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Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte

22.03.2013 | 19:08 Uhr
Vom Land dürfen sich die Opelaner in Bochum keine finanzielle Hilfe erwarten.Foto: dpa

Düsseldorf.  Die Opelaner in Bochum sind besonders kämpferisch: Sie lehnen den Opel-Sanierungsplan ab, der in ihren Augen ein Abwicklungsplan ist. Doch der Schuss droht nach hinten loszugehen, wenn sich die Hoffnung auf weitere Zugeständnisse als Illusion entpuppt.

Nach der Ablehnung des Sanierungs-Tarifvertrags für das Opel-Werk in Bochum durch die Belegschaft erhöht das Management den Druck. In einem Gespräch mit dem Betriebsrat bekräftigte das Unternehmen am Freitag seine Absicht, die Autofertigung bis Ende 2014 in Bochum auslaufen zu lassen. Zudem soll noch in diesem Jahr die dritte Schicht in der Fahrzeugfertigung entfallen. Wie bereits 2011 vereinbart soll bis zum Jahresende auch die Getriebefertigung eingestellt werden.

Der Betriebsrat des Opel-Werks geht derweil davon aus, dass das Unternehmen sich noch zu Nachverhandlungen über den Tarifvertrag bereit erklärt. Die Landesregierung forderte Management, Gewerkschaft und Belegschaft zu weiteren Gesprächen auf.

Am Donnerstag hatte die Bochumer Opel-Belegschaft das ausgehandelte Sanierungsprogramm für den angeschlagenen Autobauer mit 76,1 Prozent abgelehnt. Damit folgten die Beschäftigten der Empfehlung des Betriebsrats. Der Plan sah vor, dass Bochum nach Auslaufen der Fahrzeugproduktion 2016 Autoteile zuliefern und Logistikstandort werden sollte. Damit sollten 1.200 Arbeitsplätze erhalten bleiben. Im Falle einer Ablehnung hatte das Unternehmen angekündigt, die Fahrzeugproduktion bereits zwei Jahre früher einzustellen.

 Opel-Sprecher: Keine neue Gespräche

Ein Unternehmenssprecher erklärte am Freitag, dass nach der Ablehnung des Tarifvertrags durch die Belegschaft keine neuen Gesprächen geplant seien. Es bleibe dabei, bereits Ende 2014 die Fahrzeugproduktion in Bochum zu beenden. Etwa 3.300 Opel-Mitarbeiter und mehr als 400 Mitarbeiter in einem als Joint Venture betriebenen Warenverteilzentrum sind damit von baldiger Arbeitslosigkeit bedroht.

Der Bochumer Betriebsratschef Rainer Einenkel erwartet, dass es trotz der Aussagen des Managements Nachverhandlungen zu dem Tarifvertrag gibt und die Fahrzeugproduktion bis Ende 2016 erhalten bleiben kann. Nach Ansicht des Bochumer Betriebsrats würde eine vorzeitige Verlegung der Produktion dem Unternehmen teuer zu stehen kommen. "Man kann nicht von heute auf morgen die Zafira-Produktion einfach in ein anderes Werk verlegen. Das würde sehr hohe Kosten für Opel verursachen", sagte Betriebsrat Carsten Adametz.

Landesregierung versucht zu vermitteln

Die Landesregierung rief Konzernführung und Gewerkschaft auf, den Gesprächsfaden jetzt nicht abreißen zu lassen. Zwar sei der Sanierungsplan nicht das Optimum gewesen, allerdings hätte er eine Perspektive "für einen längeren Zeitraum" gegeben, sagte Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD).

Einer Finanzspritze durch das Land erteilte der Minister eine Absage. "Es geht jetzt nicht darum, dass wir einen Batzen Geld auf den Tisch legen und die Entscheidung korrigieren können", sagte er. Derzeit befinde sich das Land in der Rolle des Vermittlers. Die Chance für eine Einigung bestehe weiterhin.

