Rentner trägt Geld Monate in Beutel herum - und wird beklaut
17.10.2012 | 17:00 Uhr 2012-10-17T17:00:19+0200
Münster. Monatelang schleppte ein Rentner aus Münster einen sechstelligen Geldbetrag mit sich herum. Auf allen Wegen hatte er den Erlös aus einem Hausverkauf dabei; niemand konnte ihn davon abbringen: Nur bei ihm sei es sicher, soll er behauptet haben. Jetzt wurde er Opfer eines Raubüberfalls.
Ein Räuber hat beim Überfall auf einen 79-jährigen Mann in Münster am frühen Dienstagabend einen sechsstelligen Geldbetrag erbeutet. Der Rentner trug das Bargeld in einem hellen Stoffbeutel bei sich, wie eine Polizeisprecherin auf Nachfrage berichtete. Eine WDR-Meldung, wonach es 140.000 Euro sein sollen, wollte sie nicht bestätigen. Sie sagte allerdings, es sei der Erlös aus einem Hausverkauf in der Stadt gewesen, daher könne man davon ausgehen, dass es mehr als 100.000 Euro seien.
Das Kuriose dabei: Der alte Mann schleppte das Geld schon seit Monaten mit sich herum. Nur bei ihm sei es sicher, soll er der Polizei gesagt haben. Auch seine Frau, so die Sprecherin, habe ihn nicht davon abbringen können, es bei seinen Wegen mitzunehmen.
Das, fügte die Sprecherin hinzu, erschwere die Ermittlungen. „Wir müssen je erst einmal herausfinden, wer innerhalb dieses langen Zeitraums erfahren hat, dass er so viel Geld bei sich trägt.“ Über die genaue Summe könne man auch deshalb nichts Gesichertes sagen, „weil wir noch nicht wissen, ob der Mann zwischenzeitlich Geld ausgegeben hat“.
Der Räuber hatte ihm im Treppenhaus aufgelauert, ihn weggerempelt und ihm den Beutel entrissen. Der alte Mann stürzte und verletzte sich leicht an der Hand.

14:32
Wo steht unsere Gesellschaft nur, das hier alte menschen, die unser Land nach dem Krieg aus dem Sumpf gezogen haben, so etwas antut. Klar hätte er das geld mal besser zur bank gebracht. Aber das ist noch lange kein Grund, ihn deswegen als Idioten zu bezeichnen. Armes Deutschland!
Idiot hat doch niemand geschrieben. Für Idioten halte ich solche Leute, die in Foren unter jedem Schrott "Armes Deutschland" schreiben müssen.
Absolut bedauerlicher Vorfall, verdient aber in keinster weise Mitleid.
Traurig ist aber, das scheinbar niemand der Verwandten oder Bekannten da eingeschritten ist (oder etwa doch???).
Ich mein, als Rentner würde ich nichtmal Geld am Außenautomaten abholen. Und dann 100.000€ im Jutebeutel mitschleppen? Das ist doch schon sehr SEHR Fahrlässig. Der Gute hätte ja auch einen Schwächeanfall o.ä. bekommen können und hilflos mit seinem Beutel auf der Straße liegen können.
Wer 100.000€ besitzt, kann sich doch sicherlich auch einen kleinen Tresor für die Wohnung leisten, wenn man keine Steuern zahlen möchte, oder der Bank nicht traut. (ist in dem alter und der jetzigen Bankensituation wirklich nicht ungewöhnlich. Die Generation ist schon auf andere Versprechen reingefallen).
07:36
Hmm..möglicherweise hat da jemand einen "entscheidenden"Tip gegeben? Vielleicht wird die Ausbeute jetzt gut verteilt..? Möglich ist alles.
22:03
Naja, er hätte das Geld lieber der Kirche spenden sollen oder so
21:45
Mitleid schon. Es ist offensichtlich, dass der Mann nicht mehr so ganz alle Sinne beisammen hat, was in dem Alter auch nicht verwunderlich ist. Geschichten über alte Leute und ihre Auffassung, wo ihr Geld angeblich sicher ist, kennt man ja zur Genüge.
20:36
Erwartet jetzt wirklich jemand, dass man diesen unverbesserlichen Mann bedauert. Auch als Polizei würde ich keine Zeit verschwenden, die Täter zu verfolgen. Von mir - kein Mitleid!