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Polizeieinsatz gegen Nazi-Gegner kommt vor Gericht

14.11.2012 | 15:42 Uhr

Ein Einsatz der Bundespolizei gegen Göttinger Nazi-Gegner im Sommer wird juristisch aufgearbeitet. Zwölf Betroffene zwischen 18 und 28 Jahren hätten vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen das polizeiliche Vorgehen erhoben, teilte der Göttinger Rechtsanwalt Sven Adam am Mittwoch mit.

Göttingen/Uelzen (dapd-nrd). Ein Einsatz der Bundespolizei gegen Göttinger Nazi-Gegner im Sommer wird juristisch aufgearbeitet. Zwölf Betroffene zwischen 18 und 28 Jahren hätten vor dem Verwaltungsgericht Klage gegen das polizeiliche Vorgehen erhoben, teilte der Göttinger Rechtsanwalt Sven Adam am Mittwoch mit.

Die Gruppe befand sich den Angaben zufolge am 2. Juni auf dem Rückweg von einer Demonstration gegen Rechts, als sie und etwa 20 andere Personen im Uelzener Bahnhof von der Polizei umstellt wurden. Gleichzeitig hätten Beamte Rechtsextremisten zu dem letzten an dem Tag nach Göttingen fahrenden Zug geleitet. Die Nazi-Gegner seien gefilmt und bis Mitternacht des Bahnhofs verwiesen worden. "Weil dort nach Mitternacht kein einziger Zug mehr fährt, musste die gesamte Gruppe nachts von Eltern und Bekannten mit Autos in Uelzen abgeholt werden, einige mussten die Nacht in Hannover verbringen", sagte Adam.

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