Die Bochumer Oberbürgermeisterin Ottilie Scholz (SPD) zeigte sich "sehr besorgt" über die aktuelle Situation. Für Bochum und die Region wäre der Verlust der Autoproduktion bereits im kommenden Jahr "ein schwerer Verlust". Sie könne "nur an die Vernunft aller Beteiligten appellieren und das Management auffordern, die Verhandlungen noch nicht für beendet zu erklären", sagte sie.

Möglicherweise geht der Schuss nach hinten los

Womöglich bereiten Einenkel und die Bochumer Opelaner dem Mutterkonzern Genereal Motors mit ihrer Entscheidung sogar unfreiwillig eine Riesenfreude: "Bei General Motors werden die Sektkorken knallen", sagt ein Insider. Denn jetzt könne das Management in Detroit vor seinen Aktionären endlich mal die Muskeln spielen lassen: "Sie können Entschlossenheit zeigen, und sie werden Bochum früher los."

Solidaritätsfest für Opel in Bochum

In den USA sieht man es nicht so gerne, dass in Europa weiter Milliardenverluste aufgehäuft werden, während in der Heimat in der Insolvenz ganze Marken eingestampft, Werke geschlossen und Menschen entlassen wurden. Zuletzt hatte GM Opel so halbherzig saniert, dass die Pläne schon überholt waren, bevor sie komplett umgesetzt waren.

Einenkel hört die Absagen aus Rüsselsheim, aber er nimmt sie nicht für bare Münze. Er setzt auf weitere Gespräche mit dem neuen Opel-Chef Karl-Thomas Neumann. "Es muss weitere Gespräche geben. Dieser Vertrag ist nicht akzeptabel", sagt er am Freitag. Er kann sich nicht vorstellen, dass der Zafira für die letzten zwei Produktionsjahre in ein anderes Werk verlagert werden könnte. Denn das sei wirtschaftlich Unsinn.

Analyst Frank Schwope von der NordLB hat da seine Zweifel. In der Summe könne es für GM sogar billiger sein, weil das Werk früher schließt. Nach dem Sanierungsplan hätte Opel in Bochum bis Ende 2016 Autos gebaut, danach sollten die Einkommen über eine Transfergesellschaft noch zwei Jahre gesichert bleiben. Experte Stefan Bratzel von der FH Bergisch Gladbach rechnet vor: Eine Fabrikverlagerung weg von Bochum werde - je nach neuem Standort - zwischen 50 und 200 Millionen Euro kosten. Doch GM Europa habe seit 1999 runde 15 Milliarden Dollar Verlust erwirtschaftet. Vor diesem Hintergrund verlören die Zusatzkosten ihre abschreckende Wirkung. (dapd/dpa)



Kommentare
25.03.2013
13:41
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von Ergonomy | #22

Wieso Druck erhöhen?
Das Thema ist durch, die Belegschaft hat gepokert und verloren.

24.03.2013
03:34
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von buerger99 | #21

Dabei müsste Deutschland doch recht billig als Produktionsland sein, denn :
http://www.derwesten.de/politik/suedeuropaeer-sind-reicher-als-deutsche-aimp-id7758373.html

Oder sind es die ausufernden Strom, Wasser, Steuern und Benzinpreise die die Industrie aus Deutschland flüchten lassen ?
In Frankreich kostet der Strom nur die hälfte für den Bürger. Die Industrie wird warscheinlich noch weniger bezahlen und nicht mit EEG Umlage und anderen Abgaben gedängelt...

23.03.2013
17:25
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von steckritzel | #20

Eine Mehrheit der Abstimmungsberechtigten hat mit Ablehnung gestimmt.
Das erscheint mutig, setzt aber vorraus, daß diese nicht nur mit dem Herzen, sondern auch mit dem Kopf und mit festem Willen zur Konfliktbereitschaft ihre Meinung kundgetan haben. Es können auch keine Zugeständnisse an GM gegeben werden. Das nimmt die Glaubwürdigkeit. GM wird nicht nur durch ein Kreuzchen und anschließendem Dackelblick wieder an den Verhandlungstisch zurück kehren. Die Einladung dazu muss überzeugend sein. Da reicht auch keine Bitte an GM seitens der Politik. Die Einladung muss die Belegschaft zusammen mit ihren Sprechern erfrischend respektlos "formulieren". Und da reicht es nicht aus, über schon gemachte Zugeständnisse in der Vergangenheit medienwirksam in der Öffentlichkeit auf die Tränendrüsen zu drücken. Wer bellt muss auch beißen.

