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Ex-Asta-Vorstand haftet für miese Finanzplanung bei Uni-Party-Flop

26.01.2016 | 15:46 Uhr

Münster/Bochum.  Grobe Misskalkulation für eine gefloppte Uniparty kommt zwei ehemalige Asta-Mitglieder der Universität Bochum teuer zu stehen. Das Oberverwaltungsgericht Münster verurteilte die beiden Mitorganisatoren der Party am Dienstag zu Schadenersatz in Höhe von 88 000 Euro. Bei der Kostenkalkulation habe es an Sorgfalt gemangelt, damit hätten sie grob fahrlässig gehandelt, urteilten die Richter.

Die ehemaligen Vertreter des Studierendenausschusses der Universität hatten für eine Mensa-Party vor acht Jahren teure Bands gebucht und dabei mit Teilnehmerzahlen kalkuliert, die vor der Bühne gar nicht ausreichend Platz gehabt hätten. Die Fete floppte gewaltig, es entstand ein Gesamtverlust von mehr als 220 000 Euro.

Anders als im Urteil der ersten Instanz sah das Gericht aber auch Pflichtverletzungen beim Studierendenparlament. Es hatte die mangelhaften Pläne abgenickt, obwohl eine seriöse Kostenschätzung fehlte. Die Studentenvertretung wird auf der restlichen Schadenssumme sitzen bleiben.

(dpa)

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Ex-Asta-Vorstand haftet für miese Finanzplanung bei Uni-Party-Flop
Ex-Asta-Vorstand haftet für miese Finanzplanung bei Uni-Party-Flop
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2016-01-26 15:46
Hochschulen, Verwaltung, Justiz, Nordrhein-Westfalen
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