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NRW-CDU gegen kompletten Regierungsumzug nach Berlin

06.01.2013 | 15:41 Uhr
Foto: /dapd/Michael Gottschalk

SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stößt mit seiner Forderung nach einer schrittweisen Auflösung des doppelten Regierungssitzes in Berlin und Bonn bei der nordrhein-westfälischen CDU auf strikte Ablehnung. "Das ist kein normaler Fettnapf mehr", sagte Parteichef Armin Laschet dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). Es handele sich um ein ernsthaftes Thema für das Land.

Berlin (dapd-bln). SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück stößt mit seiner Forderung nach einer schrittweisen Auflösung des doppelten Regierungssitzes in Berlin und Bonn bei der nordrhein-westfälischen CDU auf strikte Ablehnung. "Das ist kein normaler Fettnapf mehr", sagte Parteichef Armin Laschet dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe). Es handele sich um ein ernsthaftes Thema für das Land. "Wir müssen unseren überparteilichen Konsens in Nordrhein-Westfalen halten und dagegen stellen", forderte Laschet. Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) müsse ein "klares Wort" sprechen.

Steinbrück hatte sich in einem Interview dafür ausgesprochen, die Regierung komplett nach Berlin zu holen. Noch haben sechs Ministerien ihren Hauptsitz in der ehemaligen Bundeshauptstadt.

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