist ein besonderes Dienst- und Treueverhältnis im Sinne von unabhängiger Bewertung von Sachverhalten durchaus wünschenswert. Man kann durchaus über die Zahl der Verbeamtungen in Verbindung mit den funktionen Streiten, das Berufsbeamtentum an sich halte ich aber für unverzichtbar.für eine funktionierende Verwaltung. Und Leistungsprinzipien gibt es übrigens auch bei Beamten, wie ein Blick in die jeweiligen Gesetze belegt.

2 Antworten
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von juergen2504 | #60-1

ich hätte kein Problem mit streikende Polizisten. Dann können die endlich mal für ordentliche Arbeitsbedingungen streiken. Find ich super. Ist ein weiteres Argument gegen das Beamtentum. Im übrigen denke ich werden die meistens Arbeitnehmer auch 40 Jahre und mehr arbeiten müssen. Und in dieser Zeit in die Rentenkassen zahlen. ALso nicht nur Beamte sind fleissig. Der Rest der Nation versucht es auch. Und auch Angestellte dürfen sich für ihre Berufung einsetzen.

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #60-2

Es ist im Gegenteil absolut unverzichtbar das Beamtentum in seiner bisherigen Form abzuschaffen! Es ist zwar hauptsächlich das Ergebnis der scheußlichen Merkelregierung, aber Sie werden als Beamter mehr als je zuvor um ihre Menschenrechte beschissen! Alle Nebensysteme zur gesetzlichen Krankenkasse wie Beihilfe, private Vollversicherung, die absurde 20% private Versicherung zur Beihilfe und Bauernkasse etc. gehören abgeschafft und durch die einzige, gerechte Art der Gesundheitsversorgung ersetzt: durch die gesetzlichen Krankenkassen! Damit ein so abscheuliches Unrecht wie jetzt nie wieder vorkommt! Irgendwelche kurzfristigen, kurzsichtigen Vorteile und dafür so schlimme, menschenrechtsverletzende Nachteile, die manchmalnsogar ganze Existenten zerstören wie meine? Nein, danke!

13.01.2013
18:04
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von juergen2504 | #59

Hallo JollyGreenGiant, wenn Zustimmung gleich nörgeln ist , dann armes Deutschland. Ich finde das es an der Zeit ist , mal alte Zöpfe abzuschneiden. Und dafür darf man wenn nötig auch das Grundgesetz ändern. Wir brauchen keine Beamten mehr. Das kann man alles in einem Angestellenverhältnis regeln. UNd Streik für Arbeitsrechte halte ich für gut und richtig. Aber was ich nicht richtig finde ist das Verhältnis der Rentenzahlungen im Verhältnis zur Leistung. Ein vergleichbarer Angestellter hat da bald 50 % weniger Rente. Das kann sich unser System auf Dauer nicht mehr leisten. Da muss sich was ändern. Deshalb halt ich Kritik für notwendig und wichtig und konstruktiv. Systeme sollten sich auch mal ändern dürfen. Was vor 100 Jahren gut war, muss nicht heute auch noch passen. Es kann , muss aber nicht.

2 Antworten
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #59-1

Und diese Änderung des Grundgesetzes ist sogar zwingend notwendig, denn niedere Gesetze des Grundgesetzes verstoßen hier gegen essenzielle Grundrechte und Menschenrechte! Siehe meine 7 Antworten auf den letzten Beitrag des eingebildeten Beamten, der vom angeblichen Neid etc. spricht!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #59-2

Und diese Änderung des Grundgesetzes ist sogar zwingend notwendig, denn niedere Gesetze des Grundgesetzes verstoßen hier gegen essenzielle Grundrechte und Menschenrechte! Siehe meine 7 Antworten auf den Beitrag des eingebildeten Beamten, der vom angeblichen Neid etc. spricht oben drüber!

13.01.2013
17:01
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von melr | #58

Wie überzeugend solche Sprüche über die geforderte abschaffung der unkündbaren Beamten ist, kann man immer wunderbar erkennen, wenn die gleichen Kommentatoren vehement eine Aufweichung des Kündigungsschutzes von Angestellten ablehnen.

Mit anderen Worten, nichts als der pure Neid und Frust, dass es jemand, hier der Beamte, weiter geschafft hat als die kommentierenden beamtenablehnenen Looser, die jeden Tag aufs Neue um ihre Hilfsarbeiterstelle bangen müssen.

