Vom Hallenbad zum Museum

Duisburg..  Es gibt Menschen, für die ist das Museum der Deutschen Binnenschifffahrt das schönste Haus in der Stadt. Fest steht: Die Heimat der Ausstellungsstücke aus der Technik-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte der Binnenschifffahrt kann sich sehen lassen. Sie werden in einem originalgetreu restaurierten Jugendstil-Hallenbad in Ruhrort ausgestellt.

Gegründet wurde das Museum der Deutschen Binnenschiffahrt bereits 1974 – damals nur mit doppelten f geschrieben. Ein schöner Coup war im selben Jahr der Ankauf des Museumsschiffs Oscar Huber durch die Gesellschaft zur Förderung des Museums der Deutschen Binnenschiffahrt – immer noch bloß mit doppelten f geschrieben. 1979 zog die erste Sammlung in das ehemalige Ruhrorter Rathaus ein. 1998 fand die Dauerschau im Rahmen der Internationalen Bauausstellung Emscher Park (IBA) einen neuen Heimathafen: im alten Hallenbad in Ruhrort, das mitten im größten Binnenhafen Europas liegt – und nach der Rechtschreibreform mit dreifachem f geschrieben wird.