NRW bringt erstmals Flüchtlinge in Zelten unter

Linnich (dpa/lnw) - Um die große Zahl von Flüchtlingen zu bewältigen, hat sich die Kölner Bezirksregierung jetzt zu einer Notmaßnahme entschieden. In Linnich im Kreis Düren seien vorübergehend 200 Menschen in Zelten des Katastrophenschutzes einquartiert worden, sagte ein Sprecher der Bezirksregierung Köln am Freitag und bestätigte Medienberichte. "Es handelt sich um eine kurzfristige Lösung."

Wenn die Auflagen zum Brandschutz erfüllt sind, sollen sie in der eigentlichen Unterkunft - einer ehemaligen Polizeischule - untergebracht werden. Insgesamt befinden sich auf dem Gelände rund 500 Flüchtlinge. Es ist das erste Mal, dass NRW Flüchtlinge in Zelten unterbringt. In Duisburg war diese Lösung bereits im vergangenen Sommer vorbereitet, jedoch wieder verworfen worden.