684 Millionen Euro für NRW-Hochschulen
02.07.2009 | 21:14 Uhr 2009-07-02T21:14:00+0200
Düsseldorf. Zwölf Hochschulen in NRW sollen modernisiert werden. Für Neubauten und Sanierungen der Gebäude stehen 684 Millionen Euro zur Verfügung. Auch die Ruhrgebiets-Unis, Hagen, Düsseldorf und Siegen profitieren vom Geldsegen.
Das Land NRW will seine Hochschulen aufbessern. Wissenschaftsminister Andreas Pinkwart hat die Finanzierung der ersten zwölf Projekte zugesagt. Insgesamt stehen für Neu- und Modernisierungsbauten 684 Millionen Euro zur Verfügung, wie das Wissenschaftsministerium am Donnerstag mitteilte.
Die Versuchshalle der Ingenieurwissenschaften an der Ruhruniversität Bochum wird saniert und soll im Herbst 2010 wieder einsatzfähig sein. Dann nämlich ziehen dort Lehrende und Studierende ein, die einen weiteren Gebäudekomplex zur Modernisierung freimachen müssen. Geschätzte Kosten: 19, 7 Millionen Euro.
Neubauten für Dortmund, Siegen und Düsseldorf
Die Universität Dortmund bekommt einen Neubau, um den Chemikern und Physikern auf dem Campus Nord mehr Platz zu verschaffen. Der Bau schlägt mit 58,6 Millionen Euro zu Buche. Die Universität Siegen kann sich über ein neues Rechenzentrum freuen, das am Standort Hardter Berg für 2,8 Millionen Euro errichtet werden sollen. Auch die Fachhochschule Düsseldorf wird um einen Ersatzneubau auf dem Campus Derendorf erweitert. Die Kosten dafür werden auf 219,3 Millionen Euro geschätzt.
An der Fernuniversität Hagen saniert das Land das Allgemeine Verfügungszentrum. Dort befinden sich das Zentrum für Medien und IT, das Institut für Japanisches Recht, die Universitätsbibliothek, und das Prüfungsamt der Rechtswissenschaften. Diese Arbeiten werden 10,9 Millionen Euro kosten.
Sanierungsstau an Universitäten auflösen
Das im Dezember verabschiedete Programm soll den Modernisierungs- und Sanierungsstau an den nordrhein-westfälischen Hochschulen vollständig auflösen. Die erste Modernisierungsstufe erfolgt in den Jahren 2009 bis 2015 und sieht Investitionen in Höhe von fünf Milliarden Euro vor. (mit ddp)
23:30
Ein Versuch der Aufklärung: Hagen gehört zum Ruhrgebiet, Düsseldorf und Siegen natürlich nicht! Hageh hat somit auch eine Ruhrgebiets-Uni.
20:08
Wäre der Satz ohne Komma nach Ruhrgebiets-Unis, so wäre er sachlich falsch.
So, wie er im Artikel steht, ist er sachlich richtig. Das Komma trennt die aufgezählten Unis. Somit wird nicht behauptet, Düsseldorf und Siegen zählten zum Ruhrgebiet, was ohne das o.g. Komma der Fall wäre. Die genannten Städte und die Region Ruhrgebiet bilden auf diese Weise sinnhafte, voneinander abgegrenzte Einheiten mit jeweils eigener semantischer Relevanz.. Mit anderen Worten: Hagen, Düsseldorf und Siegen sind keine Unterpunkte des vorstehenden Begriffes Ruhrgebiets-Unis. Es handelt sich um eine übliche, einfache Aufzählung. Hätte der Begriff Ruhrgebiets-Unis einen Doppelpunkt nach sich stehen, so wäre die Lage eine völlig andere, weil dann tatsächlich Unterpunkte gebildet werden würden.
Richtig lesen will gelernt sein.
11:15
die Qualität der WAZ lässt echt zu wünschen übrig:
Düsseldorf gehört bekanntlich NICHT zum Ruhrgebiet! Schwache Leistung - Geographie 6 -setzten!!
18:05
ich glaube, da hat jemand den satz falsch gelesen.
die ruhrgebiets-unis (uni-allianz ruhr) sind duisburg-essen, bochum und dortmund.
13:38
@1:
Ich weiss es....Journalisten müssen nicht in Geographie aufpassen für Ihren Job....
sol long
13:34
Äh hat die Landesbank nicht die ganze Kohle schon verfeuert?
Oder haben die 10% zurückgehalten für die Unis????
20:08
Für Neubauten und Sanierungen der Gebäude stehen 684 Millionen Euro zur Verfügung. Auch die Ruhrgebiets-Unis, Hagen, Düsseldorf und Siegen profitieren vom Geldsegen.100 Euro Frage Was ist hier falsch??Oh man ich glaube heutzutage kann jeder Journalist werden.