Regenschirm-Pflicht am ersten Wochenende 2015

An Rhein und Ruhr..  Tief „Alexander“ kommt am Wochenende mit Sturm, Schnee, Glatteis und Regen nach Deutschland. Sturm mit Böen bis Stärke zehn an der Küste und auch in den Niederungen Süddeutschlands seien zu erwarten, teilt der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Im Ruhrgebiet und am Niederrhein dürfte es heute und in den nächsten Tagen aber weniger turbulent zugehen. „Ungemütlich ist es aber trotzdem“, sagt Ines Wiegand vom DWD Essen.

Heute früh könne vereinzelt etwas Schnee fallen, der dann im Laufe des Tages in Regen übergehe. Im Münsterland und in Nordhessen sei aber mit wesentlich mehr Schnee als hier zu rechnen. Und auch Schneeverwehungen wie in Rheinland-Pfalz seien bei uns nicht zu erwarten.

Anfang der Woche wird es besser

Wer an Rhein und Ruhr an diesem Wochenende vor die Tür geht, sollte aber auf jeden Fall einen Regenschirm einpacken oder die Kapuze überziehen. „Es bleibt nass und bedeckt“, sagt Ines Wiegand. Mit Glatteis sei aber nicht zu rechnen, weil es mit Höchstwerten von drei bis fünf Grad zu warm sei. Auf höher gelegenen Autobahnen wie der A3 (Köln-Frankfurt) und der A45 (Dortmund-Frankfurt) kann es aber rutschig und windig werden.

Am Sonntag dürfte es dann noch ein bis zwei Grad wärmer sein. In der nächsten Woche schaut es weitaus freundlicher aus. Es soll niederschlagsfrei weitergehen. „Insgesamt ist es aufgelockerter. Nur nachts müssen wir mit Frost rechnen“, sagt Ines Wiegand.

Wer dann noch Schnee sehen möchte, muss schon etwas weiter bis ins Erzgebirge oder in die Alpen fahren.