Sterkrader Fronleichnamskirmes erwartet eine Million Gäste

Eines von 22 Großfahrgeschäften auf der Oberhausener Fronleichnamskirmes.
Eines von 22 Großfahrgeschäften auf der Oberhausener Fronleichnamskirmes.
Foto: Funke Foto Services
Die Sterkrader Fronleichnamskirmes steht in den Startlöchern: 380 Schausteller haben ihre Geschäfte in Sterkrade aufgebaut. Am Mittwoch geht's los.

Oberhausen.. Wenn der Platz in der Breite fehlt, geht der Rummel eben in die Luft: Zur 186. Fronleichnamskirmes im Oberhausener Stadtteil Sterkrade locken von Mittwoch bis Montag (3. bis 8. Juni) auffällig viele Großfahrgeschäfte, die aus Gondeln und Kabinen weite Blicke auf die zweieinhalb Kilometer lange Wegstrecke ermöglichen.

Fronleichnamskirmes Man sieht: Standorte für Großfahrgeschäfte sind durch neue Gebäude rar geworden. Statt einer Großachterbahn findet daher die kompaktere Familienachterbahn „Spinning Racer“ Platz. Bei Schaustellern und Stadt gibt es aber klare Bekenntnisse für den Innenstadtrummel, der sich durch Straßen und Gassen schlängelt und einen mehrstündigen Rundgang ermöglicht. „Im Gegensatz zu einer Platzkirmes bleiben die Besucher viel häufiger auch nach einem Regenschauer vor Ort“, sagt Albert Ritter, Präsident der Deutschen Schausteller. Die Fronleichnamskirmes gehöre neben Crange, Düsseldorf und Soest zu den vier größten Jahrmärkten in NRW. Eine Million Besucher sollen kommen.

22 Großfahrgeschäfte auf der Fronleichnamskirmes

Dafür fahren 380 Schausteller nach Sterkrade, darunter 22 Großfahrgeschäfte . Diese Zahl ist im Vergleich zu den Vorjahren gleich geblieben. Erstmals dabei ist der Kettenflieger „Alex Airport“ mit 55 Metern Höhe. Ebenfalls nichts für bodenständige Kirmesfreunde ist „Jekyll und Hide“, ein Propeller-Karussell, das in einer 41 Meter großen Umlaufbahn auf 125 Kilometer pro Stunde beschleunigt.

Kirmes Wenn einem das Karussell „Konga“ als magenfreundlicher verkauft wird, darf man sich verschaukelt fühlen. Die Riesenwippe dreht sich in 45 Metern Höhe. Eine schwindelfreie Sterkrade-Premiere bietet immerhin die Boxbude „Fight Club“, zumindest für diejenigen, die nicht selbst in den Ring steigen.

Besonders beliebt ist der „Kirmesheiligabend“, der am Mittwoch zwischen Bahnhof und Steinbrinkstraße zum Rundgang lockt. Das Feuerwerk am Montag ab 23 Uhr markiert den Abschluss. Die Preise sind laut Schaustellern stabil geblieben: Das kleine Pils kostet zwischen zwei und 2,50 Euro. Durch die Geisterbahn fahren Kinder für 3 Euro.