73 Millionen reichen nicht, um Straßenschäden zu glätten
16.02.2010 | 20:24 Uhr 2010-02-16T20:24:00+0100Düsseldorf.Der harte Winter wird das Land NRW teuer zu stehen kommen. Schlaglöcher und brüchiger Asphalt müssen repariert werden. Dazu plant das Land jetzt ein Programm gegen Straßenschäden.
Das Land Nordrhein-Westfalen plant ein Notprogramm, um die durch den Extremwinter verursachen Straßenschäden zu beseitigen. „Die 73 Millionen Euro, die im Haushalt 2010 für den Straßenerhalt vorgesehen sind, reichen nach diesem Jahrhundertwinter nicht aus“, sagte Verkehrsminister Lutz Lienenkämper (CDU) dem in Bielefeld erscheinenden „Westfalen-Blatt“ laut Vorabbericht. Das Geld für die Aufstockung des Notprogramms solle durch Kürzungen an anderen Stellen des Verkehrsetats erwirtschaftet werden.
Wie groß der Finanzbedarf sei, hänge von der noch ausstehenden Bestandsaufnahme ab. Angesichts des anhaltenden Streusalzmangels schließt Lienenkämper weitere Autobahnsperrungen nicht aus. „Wir versuchen alles Menschenmögliche, um vor allem die Autobahnen freizubekommen. Aber wir bekommen eben nicht die Menge an Streusalz, die wir benötigen, weil alle mehr Salz haben wollen“, sagte der Minister dem Blatt. „Sicherheit geht immer vor - notfalls wird es weitere Sperrungen von Autobahnen oder Landstraßen geben.“ (ddp)
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