23.03.2013
17:23
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von WernerGuenther | #19

Bei GM können aber nur deshalb die Sektkorken knallen weil die IGM dieses ermöglicht! Die IGM kann doch keine Abstimmung in allen Deutschen Opelwerken machen,wenn aber eine Belegschaft diesen Vertrag ablehnt,diese dann isolieren! Wenn die IGM so etwas zulässt sind sie keine Kampfstarke Gewerkschaft, sondern ein Auftragsgehilfe von GM! Dass wird dann bei den Arbeitgeberverbänden mit Freude gesehen.Wer eine Abstimmung macht,der muß auch andere Entscheide akzeptieren wie erwünscht und eine Ablehnung als Votum der Belegschaft für weitere Verhandlungen sehen. GM sollte sich an den Verhandlungstisch setzen und Demokratische Entscheidungen Akzeptieren,Das zeigt wahre grösse! Positive Nachrichten steigern den Absatz,negative dagegen zerstören alles,auch die Zukunft der anderen Opelwerke.Wenn GM wieder Fuß fassen möchte sollten sie ihre Manager anweisen sich auf den Verkauf von PKW zu konzentrieren und nicht auf den Ausverkauf von ganzen Belegschaften!

23.03.2013
13:07
Die Entscheidung ist gefallen,
von meigustu | #18

die Opelaner setzen auf Kampf und haben auch nicht so schlechte Karten wie behauptet wird. Die Region muss Ihnen dankbar sein, dass sie die hohen Risiken dieser Auseinandersetzung auf sich nehmen.

Wichtig ist es nun natürlich, dass die Arbeitnehmerseite alle Möglichkeiten ausschöpft damit es für GM billiger ist sich an die Vereinbarungen zu halten als diese zu brechen. Halbherzigkeit ist nach der Entscheidung die falsche Strategie.

23.03.2013
12:55
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von wohlzufrieden | #17

Wäre das Werk zwei Jahre länger länger in Betrieb geblieben, hätte es hunderte vor Hartz IV bewahren können, die in diesen 24 Monaten doch noch einen Job gefunden hätten. Wenn die Opelaner dahinter kommen, wie sie von ihrem Betriebsrat verbraten wurden, kommt das große Jammern. Dann würden sie noch Geld mitbringen, um die zwei Jahre überbrücken zu können. Aber Herr Einenkel hat alle Brücken abgebrochen.

23.03.2013
12:55
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von plankowner | #16

Die Opelmitarbeiter und der Betriebsrat in Bochum verdienen den höchsten Respekt. Es sollte mehr solche Belegschaften und Betriebsräte in Deutschland geben. Blamabel das Verhalten der IG-Metall und erschreckend das Verhalten der Belegschaftsvertreter und der Beschäftigten an den anderen Standorten. Mal schauen wer der nächste Opel-Betrieb sein wird der dicht macht (Antwerpen, Bochum und dann....). Spalte die Belegschaften und du kannst mit ihnen machen was du willst, Beispiele dafür gibt es genug.
Die erste Reaktion von GM zeigt, dass der Treffer saß. Aus betriebswirtschaftlichen Gründen werden sie auf die Belegschaft zugehen müssen oder sie werden erhebliche Verluste in Kauf nehmen müssen. Also Kompromiss mit der Belegschaft in Bochum oder Gesicht waren ("Wir haben das alleinige Sagen") und erhebliche finanzielle Einbußen in Kauf nehmen. Die Mitarbeiter bei GM in Bochum verlieren so oder so ihren Arbeitsplatz, es geht daher nur noch um die Bedingungen des Ausstiegs. Glück auf!

23.03.2013
12:54
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von DerMerkerNRW1 | #15

Hut ab vor den Opelanern! Die Unterstützung der Kruppianer, wo spätestens das Werk 2015 auch geschlossen wird ist Euch sicher! Die Zeit für den Turbokapitalismus, mit krassen Fehlentscheidungen auf dem Rücken der Menschen, die das eigentlich Produkt erwirtschaften, muß zurück gefahren werden! Jetzt wo jeder mit bekommt das das sogenannte Wirtschaftswachtum auch zahlreiche Opfer fordert, bekommen ja doch etliche den A.sch hoch!

