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16-Jähriger stirbt bei Unfall mit Mini-Motorrad

20.06.2007 | 02:40 Uhr

MÜLHEIM. Ein Jugendlicher ist in Mülheim mit einem so genannten Pocket-Bike tödlich verunglückt. ...

... Der 16-Jährige war am Dienstagabend mit dem Mini-Motorrad in verkehrter Richtung aus einer Einbahnstraße auf eine Kreuzung gefahren und hatte einem Taxi die Vorfahrt genommen. Bei dem Aufprall wurde der Teenager, der keinerlei Schutzkleidung trug, 20 Meter durch die Luft geschleudert. Er erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen. Die nur Kleinkinderfahrrad-hohen, aber schneller als 50 Stundenkilometer fahrenden Pocket-Bikes sind für den Straßenverkehr nicht zugelassen, weil man die Flitzer nicht sieht und Fahrer bei Vollbremsungen nach den Gesetzen der Physik die Kontrolle über ihr Gefährt verlieren müssen. Für die Polizei in Mülheim war es "nur eine Frage der Zeit", wann ein so gravierender Unfall mit einem Mini-Motorrad passiert. Seit zwei Jahren beobachtet die Polizei eine Zunahme dieser Maschinen, die zumeist über Internet oder in Schnäppchenläden erhältlich sind. Zu einem schweren Unfall mit einem Pocket-Bike war es vor einiger Zeit auch in Essen gekommen. (stt/NRZ)

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