Neues Bochum-Logo steht für Wissen, Wandel und Wir-Gefühl

Das neue Logo der Stadt Bochum
Das neue Logo der Stadt Bochum
Foto: Ingo Otto / Funke Foto Services
Was wir bereits wissen
Neun Agenturen entwarfen die Idee zu Bochums neuem Buch-Logo. Die Stadt investiert eine Million Euro in die Werbekampagne.

Bochum.. Bochum will sich künftig mit einem neuen Logo präsentieren – nach innen und nach außen. Und heute kommt es erstmals vor großer Kulisse zum Einsatz, nämlich dann, wenn der VfL Bochum im ausverkauften Stadion den FC Bayern-München zum Freundschaftsspiel empfängt. Das Logo zeigt in Anlehnung an das Stadtwappen ein aufgeschlagene Buch mit Unterstrich und dem Schriftzug „Bochum“.

Entworfen wurde es von einem Zusammenschluss aus neun Bochumer Agenturen. Bei der Vorstellung freute sich Mario Schiefelbein, Geschäftsführer der Bochum Marketing-GmbH: „Mit diesem Design spielen wir in der ersten Liga.“

Markenkern „Wissen, Wandel, Wir-Gefühl“

Für die Bochumer Agenturen erläuterte René Wynard von der Agentur Oktober: Man habe getreu nach dem vorab definierten Bochumer Markenkern „Wissen, Wandel, Wir-Gefühl“ gearbeitet. „Schließlich steht für uns das Buch sowohl für Wissen, als auch den Wandel, und es bedeutet Wir-Gefühl.“ Knapp hatten sich die Bochumer gegen eine Agentur aus Berlin durchgesetzt.

Kampagne In den nächsten Jahren möchte die Stadt rund eine Million Euro investieren, um mit Kampagnen die Stadt nach vorn zubringen. Ein erstes Riesenplakat mit der Schauspielerin Friederike Becht und dem Spruch „Du Blume auf deiner Königsallee“ sollte gestern Abend am Hauptbahnhof entrollt werden. Für diesen und andere Sprüche stand Grönemeyers Bochum-Hymne Pate.

Mit 50 000 Euro Preisgeld für Konzept und Entwurf, ist Bochum noch vergleichsweise günstig davon gekommen. Düsseldorf zahlte für sein lachendes „: D“ 150 000 Euro, und das ist höchst umstritten, unter anderem da Dänemark und die Dasa-Ausstellung in Dortmund das gleiche Logo verwenden. Selbst der neue Oberbürgermeister Geisel (SPD) distanzierte sich vorgestern erneut: „Ein Logo ist zu wenig, um Düsseldorf bekannt zu machen ... Außer Spesen nichts gewesen.“