Termin in Düsseldorf

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Kamp-Lintfort..  Hoffnungsfroh macht sich heute eine Delegation vom Niederrhein auf den Weg nach Düsseldorf. Einen „weiteren Schritt auf dem Weg zur Schließung der Deponie“ erhofft sich Lutz Malonek von der „Interessengemeinschaft Endlager Mensch“ vom heutigen Tag. Die Ärzte-und Apotheker-Initiative und die IG Endlager Mensch haben einen Termin im Umweltministerium NRW. Thema ist die Krebshäufigkeit am Eyller Berg. Teilnehmen werden laut Malonek auch Vertreter des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW sowie vom Epidemiologischen Krebsregister NRW. Und Vertreter der Universität Münster. Sie stellen ihren Schlussbericht zur einer Studie über die Krebshäufigkeit in den Stadtteilen Gestfeld und Geisbruch der Stadt Kamp-Lintfort in den Jahren 2008 bis 2012 sowie einen ergänzenden aktuellen Anhang vom Januar diesen Jahres vor.

Auftrag vom Ministerium

Die Studie sei vom Umweltminsterium NRW vor zwei Jahren beim Institut für Epidemiologie und Sozialmedizin der Uni Münster in Auftrag gegeben worden, so Malonek weiter. Ziel: den Verdacht einer Häufung von Krebserkrankungen rund um die Mülldeponie Eyller Berg zu überprüfen. Ausschlag gebend für die Studie seien die von der IG Endlager Mensch selbst zusammengetragenen Daten, die anzudeuten schienen, dass in der Nähe des Eyller Bergs prozentual mehr Menschen an Krebs erkranken als in der Allgemeinbevölkerung. Als Auslöser vermutet die Initiative den Eyller-Berg, der als Sondermülldeponie der Deponieklasse III genutzt wird.