Panoramabilder vom NRW-Weltkulturerbe jetzt online

Jede Menge Barock – Schloss Augustusburg mit Rundblick.
Jede Menge Barock – Schloss Augustusburg mit Rundblick.
Tolle Bilder der fünf Welterbestätten in NRW sind jetzt im Internet zu bestaunen. Einen echten Besuch ersetzen die virtuellen Panoramen aber nicht.

Essen.. Zum Berühren nah: Hoch oben im Doppelbock-Förderturm von Zollverein in Essen lässt sich jede einzelne Treppenstufe, jede Speiche heranzoomen. Im Kölner Dom erkennt man Perlen auf dem Gewand der Maria. Und in der Decke des Oktogons im Aachener Dom schillert jeder einzelne der ungezählten Mosaiksteine: Mit Details, die man vor Ort so gar nicht wahrnimmt, warten spektakuläre 360-Grad-Panoramen im Internet auf. „Die Fotografien sollen Lust und Neugierde wecken“, sagt Heike Döll-König vom Dachverband Tourismus NRW.

Zollverein, die gar so unterschiedlichen Gotteshäuser in Aachen und Köln, die Schlösser Augustusburg und Falkenlust in Brühl und seit vergangenem Jahr auch Schloss Corvey bei Höxter: Die fünf Welterbestätten in Nordrhein-Westfalen sind Tourismusmagneten. Allein der Kölner Dom zählt jedes Jahr rund sechs Millionen Besucher und Zollverein immerhin anderthalb Millionen. Gerne dürfen es noch mehr werden, so der Wunsch der Tourismusleute.

Präsentation auf der Fachmesse ITB

Die farbenprächtigen und kontrastreichen Panorama-Aufnahmen, die jetzt auf der Tourismus-NRW-Homepage und demnächst auch auf der Seite der Landesregierung zu sehen sind, sollen zu Besuchen inspirieren. Zudem will NRW Anfang März auf der Fachmesse ITB in Berlin mit den Bildern punkten.

6000 Euro pro Welterbe haben sich die Touristiker die Aufnahmen eines Essener Dienstleisters kosten lassen, Unterstützung kam vom Wirtschaftsministerium. Technisch sieht man sich ganz vorn: Die hochauflösenden Panoramen (bis zu sieben Gigapixel) lassen sich gleichermaßen auf stationären Computern wie mobilen Endgeräten besichtigen.

Ob Trichterebene, Ehrenhof und Denkmalpfad auf Zollverein oder Prunktreppe, Audienz- oder Gardesaal im Brühler Schloss: Die Weltkulturerbestätten lassen sich virtuell von diversen Positionen aus erkunden. Fotografiert wurde im HDR-Standard, und zwar zwischen 1800 und 3000 Mal für jedes Panaroma. In stundenlanger Arbeit wurden die Einzelaufnahmen am Spezialcomputer zusammengesetzt. „Einen Besuch vor Ort können die Panoramen aber nicht ersetzen“, ist NRW-Tourismus-Chefin Döll-König überzeugt. Aber (Schüler, Studenten aufgepasst!): Bei Referaten und Seminararbeiten dürften die Online-Bilder eine große Hilfe sein.

Zu den Panorama-Bildern: www.dein-nrw.de