NRZ schreibt Solidaritätspreis für Flüchtlingshelfer aus

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An Rhein und Ruhr.. Die NRZ und die in Essen ansässige Freddy Fischer-Stiftung schreiben zum dritten Mal den Solidaritätspreis aus. In diesem Jahr richtet sich die mit insgesamt 10.500 Euro dotierte Auszeichnung an Menschen oder Organisationen, die sich ehrenamtlich und nachhaltig für Flüchtlinge im Ruhrgebiet und am Niederrhein engagieren – die Patenschaften für Flüchtlingskinder oder Familien übernehmen, Sprachunterricht geben, Behördengänge begleiten oder einfach sinnvolle Angebote im Freizeitbereich schaffen.

Für den ersten Platz gibt es 4000 Euro, für den zweiten 2000 und für den dritten 1000 Euro. Die Bewerber auf den Plätzen Vier bis zehn erhalten jeweils 500 Euro. Paten sind der ehemalige Fußball-Profi Christoph Metzelder sowie die Integrationspolitiker im Landtag Ibrahim Yetim (SPD) und Thomas Kufen (CDU).

Asyl Jeder Bürger kann Preisträger vorschlagen

Jeder Bürger, der eine Person oder Organisation für preiswürdig hält, kann diese vorschlagen. Natürlich können sich Bewerber auch selbst vorschlagen. Die formlose, schriftliche Bewerbung sollte so detailliert wie möglich Umfang und Inhalt des Ehrenamtes beschreiben. Sollte es bereits Presseberichte über den Bewerber geben: bitte beilegen.

Wer will, kann auch ein kleines Video über den Bewerber drehen. Das sollte ein bis zwei Minuten lang sein und kann einfach mit einer Handykamera aufgenommen werden. So präsentieren sich die Bewerber auch auf der eigens eingerichteten Facebook-Seite „Solidaritätspreis der Freddy Fischer Stiftung und der NRZ“.

Bewerbungen an: Freddy Fischer Stiftung, Severinstraße 20, 45127 Essen oder an die jeweilige NRZ-Lokalredaktion vor Ort. Einsendeschluss: 1. März 2015, dann kommt die Jury zusammen, zu der neben den Paten auch NRZ-Chefredakteur Manfred Lachniet und Stiftungsgeber Freddy Fischer gehören.