Ein Jahr für die Region

Ruhrgebiet..  Was ist das Revier? Wie ist es, und was ist da los? Alt und neu, schön und schroff, Tradition und Moderne: In jedem Fall pulsiert hier das Leben. Wer hier hindurch reist bis in die angrenzenden Regionen wie das Bergische Land, erlebt verschiedene Welten – nicht alle gut, manche problematisch, einige einfach wunderbar. In jedem Fall ist das Ruhrgebiet: besonders. Und es ist Heimat.

Die WAZ ist die Zeitung, die dazu gehört, immer mittendrin und nah dran. Trotzdem wollen wir den Blick noch ein wenig schärfen und den unserer Leser auch. Dazu startet heute unsere Jahresserie „Leben bei uns“, die uns bis ins Frühjahr 2016 begleiten wird. Haben Sie zum Beispiel schon mal über die Mode der Region nachgedacht? Kommen Sie mit auf den Laufsteg!

Wir sehen uns die Freizeitparks genauer an, schauen, was die alten und neu gemachten Halden können, welche Wohnformen es nur hier gibt und nirgendwo anders. Wir verabschieden – langsam, aber sicher – den Bergbau, der die Region geprägt hat, und begrüßen das Neue, was kluge Menschen hervorbringen: Spitzenforschung und -medizin. „Wir haben hier tolle Angebote und tolle Köpfe“, sagt WAZ-Chefredakteur Andreas Tyrock.

Wir blicken auf die Hochkultur der Region wie die „Subkultur“, die sich längst messen kann mit den Großen. Auf den Schmelztiegel, der diese Gegend immer schon war, und die Sammlung von Kirchtürmen, die sie noch ist. Natürlich verlieren wir auch den Sport dabei nicht aus den Augen. Chefredakteur Andreas Tyrock: „Es ist egal, ob Sie mit einem Konzernvorstand sprechen oder mit dem Bäcker nebenan: Fußball gehört zu den Topthemen im Revier.“

Vor allem aber schauen wir auf die Menschen, die hier leben. Und wir nehmen sie mit – hinter sonst verschlossene Türen. Gleich zum Start laden wir Sie ein zu einer Reise nach Hause: Mit dem Fahrrad geht es zwei Wochen lang durch „Mein Radrevier“.