Designer aus dem Revier setzen auf Humor und Individualität

 Ruhrgebietsladen
Ruhrgebietsladen
Dortmunder tragen das „U“ auf der Brust, Duisburger stellen „Tiger and Turtle“ zur Schau: Städtetypisches lässt sich offenbar gut vermarkten.

Essen.. Zechen, Kohle und eine Redensart zum „Beömmeln“: Dass sich die Besonderheiten des Ruhrgebiets auch gut vermarkten lassen, zeigen die vielen Online-Shops, die sich den „Pott Stil“ auf ihre Fahne geschrieben haben. "RuhrLife" verkauft zum Beispiel T-Shirts mit städtetypischen Denkmälern: Dortmunder tragen stolz ihr "U" auf der Brust, Duisburger stellen "Tiger and Turtle" zur Schau.

Neben dem Online-Shop (www.ruhrlife.com) gibt es auch zwei Läden in Oberhausen und Dortmund. Bei Instagram können Mitglieder ihre Bilder mit „#RuhrLife“ posten. "Der Ruhrgebietsladen" (www.dhlog.de/shop) zeigt sich vor allem humorvoll, zum Beispiel mit dem T-Shirt „Keep calm and Glück auf“.

Damit auch schon die ganz Kleinen genau wissen, woher sie kommen, gibt’s bei "Pott People" (www.pottpeople.ruhr) Baby-Bodys mit der Aufschrift „Pott Peoplechen“.

Allerdings inspiriert das raue Ruhrgebiet Künstler auch zu neuen, kreativen Stilrichtungen. Die Modedesignerin Jana Januschewski-Moze aus Oberhausen spiegelt mit ihrer Marke "Jotjot" (www.jotjot-mode.de) die Subkultur der Szeneviertel wider. Ihre „Street Couture“ kommt vor allem bei ihrem offiziellen Partner „Urbanatix“ gut an.

Das Team rund um das Essener Label "Fidelius Clothing" (www.fidelius-clothing.com) setzt hingegen auf Individualität und Handarbeit. Kunden können hier an ihrem Lieblingsstück Farbe, Muster und Waschungen mitbestimmen – und es so zum Unikat machen.

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