NRW-Innenminister Jäger verbietet Rockerbande
26.04.2012 | 12:39 Uhr 2012-04-26T12:39:00+0200
Düsseldorf/Aachen. NRW geht gegen die Rocker-Szene vor. Am frühen Donnerstagmorgen ließ Innenminister Ralf Jäger (SPD) mehrere Rockerclubs verbieten und auflösen. Parallel läuft ein großer Polizeieinsatz, der sich nicht auf Nordrhein-Westfalen beschränkt.
NRW-nnenminister Ralf Jäger hat einen Rockerclub und seine Untergruppen verbieten lassen. Wie das Ministerium am Donnerstagmorgen mitteilte, ließ der Minister den Club „Bandidos MC Chapter Aachen“ auflösen. Dasselbe geschah auch mit fünf Clubs, die die Aachener Bandidos unterstützen.
Dabei handelt es sich um die Chicanos MC Chapter Aachen", die Chicanos MC Chapter Alsdorf, die Chicanos MC Chapter Düren, den Club X-Team MC Aachen und die Diablos MC Heinsberg. „Wir haben Beweise gesammelt – die Szene genau beobachtet – und gehandelt. Wir nutzen alle Möglichkeiten im Kampf gegen kriminelle Rockergruppen“, erklärte NRW Innenminister Ralf Jäger am Vormittag.
Hunderte Polizeibeamte im Einsatz
Parallel zu den Verboten lief am Morgen ein großer Polizeieinsatz gegen die Rocker-Szene mit rund 600 Beamten. Mehrere Kräfte durchsuchten dabei seit 5 Uhr morgens das Clubhaus in Alsdorf. Außerdem untersuchten die Beamten zunächst mehr als 30 Wohnungen und Geschäftsräume in Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz.
Nach Angaben eines Polizeisprechers musste der laufende Einsatz bereits erweitert werden. Grund dafür war, dass bei den Durchsuchungen der 30 Gebäude Hinweise auf weitere Orte entstanden, die für den Einsatz relevant sind. Die Mitglieder des nun verbotenen Rockerclubs leben nach Polizeiangaben vor allem im Raum Aachen, teilweise aber auch weiter entfernt.
Spezialeinheiten wegen gefährlicher Rocker am Einsatz beteiligt
Der Einsatz steht unter der Leitung der Kölner Polizei. Sie teilte mit, dass unter den Rockern einige sind, die als gefährlich gelten. Darum sind auch Spezialeinheiten am Einsatz beteiligt.
"Das hier ist keine Razzia", betonte ein Sprecher der Kölner Polizei im Gespräch mit DerWesten. Viel mehr gehe es darum, das vom Ministerium ausgesprochene Verbot durchzusetzen. Dazu würden nun alle Mitglieder persönlich von der Polizei "vom Verbot in Kenntnis gesetzt".
Wertsachen aus dem Vereinsvermögen werden beschlagnahmt
Auch zwei Stunden nach Beginn war dieser Einsatz noch in vollem Gange: "Wir sind immer noch dabei, Wohnung für Wohnung aufzusuchen", sagte der Sprecher.
Computer, Bargeld und andere Wertsachen werden bei der Polizeiaktion beschlagnahmt, wenn sie zum Vermögen des verbotenen Rockerclubs gehören. Die Polizei rechnet damit, dass die Aktion noch mehrere Stunden dauern wird.
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09:15
Sieht gut aus wie die spezielle Einsatztruppe die Schilder der Banditen abtransportiert.
Jetzt fühle ich mich gleich sicherer in Deutschland :-)
Man ist das lächerlich.
Hoffentlich räumt mal bald einer das Büro von diesem Jäger aus.
Polititischer Wahlkampf von uns finanziert.
Gebt mir mein Geld zurück.
21:38
600 Beamte ?? lese ich da richtig?? Operation Walküre ??
15:33
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14:39
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14:26
Es geht hier gar nicht um Strafrecht. Es geht hier um Vereinsrecht. Es werden mehrere Vereine verboten.
12:57
Und wann werden die Essener Räumlichkeiten an der Wüstenhöferstr. dicht gemacht? Was sich da für dunkle Gestalten tummeln kann von der Ampelkreuzung aus gut beobachtet werden.
rredfly, ich mache ihnen einen Vorschlag. Wir beide, als aussenstehende, gehen morgen abend in das Vereinslokal und dort können sie gerne mal, wiederholen, was sie hier erbitten. Ich wette mit ihnen, das die "dunklen Gestalten" die sich dort Tummeln, sie allerhöchstens auslachen werden. Ich kenne einige der "dunklen Gestalten" und würde denen eher mein Kind anvertrauen, wie meinen Nachbarn. Ich würde mir zwar nicht mit jedem Mitglied, des Essener Chapters ein Bier trinken, aber mit dem Großteil.
Wie sidewinderdxii ihnen schon sagte, finde ich auch das Sie an einem offenen Abend einfach mal vorbei schauen sollten um das richtige Bild der "dunkelen Gestalten" in sich aufzunehmen.
Dann brauchen Sie hier auch nicht so einen unwissenden Unsinn zu Posten :-)
Glück Auf
@slash.
Auf meinen Vorschlag, würde sich der User nie einlassen, da er dann seine Vorurteile begraben könnte. Keiner aus der Szene der mir bisher begegnet ist (und das sind eine menge. Egal ob Rot-Weiss, Rot-Gold oder Schwarz-Weiss), war bisher eine gefahr für mich. Normalos, sind für die jungs total uninteressant, weil sie keine Bedrohung für die Clubs darstellen.
12:56
wer weiß denn Internes? Jede Meinung dürfte sich doch nur auf mediale Berichterstattuung berufen, und die ist nicht immer sauber, nämlich dann, wenn unsere Sicherheitsbehörden zugeben müssten, dass der nächste Einsatz wieder ohne Befund war oder es keine Grundlage gibt. Das wird aber verschwiegen. Sicherheit ja, aber ich seh gerade diese Clubs als Instrument für Politiker. Wen es interessiert, Inhalt eines Rechtsanwalts in Bezug auf Polizeiaktionen. Strafe ja wenn es tatsächlich kriminell war, andernfalls wünsche ich mir dann aber auch Berichte, wenn sich die ein oder andere Aktion als Reinfall entpuppt. http://www.youtube.com/watch?v=few7smJQOnU&feature=plcp
12:38
Ich möchte doch mal daran erinnern, das der Rockerclub des libanesischen Miri Clans in Bremen verboten wurde.
Und in Dortmund wurde der Straßenstrich, auf dem vorwiegend bulgarische Prostituierte ihre Dienste angeboten haben geschlossen . Ganz Dortmund wurde zum Sperrbezirk erklärt.
Und in der Dortmunder Nordstadt finden regelmäßig Großkontrollen der Polizei statt. Bei der letzten wurde ein Teil der Münsterstr. geschlossen, Passanten, Anwohner und Geschäfte überprüft. Es werden Haftbefehle durchgesetzt.Geschäfte geschlossen.
Und bei Razzien wurden in diesem Jahr in der Dortmunder Nordstadt schon 4 "Gaststätten" wegen Rauschgiftfunden geschlossen.
12:25
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12:17
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