Sofern denn überhaupt gearbeitet wird, und es bei dem Beamten-Geläster nicht schlichtweg um billige Rache am verbeamteten Sachbearbeiter ist, der den Beamtenhassern eine Sanktion aufgebrummt hat, weil sie mal wieder eine Arbeit abgelehnt haben ...

7 Antworten
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #58-1

Eingebildet! Vor allem in der Gesundheitsversorgung sind Beamte und insbesondere ihre Kinder schlechter gestellt! Es ist eine Lüge, dass sie angeblich besser gestellt seien.
Deshalb habe ich sogar um jegliche Jobs im öffentlichen Dienst einen Bogen gemacht und nur sozialversicherungspflichtige Jobs interessieren mich! Es könnte ja sonst ein Argument sein, mich noch länger mit der von meinem Vater festgelegten Krankenversicherung - die in meinem Fall nicht praktikabel und mich sowieso von großen Teilen des Gesundheittsversorgung abschneiden, was schließlich zur kompletten Abschneideung von der Gesundheitsversorgung bei mir geführt hat - zu quälen! Wie kann es überhaupt sein, dass mein schurkischer Vater, dem man nie über den Weg trauen kann, bei Geburt festlegt, wie ich später als Volljährige versichert sein soll? Skandalös ist auch dass nur per Verfassungsklage sich erreichen ließe, dass nicht mein schrecklicher Vater Arztrechnungen einreichen muss bei der Beihilfe, denn solange er da

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #58-2

Das ganze Beihilfesystem ist nicht nur verfassungswidrig sondern verstößt gegen etliche EU-Menschenrechte und auch Grundrechte des Grundgesetzes und gehört abgeschafft!
Auch private Vollversicherungen gehören abgeschafft. Das gesamte Krankengersicherungssystem ist durchsetzt mit menschenrechtsverletzenden Gesetzen. Die gesetzlich Versicherten haben es in Wirklichkeit am besten und das ist auch die einzige, gerechte Art einer Krankenversicherung! Noch besser geht es nur noch gesetzlich Krankenversicherten mit privater Zusatzversicherung! Alles Andere ist ein riesiger Beschiss an der Bevölkerung, verfassungswidrig und sogar menschenrechtsverletzend! Ich habe bereits bleibende Gesundheitsschäden von dieser ungerecht verteilten Gesundheittsversorgung! Gegen meine Krankenversicherungssituation ist jede gesetzliche Krankenkasse geradezu traumhaft!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #58-3

Es kommt noch schlimmer: Nur weil ich die gleiche Grundversorgung haben willnwie durchschnittliche Hartz-IV-ler und mich so einem Unrechtssystem nicht einfach füge und nur für meine Menschenrechte kämpfe hat man mir schlimmer als bei jedem Arbeitsverweigerer gleich komplett das ALGII gestrichen, ich bin an diesem Unrechtssystem insolvent geworden und muss allein vom Vettel Leben!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #58-4

…vom Bettel leben!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #58-5

Obendrein kostet dieses Beamtensystem, das mir so schwer geschadet hat, dem Staat auch noch Geld!

Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #58-6

Mir wird jedes mal schlecht wenn ich über dieses Thema schreibe, so schlimm leide ich unter diesem Unrecht! Es kostet mich jedes mal Überwindung mich mit diesem riesigen Ärgernis und Skandal zu beschäftigen!

Blockierter Kommentar.
Name von Moderation entfernt | #58-7

Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.

13.01.2013
15:18
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von JollyGreenGiant | #57

Stimmt juergen2504 (und alle andern undifferenzierten Nörgler), wir brauchen keine Beamten mehr. Da werden sich Polizei und Feuerwehr einen Ast freuen, wenn sie nicht mehr beamtet sind. 1-2 Tage mal streiken und sie können ihr Gehalt und diverse Nebenleistungen nahezu selbst bestimmen. Außerdem ist ja auch nur eine Änderung des Grundgesetzes notwendig. Aber wie gesagt, einen größeren Gefallen kann man den genannten gar nicht erweisen.

1 Antwort
Dieser Lehrer will kein Beamter mehr sein - und damit billiger
von zara.amy | #57-1

Und diese Änderung des Grundgesetzes ist sogar zwingend notwendig, denn niedere Gesetze des Grundgesetzes verstoßen hier gegen essenzielle Grundrechte und Menschenrechte! Siehe meine 7 Antworten auf den Beitrag des eingebildeten Beamten, der vom angeblichen Neid etc. spricht oben drüber!

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