Was sonst noch auf dem Eltenberg und im Jungbornpark geht

Am Niederrhein..  Er ist zwar nur 82 Meter hoch, aber in der Tiefebene zwischen Rhein und Maas ist er ein Höhepunkt: der Eltenberg bei Emmerich. Die Stauchmoräne aus der letzten Eiszeit ist ein beliebtes Ausflugsziel, das auch besonders gerne von unseren niederländischen Nachbarn erfahren wird. Sehenswert sind hier oben die mehr als 1000 Jahre alte und ehemalige Stiftskirche Sankt Vitus, der ebenso uralte Drususbrunnen sowie das aus einem 50 Tonnen schweren Granitquader geschaffene Stein-Tor des Künstlers Christoph Wilmsen-Wiegmann. Wer auf dem Stuhl der Fürstäbtissinnen Platz nimmt, den Franz Joseph van der Grinten entwarf, kann ins ferne Kleve blicken – wenn sich der Dunst auflöst.

Schöner Niederrhein

Längst ist Repelen ein Stadtteil von Moers, früher war es ein, nun ja, Kuhkaff. Immerhin eines, das im ganzen Kaiserreich bekannt war: als Kurort. Hier wirkte der Lehmpastor Emanuel Felke, seinen Anhängern galt er als Kultdoktor. An ihn und seine berühmt-berüchtigte „Repelner Methode“ erinnert das kleine Museum, das in einem Nachbau einer sogenannten Licht-Luft-Hütte eingerichtet wurde. Im kleinen Park nebenan steht der Friedhelm-Wittfeld-Musikpavillon, in dem Chöre und vereine an die Tradition der Kurkonzerte anknüpfen. Einen Blick wert sind auch die fünf Werke der Gruppe „KUHnst“ rund ums Repelener Meer, also den See, an dem ein beliebter Radweg vorbeiführt.