23.03.2013
11:09
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von chrloose | #14

Schade für alle in Bochum, wenn Opel jetzt 2 Jahre früher dicht gemacht wird.
Wie ist nun das Kalkül von GM/Opel:
1. Erzielt der Zafira in Bochum von 2015-2016 einen Gewinn oder nicht (zu berücksichtigen sind die zusätzlichen Kosten einer Weiterproduktion in Bochum ((2 Jahre weitere Beschäftiung + Transfergeselschaft/Abfindungen)?
Falls gem. 1. ein Gewinn in Bochum möglich ist- weiter zu 2., sonst Bochum 2014 schließen:
2. Kann der Zafira woanders (auch Fremdwerke sind zu betrachten!) gebaut werden und ist der Gewinn dort größer? Falls ja, dann Bochum in 2014 schließen.
...
Bitte ergänzen, wenn ich was vergessen habe.
Ob Einenkel und die Belegschaft das alles durchkalkuliert haben?

4 Antworten
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von Kadett1960 | #14-1

Natürlich haben die das nicht berücksichtigt, dazu waren die einfach zu dumm.
Für GM geht die Rechnung aber auf.

Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von Kadett1960 | #14-2

Natürlich haben die das so nicht kalkuliert, dazu sind die einfach zu dumm. Deshalb hat man ja auch die Belegschaft abstimmen lassen, denn so ist der BR aus der Verantwortung heraus. Für GM ist das doch eine Steilvorlage,, jetzt haben die den Spielraum die wollten und können reagieren. Bei der schwachen Nachfrage nach dem Zafira werden können die die Produktion auch sofort einstelle. Ebenso die Fertigung der alten Classicmodelle.

Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von Kadett1960 | #14-3

Natürlich haben die das nicht durch kalkuliert, dazu sind die einfach zu du mm. Deswegen hat man doch auch die Belegschaft abstimmen lassen. So ist doch der BR fein raus und kann behaupten die Kollegen hätten das so entschieden. Für GM ist das doch ein Steilvorlage, endlich können die so reagieren wie sie wollen.. Bei der schwachen Nachfrage nach dem Zafira Tourer können die die Produktion auch früher einstellen, und die alten Classic-Modelle will doch auch keiner mehr haben. Vor diesem Hintergrund ist das Abstimmungsergebnis doch ein Eigentor.

Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von Otti88 | #14-4

Leute abgerechnet wird zum Schluss. Die verlagerung des Zafira in ein anderes Werk kostet Unsummen, das einstellen der Produktion Ende 2014 bedeutet zwei Jahre kein Auto in der Klasse auf den Markt. Und dann ist Opel dort weg weil sich die anderen Hersteller die Kunden dort teilen.

23.03.2013
11:04
Opel-Management erhöht den Druck auf Bochumer Beschäftigte
von schRuessler | #13

Wahrscheinlich schaden die Mitarbeiter sich mit dieser Entscheidung tatsächlich selbst.

Trotzdem halte ich das Abstimmungsergebnis für richtig. Die Konzerne können mit ihren Mitarbeitern machen, was sie wollen. Das haben wir jetzt schon so oft erlebt. Immer mehr Zugeständnisse werden den Angestellten abgepresst, am Ende ist doch Schicht.

Natürlich: Bringen wird ihnen die Ablehnung nichts. Und GM wird nicht allzu beeindruckt sein.

Bringen würde es nur etwas, wenn wir eine Solidarität unter allen Arbeitnehmern hätten. Aber die gibt es nicht. Arbeitnehmer stellen die eindeutige Mehrheit der Bevölkerung. Aber sie nutzen ihre Macht nicht. Ob es um Opel geht, um Schlecker, Nokia oder sanst was, man muss ja nur die Kommentare lesen, das Schicksal anderer Arbeitnehmer geht den meisten am A*** vorbei.

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