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Baumängel verzögern Start von RWE-Kraftwerk in Hamm

19.02.2010 | 16:26 Uhr

Essen/Hamm.Wegen Mängeln an den Kesselgerüsten wird das RWE-Kohlekraftwerk in Hamm voraussichtlich erst Mitte 2012, also ein Jahr verspätet, in Betrieb gehen. Das gab das Unternehmen am Freitag bekannt. Grund sind Risse an Schweißnähten.

Das Kohlekraftwerk der RWE AG im westfälischen Hamm wird wegen Baumängeln voraussichtlich mit einjähriger Verspätung erst Mitte 2012 ans Netz gehen. Es gebe Mängel an den Kesselgerüsten, sagte ein Sprecher von RWE Power am Freitag. RWE-Mitarbeiter hätten bereits im September 2009 bei Qualitätskontrollen Risse in den Schweißnähten entdeckt, die zu einem Stopp der Arbeiten an den Kesseln führten. Der verantwortliche Zulieferer werde einen Komplettaustausch vornehmen.

„Alle anderen Bauarbeiten werden fortgesetzt“, erklärte der Unternehmenssprecher.Finanzielle Auswirkungen der Verzögerung lassen sich nach Angaben des RWE-Power-Sprechers, „wenn überhaupt“ erst bei Fertigstellung der zwei Kohleblöcke mit je 800 MW installierter Kapazität am Standort Hamm feststellen. Das Investitionsvolumen für die Anlage beläuft sich auf insgesamt zwei Milliarden Euro.

Den Grundstein für das neue Steinkohlekraftwerk hatte der Essener Energiekonzern im August 2008 gelegt. An dem Kraftwerk sind über 20 Stadtwerke aus Nordrhein-Westfalen, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz beteiligt, die sich in der Arbeitsgemeinschaft GEKKO zusammengeschlossen haben. (ddp)

DerWesten

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Kommentare
20.02.2010
11:52
Baumängel verzögern Start von RWE-Kraftwerk in Hamm
von oelkinghausen | #1

Baumängel, nichts als Baumängel in NRW.

Seltsam dass schon im Herbst 2007 das Kesselgerüst auf der RWE-Baustelle BoA Neurath
zusammengekracht ist.

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